Club-Abschied fix: Salli und Ilicevic müssen gehen

18.5.2019, 05:53 Uhr
Beide kämpften sie in dieser Saison für den Club. Beide werden am Wochenende ihr vorerst letztes Spiel für den 1. FC Nürnberg machen: Trainer Boris Schommers und Edgar Salli.

Beide kämpften sie in dieser Saison für den Club. Beide werden am Wochenende ihr vorerst letztes Spiel für den 1. FC Nürnberg machen: Trainer Boris Schommers und Edgar Salli. © Sportfoto Zink / DaMa

Verraten wer Interimscoach Boris Schommers schon in Kürze beerben und den Club bei der Mission Wiederaufstieg anführen wird, will Nürnbergs Sportvorstand Robert Palikuca noch nicht: "Noch läuft die Saison ja."

Schommers und Co werden "anständig" verabschiedet

Am Tag nach dem Duell mit Freiburg wird sich Schommers in einem gebührenden Rahmen zurück in Nürnberg von der Mannschaft verabschieden, und auch für die Spieler, deren Verträge nicht verlängert werden, ist "ganz anständig" (Palikuca) vorgesorgt. Auf den obligatorischen Blumenstrauß verzichtete der Verein beim letzten Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach angesichts der Dramaturgie, die der Spieltag noch mit sich brachte.

Völlig überrascht wird dann in diesem intimeren Kreis aber niemand ein kleines Andenken in Form einer Bildercollage in Empfang nehmen müssen. "Wir haben mit den Beratern gesprochen, die Spieler wissen Bescheid", sagt Palikuca. Edgar Salli, dessen Vertrag am 30. Juni endet, sowie der erst im Winter verpflichtete Ivo Ilicevic werden sicher keine Zukunft beim Club haben. Alle übrigen, die Schommers für den 18-Mann-Kader nominiert und mit in den Breisgau genommen hat, bietet sich vorerst zumindest im Trikot des 1. FC Nürnberg das letzte Mal die Gelegenheit, sich auf der Bundesligabühne zu inszenieren.

Frantz glaubt an Wiederaufstieg

Dass es dann nicht allzu lange dauert, bis der Club in die Beletage des deutschen Fußballs zurückkehrt, darauf hoffen nicht nur die 2500 Fans, sondern auch ein Freiburger Profi: "Die Vergangenheit zeigt, dass Nürnberg ein Verein ist, der das Potenzial hat und auch die Möglichkeit bekommen wird, wieder aufzusteigen", sagt der Ex-Cluberer Mike Frantz.

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