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Falcons hadern mit der Niederlage gegen Artland

"Echt bitter": Kapitän Sebastian Schröder über die Gründe für das 79:82 - 25.01.2021 16:35 Uhr

Bester Werfer: Sebastian Schröder gelangen gegen Artland 20 Punkte.

24.01.2021 © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / Wolfgang Zink


Auch am Tag danach ist Sebastian Schröder die Verärgerung noch anzuhören. Der Kapitän der Nürnberg Falcons ist froh, dass er den Montag mit Arbeiten verbringt, "ich denke zwar trotzdem viel darüber nach", sagt er, "aber so verfliegen die Gedanken wenigstens mal." Am Sonntagabend war er mit seinen Falcons nah dran, endlich mal wieder ein Spiel in der zweiten Bundesliga zu gewinnen. Sieben Minuten vor dem Ende führten sie gegen die Artland Dragons noch deutlich (72:65), als die Uhr heruntergelaufen war, jubelten aber die Gäste (79:82).

"Selbst um den Sieg gebracht"

"In den letzten zwei, drei Minuten haben wir einfach zu viele Fehler gemacht", sagt Schröder, der mit 20 Punkten Nürnbergs bester Werfer war. "Wir haben den Ball nicht mehr so gut laufen lassen wie vorher und uns dann auch nicht mehr so gute Würfe rausgearbeitet." Die Leistung über weite Teil des Spiels sieht er als "positiven Schritt" auf dem anstrengenden Weg zurück, "wenn wir die Spiele aber so aus der Hand geben, bringen uns die Schritte nach vorne nichts. Dass wir uns selbst um den Sieg gebracht haben, ist echt bitter."

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Als weiteren Rückschlag in einer an Rückschlägen reichen Saison will er den Sonntagabend aber nicht einstufen. "Es war eine Niederlage, die einen wie jede Niederlage aufregt", sagt der 32-Jährige, "vor allem, weil der Gegner schlagbar war." Die zweite, von den Ärzten verordnete, Pause hatten die Falcons genutzt, um konditionelle Defizite aufzuarbeiten und weiter an der Taktik zu feilen. Schröder sieht sich und seine Mannschaft nach der coronabedingten langen Auszeit aber noch immer "nicht bei 100 Prozent", in den anstrengenden nächsten Wochen mit vielen Spielen "müssen wir jetzt den Rhythmus finden und die Lücke schließen".


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Einfach wird das nicht. Einige Spieler haben noch immer mit den Nachwehen der Corona-Infektionen vom November zu kämpfen, "manche fühlen sich nach zwei anstrengenden Trainingstagen als hätten sie zwei Wochen Vorbereitung mit Vollgas hinter sich", erzählt Schröder. Jammern will aber niemand, "wir müssen jetzt einfach gucken dass wir ein paar Spiele gewinnen".

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