Endspurt! Das Restprogramm der Aufstiegskandidaten

3.5.2021, 06:00 Uhr
Nachdem der VfL Bochum wochenlang fast ausschließlich gegen direkte Konkurrenten oder zumindest Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte gespielt hat, liest sich das Restprogramm deutlich weniger anspruchsvoll: Mit dem Jahn Regensburg (H), dem 1. FC Nürnberg (A) und dem SV Sandhausen (H) geht es ausschließlich gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte, allerdings: in Regensburg und in Sandhausen kämpft man noch um den Ligaverbleib.
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VfL Bochum, Platz 1 (60 Punkte/Tordifferenz +21/31 Spiele)

Nachdem der VfL Bochum wochenlang fast ausschließlich gegen direkte Konkurrenten oder zumindest Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte gespielt hat, liest sich das Restprogramm deutlich weniger anspruchsvoll: Mit dem Jahn Regensburg (H), dem 1. FC Nürnberg (A) und dem SV Sandhausen (H) geht es ausschließlich gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte, allerdings: in Regensburg und in Sandhausen kämpft man noch um den Ligaverbleib. © Roland Weihrauch, dpa

Auf den ersten Blick lesen sich die noch ausstehenden Herausforderungen für das Kleeblatt sehr machbar. Karlsruhe (H) war zuletzt in Quarantäne und hat nur noch geringe Chancen auf den Relegationsplatz und für Paderborn (A) geht es eigentlich um nichts mehr. Fortuna Düsseldorf (H) könnte sich aber durchaus noch einschalten in den Aufstiegskampf - die Fürther sollten also vor dem letzten Spieltag dafür sorgen, dass es dann nicht zum direkten Duell kommt. 
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SpVgg Greuther Fürth, Platz 2 (57 Punkte/Tordifferenz +22/31 Spiele)

Auf den ersten Blick lesen sich die noch ausstehenden Herausforderungen für das Kleeblatt sehr machbar. Karlsruhe (H) war zuletzt in Quarantäne und hat nur noch geringe Chancen auf den Relegationsplatz und für Paderborn (A) geht es eigentlich um nichts mehr. Fortuna Düsseldorf (H) könnte sich aber durchaus noch einschalten in den Aufstiegskampf - die Fürther sollten also vor dem letzten Spieltag dafür sorgen, dass es dann nicht zum direkten Duell kommt.  © Sportfoto Zink / Melanie Zink, Sportfoto Zink / Melanie Zink

Diesmal würde ihnen das nicht passieren, da waren sich alle sicher beim Hamburger SV; dass sie zum dritten Mal in Folge eine gute bis sehr gute Ausgangssituation verspielen, wieder in die erste Bundesliga zurückzukehren. Seit Februar tun sie allerdings genau das. Zwischenzeitlich war der HSV Tabellenführer, jetzt gerät sogar der Relegationsplatz in Gefahr. Die Tendenz spricht gegen Hamburg: Von den letzten zwölf Partien konnten lediglich zwei gewonnen werden. Entsprechend stellte der einstiege Bundesliga-Dino seinen Trainer Daniel Thioune frei, nun soll Horst Hrubesch dem HSV den Aufstieg retten. Zum Abschluss geht es gegen die wiedererstarkten Nürnberger (H), gegen den VfL Osnabrück (A) und Eintracht Braunschweig (H), die sich dann jeweils wohl um den letzten Strohhalm im Abstiegskampf bemühen.
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Hamburger SV, Platz 3 (52 Punkte/Tordifferenz +21/31 Spiele)

Diesmal würde ihnen das nicht passieren, da waren sich alle sicher beim Hamburger SV; dass sie zum dritten Mal in Folge eine gute bis sehr gute Ausgangssituation verspielen, wieder in die erste Bundesliga zurückzukehren. Seit Februar tun sie allerdings genau das. Zwischenzeitlich war der HSV Tabellenführer, jetzt gerät sogar der Relegationsplatz in Gefahr. Die Tendenz spricht gegen Hamburg: Von den letzten zwölf Partien konnten lediglich zwei gewonnen werden. Entsprechend stellte der einstiege Bundesliga-Dino seinen Trainer Daniel Thioune frei, nun soll Horst Hrubesch dem HSV den Aufstieg retten. Zum Abschluss geht es gegen die wiedererstarkten Nürnberger (H), gegen den VfL Osnabrück (A) und Eintracht Braunschweig (H), die sich dann jeweils wohl um den letzten Strohhalm im Abstiegskampf bemühen. © Georg Wendt, dpa

Die Kieler Sportvereinigung Holstein ist die große Unbekannte im Aufstiegskampf. Vor drei Wochen mussten sie ein weiteres Mal in Quarantäne - und haben nun das dichteste Programm aller deutscher Profivereine. Das 0:5 im Halbfinale des DFB-Pokals dürfte zwar weniger Rückschlüsse auf den Fitnesszustand als auf den Qualitätsunterschied zu Borussia Dortmund erlauben, aber wer weiß? Bereits am Dienstag muss Kiel schon wieder gegen SV Sandhausen (H) ran, am Freitag geht es gegen den FC Sankt Pauli (H). Wie schwer diese Aufgaben sind, durfte zuletzt das Kleeblatt feststellen. Nach jeweils nur zwei Tagen Pause empfängt Kiel zunächst Hannover 96 (H) und dann den SSV Jahn Regensburg (H). Zum Abschluss warten der Karlsruher SC (A) und der unberechenbare SV Darmstadt 98 (H). Was für ein Programm.
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Holstein Kiel, Platz 4 (50 Punkte/Tordifferenz +16/28 Spiele)

Die Kieler Sportvereinigung Holstein ist die große Unbekannte im Aufstiegskampf. Vor drei Wochen mussten sie ein weiteres Mal in Quarantäne - und haben nun das dichteste Programm aller deutscher Profivereine. Das 0:5 im Halbfinale des DFB-Pokals dürfte zwar weniger Rückschlüsse auf den Fitnesszustand als auf den Qualitätsunterschied zu Borussia Dortmund erlauben, aber wer weiß? Bereits am Dienstag muss Kiel schon wieder gegen SV Sandhausen (H) ran, am Freitag geht es gegen den FC Sankt Pauli (H). Wie schwer diese Aufgaben sind, durfte zuletzt das Kleeblatt feststellen. Nach jeweils nur zwei Tagen Pause empfängt Kiel zunächst Hannover 96 (H) und dann den SSV Jahn Regensburg (H). Zum Abschluss warten der Karlsruher SC (A) und der unberechenbare SV Darmstadt 98 (H). Was für ein Programm. © INA FASSBENDER, AFP

Alle sprechen über Bochum, Fürth, Hamburg und Kiel - und vergessen dabei Düsseldorf? Nein. Aber nach einem sehr starken Dezember glückte es der Fortuna nur noch ein einziges Mal, zwei Siege in Folge zu holen. Die fehlende Konstanz dürfte den Bundesliga-Absteiger um die direkte Rückkehr bringen, außer sie bringen sich heute im Nachholspiel gegen Karlsruhe (H) in Position und legen dann gegen Braunschweig (H), Aue (H) und Fürth (A) eine echte Aufholjagd hin.
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Fortuna Düsseldorf, Platz 5 (49 Punkte/Tordifferenz +6/30 Spiele)

Alle sprechen über Bochum, Fürth, Hamburg und Kiel - und vergessen dabei Düsseldorf? Nein. Aber nach einem sehr starken Dezember glückte es der Fortuna nur noch ein einziges Mal, zwei Siege in Folge zu holen. Die fehlende Konstanz dürfte den Bundesliga-Absteiger um die direkte Rückkehr bringen, außer sie bringen sich heute im Nachholspiel gegen Karlsruhe (H) in Position und legen dann gegen Braunschweig (H), Aue (H) und Fürth (A) eine echte Aufholjagd hin. © Marius Becker, dpa

Rein theoretisch könnten auch der 1.FC Heidenheim (48/+4/31), der FC Sankt Pauli (47/+3/31) und der Karlsruher SC (45/+6/30) noch aufsteigen, allerdings nur über den Umweg der Relegation. Das Kleeblatt kann das Trio - auch wegen der deutlich schlechteren Tordifferenz - nicht mehr einholen.
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1. FC Heidenheim, St. Pauli, Karlsruher SC

Rein theoretisch könnten auch der 1.FC Heidenheim (48/+4/31), der FC Sankt Pauli (47/+3/31) und der Karlsruher SC (45/+6/30) noch aufsteigen, allerdings nur über den Umweg der Relegation. Das Kleeblatt kann das Trio - auch wegen der deutlich schlechteren Tordifferenz - nicht mehr einholen. © Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr