7:3! IceTigers feiern Kantersieg gegen Iserlohn

Nürnberg , am 08.09.2020..Ressort: Sport Foto: Stefan Hippel ..im Haus, Mitarbeiterportrait Florian Jennemann,
Florian Jennemann

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20.3.2021, 20:09 Uhr
Hattrick: Daniel Schmölz schoss drei Tore für die Ice Tigers gegen die Iserlohner Andy Jenike und Thorsten Ankert (rechts).

Hattrick: Daniel Schmölz schoss drei Tore für die Ice Tigers gegen die Iserlohner Andy Jenike und Thorsten Ankert (rechts). © Sportfoto Zink / Thomas Hahn, Sportfoto Zink / ThHa

Ein wenig Abwechslung würde guttun, da waren sich die Nürnberg Ice Tigers einig. Platz sieben und damit Letzter in der Süd-Staffel, viele klare, aber auch einige unglückliche Niederlagen drückten schon aufs Gemüt. Umso besser, dass sich die Deutsche Eishockey Liga (DEL) an diesem Wochenende mischte, Nord- und Süd-Gruppe auflöste.

Bodnarchuk muss passen

Als ersten Gast aus der nördlichen Runde empfingen die Ice Tigers Iserlohn, den Vierten aus dem Norden. Chris Brown kehrte nach seiner Oberkörperverletzung ins Aufgebot zurück. Andrew Bodnarchuk musste mit muskulären Problemen passen. Talent Roman Kechter durfte an der Seite von Eric Cornel und Patrick Reimer stürmen. Soweit zum Personal.

Premiere: Nürnbergs Verteidiger Julius Karrer (vorne) räumte vor dem eigenen Tor auf und erzielte seine ersten beide Profitore.

Premiere: Nürnbergs Verteidiger Julius Karrer (vorne) räumte vor dem eigenen Tor auf und erzielte seine ersten beide Profitore. © Sportfoto Zink / Thomas Hahn, Sportfoto Zink / ThHa

Besser aus der Kabine kamen die Roosters, besser Maß nahmen die Nürnberger. In eine gute Anfangsphase der Gäste erzielte Dane Fox mit der Rückhand schlitzohrig und glücklich das 1:0 für die Ice Tigers. Der Ex-Nürnberger Andy Jenike im Iserlohner Kasten sah dabei nicht gut aus, ließ er die Scheibe doch zwischen Fanghand und Pfosten durchrutschen (4.).

Schmölz staubt ab

Nürnberg führte fortan die Regie in dieser Partie, in der beide Seiten nicht frei von Fehlern bleiben, was einige Male für kritische Momente sorgte. Leichte Scheibenverluste, gelegentlich zu viel Platz für den Gegner einräumen - das einte beide Teams. Noch vor der ersten Pause gelang es den Ice Tigers dann, auf 2:0 zu erhöhen. Daniel Schmölz staubte einen Schuss von Brown ab, den Jenike abprallen ließ (16.).

Nur 21 Sekunden nach der zweiten Pause legte Julius Karrer noch das 3:0 für die Gastgeber nach. Seinen Pass fälschte ein Iserlohner unhaltbar ab (21.). Für Karrer war es das erste DEL-Tor seiner Karriere und damit sein erster Profitreffer.

Wilde Phase im Mitteldrittel

Iserlohn setzte durch Jake Weidner zum 1:3 (23.) nach, Schmölz erhöhte auf 4:1 (27.), weil er sich nicht vor Jenike wegräumen ließ. Joey Whitney verkürzte postwendend auf 2:4 (28.). Es ging munter hin und her, die wilde Phase der Partie war in vollem Gange. Iserlohn erhöhte den Druck und der führte zum nächsten Tor der Gäste. Niklas Treutle im Nürnberger Kasten wehrte nach vorne ab, Steve Whitney war zur Stelle, weil er auch nicht gestört wurde, hieß es nur noch 4:3 für die Franken (31.). Erneut Schmölz mit einem Schuss aus dem Handgelenk schoss die Ice Tigers mit seinem 5:3 wieder mit zwei Toren in Führung (38.). Der Zwischenstand war glücklich, Iserlohn im Mittelabschnitt besser, aber nicht erfolgreicher.

Abschluss: Max Kislinger markierte den 7:3-Endstand für die Ice Tigers.

Abschluss: Max Kislinger markierte den 7:3-Endstand für die Ice Tigers. © Sportfoto Zink / Thomas Hahn, Sportfoto Zink / ThHa

Mit einer Portion Ruhe gingen die Ice Tigers das letzte Drittel an, der Karrer mit seinem zweiten Tor zum 6:3 noch ein wenig Selbstvertrauen zusätzliches Vertrauen verlieh (46.). Nürnberg hatte weitere Chancen, verwertete aber erst wieder eine in der 58. Minute. Tyson McLellan legte für Max Kislinger auf, der ins leere Netz traf. Weiter geht es für Nürnberg nach dem höchsten Saisonsieg nun am Donnerstag bei den Kölner Haien (18.30 Uhr/MagentaSport).

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