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Der Club vor Gladbach: So will Köllner Weihnachten retten

Rotation gegen die Fohlen? FCN-Coach hält sich bedeckt - 17.12.2018 16:15 Uhr

Geriet in den letzten Wochen auch selbst unter Druck: Michael Köllner. © Sportfoto Zink / DaMa


Viel Zeit, um die Vorweihnachtszeit zu genießen, haben sie nicht beim 1. FC Nürnberg. Besinnliche Stimmung würde derzeit aber wohl sowieso nur schwerlich aufkommen nach nun neun Spielen in Serie ohne Sie und dem Abrutschen auf Tabellenplatz 17. Vielleicht ist es deshalb ganz gut, dass es wenige Tage nach dem 0:2 gegen den VfL Wolfsburg schon weiter geht. Am Dienstagabend muss der Club zu Borussia Mönchengladbach - zu einer Mannschaft also, die ihre letzten zehn Heimspiele gewonnen hat.

Eine komplizierte Aufgabe, von der aber trotzdem 1300 Fans vor Ort erfahren wollen, wie sie der Club angeht. Geht es nach Michael Köllner, dann soll es vor allem ein mutiger Auftritt werden. "Nur hinten reinstellen und warten, das geht nicht", sagt Nürnbergs Trainer, der zuletzt - und angesichts der Negativserie wenig überraschend - in die Kritik geraten ist. Zu viele personelle Wechsel werden Köllner vorgeworfen. Der verteidigt sich vor dem Spiel bei der Borussia.

Rotation in Mönchengladbach? 

Viele der Rochaden hätten etwas mit Verletzungen und Sperren zu tun gehabt, sagt Köllner und verweist auf die Ausfälle von Enrico Valentini oder Eduard Löwen. Dass er darüber hinaus der Mannschaft manchmal auch freiwillig ein anderes Gesicht gegeben hat, liegt in der Natur der Sache. "Es soll keiner denken, er kann im Training machen, was er will und es spielt trotzdem immer ein anderer", sagt Köllner.

Die Trainingsleistungen sollen also wichtig bleiben beim Club, so wie das im letzten Jahr der Fall war, als sich kaum einer beschwert hat, dass Köllner am Spieltag immer mal wieder mit einer überraschenden Personalie aufwartete. Wie es in Mönchengladbach aussehen wird mit der Rotation? "Gute Frage", sagt Köllner und lächelt. Immerhin dass Kapitän Hanno Behrens weiterhin verletzt ausfällt, steht jetzt schon fest.

Dass die Arbeit im Training unter dem Absturz auf einen Abstiegsplatz gelitten hat, verneint Köllner: "Die Herangehensweise bleibt dieselbe, wir versuchen zu punkten." Bei der Borussia dürfte das besonders kompliziert werden angesichts der Heimstärke. Aber Köllner hat sich noch ein bisschen Optimismus bewahrt: "Jede Serie reißt einmal." 

Fadi Keblawi

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