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David Kravish - ein freiwurfstarker Center für Bamberg

Freak City darf sich über einen weiteren Neuzugang freuen - 04.08.2020 20:21 Uhr

Coach Roijakkers kennt David Kravish laut eigener Aussage bereits seit vielen Jahren. "Ich verfolge seine Karriere und habe ihn auch schon einmal bei einem Camp in Las Vegas gecoacht", erzählt der Niederländer. Aus den genannten Gründen ist sich Bambergs Übungsleiter auch sicher zu wissen, was er und Freak City vom Neu-Bamberger erwarten können. Neben den von Roijakkers genannten Eigenschaften bringt das "Center-Gesamtpaket" noch "einem hohen Basketball-IQ, eine Finisher-Mentalität und gute Reboundarbeit" mit in die Domstadt.

Harter Arbeiter und relaxter Typ

David Kravish, der seine ersten Basketballer-Jahre an der University of California verbrachte, freut sich, ein Teil des Bamberger Neuaufbaus zu sein. "Bamberg stand schon immer für hohe Ansprüche, ist europaweit ein anerkannter Standort. Coach Roijakkers und die gesamte Organisation haben einen klaren Plan und die richtige Einstellung, diesen zu verfolgen und die Ziele zu erreichen. Ich denke, die Fans und wir alle können uns auf eine tolle Saison freuen. Dazu will und werde ich beitragen", so der 2,08 Meter große und 109 Kilogram schwere Koloss. Wie sein Trainer bezeichnet sich auch der aus Illinois stammende US-Boy selbst als harten Arbeiter auf dem Parkett. Abseits der Halle sei er eher der relaxte Typ, der es liebe, mit seiner Frau gemeinsam neue Städte zu erkunden. "Dafür ist Bamberg prädestiniert, wie wir gehört haben", kann der Neuzugang seine Ankunft scheinbar kaum erwarten.

Dass Kravish - wie bereits mehrfach erwähnt - ein harter Arbeiter ist, belegt auch ein Blick auf seine basketballerische Entwicklung. Während seiner Collegezeit verbesserte er nicht nur Jahr für Jahr seine Punktausbeute, sondern vor allem seine Blockstatistik. In seiner Juniorsaison etwa wehrte er 73 gegnerische Angriffe ab und hält damit den collegeinternen Rekord. Zur Spielzeit 2015/2016 begann der Innenspieler bei BC Nokia in Finnland seine Profikarriere. In den Folgejahren zog er über Polen, Weißrussland und Russland weiter nach Spanien, wo er die letzte Saison in die ACB für BAXI Manresa auflief.

Freiwürfe? Kann er!

In 21 Partien auf nationalem Parkett verbuchte er im Schnitt zwölf Punkte, holte sechs Rebounds und blockte einen gegnerischen Wurfversuch. Ähnliche Zahlen legte er auch in der Basketball Champions League auf. Explizit erwähnt werden muss hierbei seine Freiwurfquote, die für einen Mann seiner Größe nicht selbstverständlich ist. In der ACB versenkte er fast schon traumhafte 83,3 Prozent seiner Versuche und konnte diese im internationalen Vergleich mit 92,3 Prozent sogar noch toppen.

Benjamin Strüh

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