Canadi über den Aufstieg: "Umso schneller, desto besser!"

30.5.2019, 12:49 Uhr
Canadi über den Aufstieg:

© Screenshot: Club TV

Damir Canadi ist voller Energie. Hoffnung. Motivation. Er ist aber vor allem, das betont er immer wieder, voller Vorfreude. Bei der vereinseigenen Sendung hat sich der neue Club-Coach jetzt abseits einer förmlichen Pressekonferenz vorgestellt. Er wirkt entspannt, aber auch sehr fokussiert und ein wenig ernsthaft. Der Trainerjob ist eben auch kein leichter. Doch ums Trainieren geht es momentan noch nicht, denn er hat die Spieler noch gar nicht kennengelernt. Der Club befindet sich nämlich noch in der Umbauphase: Spieler werden verabschiedet, andere begrüßt, andere wiederum wissen noch nicht, ob sie gehen oder bleiben werden.

Den ersten Berührungspunkt mit dem FCN hatte der Österreicher bereits am 17. Januar 2015. Damals traf der 1. FC Nürnberg in einem freundschaftlichen Testspiel auf den SCR Altach. Der Trainer des Sportclubs hieß damals: Damir Canadi. Davor und danach kann sich der Wiener an keine weiteren Berührungspunkte mit dem Club erinnern. Bis jetzt.

Die zweite Liga - eine Chance

Natürlich ist auch die neue Situation in Liga zwei ein, wenn nicht gar das Thema. Die ist alles andere als eine Provinz-Liga. Die Gegner, die auf den Club zukommen, heißen unter anderem Hamburg, Stuttgart oder Hannover. Dessen ist sich auch Canadi bewusst: "Es werden tolle Spiele werden, auch für die Fans", meint der 49-Jährige. Die konkreten Ziele beschreibt er so: "Die Historie ist groß. Das macht natürlich Druck. Wir wollen aufsteigen in den nächsten zwei Jahren. Umso schneller, desto besser."

Er erwähnt das Wort "Vorfreude" in diesem Interview immer wieder. Vorfreude empfindet Canadi sicher, doch er ist sich, das lässt sich vermuten, um die Schnelllebigkeit dieses Sports bewusst. Am Ende zählen Ergebnisse. "Es wird ein hartes Stück Arbeit." Das stimmt. Mit starken Konkurrenten in der Liga wird der Wiederaufstieg in die Bundesliga alles andere als ein Selbstläufer. Aber Canadi ist zuversichtlich und er sagt: "Ich bin in großer Vorfreude auf den ersten Arbeitstag!" Wir glauben es ihm.

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