Ehemaliger Trainer

Gehen Sie davon aus, dass Hans Meyer 81. Geburtstag feiert

3.11.2023, 06:39 Uhr
Gehen Sie davon aus, dass Hans Meyer nicht jeden Text über sich in der Zeitung liest. Diese Woche lohnt es sich aber.
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Bescheiden bleiben

Gehen Sie davon aus, dass Hans Meyer nicht jeden Text über sich in der Zeitung liest. Diese Woche lohnt es sich aber. © Rolf Vennenbernd, dpa

Am 27. Mai 2007 verewigte sich Hans Meyer in Nürnbergs Goldenem Buch. Der von ihm trainierte Lieblingsclub der Stadt hatte bereits am Abend zuvor Fußball-Geschichte geschrieben. Unter Meyers Anleitung glückte dem FCN der größte Erfolg seiner jüngeren Vereinsgeschichte.
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Danke, Geburtstagskind!

Am 27. Mai 2007 verewigte sich Hans Meyer in Nürnbergs Goldenem Buch. Der von ihm trainierte Lieblingsclub der Stadt hatte bereits am Abend zuvor Fußball-Geschichte geschrieben. Unter Meyers Anleitung glückte dem FCN der größte Erfolg seiner jüngeren Vereinsgeschichte. © Harald Sippel

In einem turbulenten DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart war Jan Kristiansen im Gegensatz zu dieser Anschluss-Veranstaltung von linksaußen ins Zentrum gezogen. Sein Rechtsschuss sauste spektakulär in die Maschen. Dass mit dem Dänen ein Spieler "mit fantastischer Einstellung und sinnlosen Kritiken" zu Nürnbergs Glückbringer wurde, freut Meyer nach wie vor besonders.
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Berlin, 109. Minute

In einem turbulenten DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart war Jan Kristiansen im Gegensatz zu dieser Anschluss-Veranstaltung von linksaußen ins Zentrum gezogen. Sein Rechtsschuss sauste spektakulär in die Maschen. Dass mit dem Dänen ein Spieler "mit fantastischer Einstellung und sinnlosen Kritiken" zu Nürnbergs Glückbringer wurde, freut Meyer nach wie vor besonders. © Stefan Hippel

Es kennzeichnet den Trainerfuchs, dass er den größten Club-Coup seit 1968 noch heute viel mehr als Teamleistung denn als persönlichen Erfolg verbucht. Einen Erfolg, welcher der Stadt, die "den kleinsten Hinweis auf stabilen Fußball honoriert" mehr als nur einen rauschhaften Frühsommer-Abend bescherte. Meyer dirigierte den FCN von November 2005 bis Februar 2008.
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Klare Ansagen

Es kennzeichnet den Trainerfuchs, dass er den größten Club-Coup seit 1968 noch heute viel mehr als Teamleistung denn als persönlichen Erfolg verbucht. Einen Erfolg, welcher der Stadt, die "den kleinsten Hinweis auf stabilen Fußball honoriert" mehr als nur einen rauschhaften Frühsommer-Abend bescherte. Meyer dirigierte den FCN von November 2005 bis Februar 2008. © Daniel Karmann

Doch auch über die Reichweite des Valznerweihers hinaus wird der Nun-Achtziger als große Persönlichkeit des deutschen Fußballs wertgeschätzt. Als Charakterkopf, der Erfolg und Witz, Anspruchsdenken und Leichtigkeit verbindet. Als "Mischung aus Udo Lattek und Heinz Erhardt", so die Gratulation von "RevierSport".
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Entert(r)ainer

Doch auch über die Reichweite des Valznerweihers hinaus wird der Nun-Achtziger als große Persönlichkeit des deutschen Fußballs wertgeschätzt. Als Charakterkopf, der Erfolg und Witz, Anspruchsdenken und Leichtigkeit verbindet. Als "Mischung aus Udo Lattek und Heinz Erhardt", so die Gratulation von "RevierSport". © Karlheinz Daut

Kultstatus hin oder her. Auf dem Trainingsplatz waren die trockenen oder tiefgründigen Einwürfe des Vollblutcoaches a. D. stets mit Schweiß verbunden. Diese Erfahrung musste auch die deutsche Nationalmannschaft der Schriftsteller machen. Wenn ein Meyer in seinem Element ist, ist er in seinem Element.
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Übungsleiter aus Überzeugung

Kultstatus hin oder her. Auf dem Trainingsplatz waren die trockenen oder tiefgründigen Einwürfe des Vollblutcoaches a. D. stets mit Schweiß verbunden. Diese Erfahrung musste auch die deutsche Nationalmannschaft der Schriftsteller machen. Wenn ein Meyer in seinem Element ist, ist er in seinem Element. © Eduard Weigert

Der Unterhaltungswert des mitunter schrulligen Fußball-Experten machte Meyer bei den Fans der Ballsportart vereinsübergreifend viele Freunde. Denjenigen, die seine kryptischen, erdigen oder tiefsinnigen O-Töne abholten, machte es dessen humoristisches Talent oft nicht leichter. Fachliches Verständnis - sei es auch nur durch Vorbereitung - fungiert bei Meyer als Türöffner. Schlagzeilen-Lust betätigt derweil den Schließmechanismus, wie der gebürtige Sudetendeutsche einmal dem kicker erklärte ("Polemik statt Liebe zum Fußball - und alle machen mit.")
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Trennlinie

Der Unterhaltungswert des mitunter schrulligen Fußball-Experten machte Meyer bei den Fans der Ballsportart vereinsübergreifend viele Freunde. Denjenigen, die seine kryptischen, erdigen oder tiefsinnigen O-Töne abholten, machte es dessen humoristisches Talent oft nicht leichter. Fachliches Verständnis - sei es auch nur durch Vorbereitung - fungiert bei Meyer als Türöffner. Schlagzeilen-Lust betätigt derweil den Schließmechanismus, wie der gebürtige Sudetendeutsche einmal dem kicker erklärte ("Polemik statt Liebe zum Fußball - und alle machen mit.") © Günter Distler

Genug der Vorrede! Wer ist dieser vormals bissige, nun tiefenentspannte Hans Meyer, der in der ehemaligen DDR wie auch Gesamtdeutschland eine Vielzahl von Erfolgen vorzuweisen hat?
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Auf Spurensuche

Genug der Vorrede! Wer ist dieser vormals bissige, nun tiefenentspannte Hans Meyer, der in der ehemaligen DDR wie auch Gesamtdeutschland eine Vielzahl von Erfolgen vorzuweisen hat? © Karlheinz Daut

...fing alles an. Meyer machte - bis 1969 für den dort ansässigen Fußballverein selbst in der DDR-Oberliga am Ball - allerdings nicht als Aktiver, sondern schon in jungen Jahren als Trainer auf sich aufmerksam. Bereits mit 27 sattelte der Abwehrmann um, coachte ab 1971 ehemalige Mitspieler - wie den deutlich talentierteren Peter Ducke - und schnappte sich mit den Saalestädtern dreimal den FDGB-Pokal (1972, 1974, 1980). Meyer bleibt Jena zwölf Jahre treu. Sein wichtigstes Spiel als Trainer dort wird zugleich zu der Niederlage, die ihm auch heute noch nachgeht. Im Europapokal der Pokalsieger hatte der FC Carl Zeiss 1981 den AS Rom, den FC Valencia und Benfica Lissabon bereits aus dem Wettbewerb gekegelt, ehe im Finale Dinamo Tilflis nach 0:1-Rückstand den Thüringern in Düsseldorf den ganz großen Coup vorenthielt.
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In Jena...

...fing alles an. Meyer machte - bis 1969 für den dort ansässigen Fußballverein selbst in der DDR-Oberliga am Ball - allerdings nicht als Aktiver, sondern schon in jungen Jahren als Trainer auf sich aufmerksam. Bereits mit 27 sattelte der Abwehrmann um, coachte ab 1971 ehemalige Mitspieler - wie den deutlich talentierteren Peter Ducke - und schnappte sich mit den Saalestädtern dreimal den FDGB-Pokal (1972, 1974, 1980). Meyer bleibt Jena zwölf Jahre treu. Sein wichtigstes Spiel als Trainer dort wird zugleich zu der Niederlage, die ihm auch heute noch nachgeht. Im Europapokal der Pokalsieger hatte der FC Carl Zeiss 1981 den AS Rom, den FC Valencia und Benfica Lissabon bereits aus dem Wettbewerb gekegelt, ehe im Finale Dinamo Tilflis nach 0:1-Rückstand den Thüringern in Düsseldorf den ganz großen Coup vorenthielt.

Nach einem dreijährigen Engagement in Erfurt (1984 - 1987) setzte Meyer seine Karriere beim FC Karl-Marx-Stadt fort, der ab 1990 wieder als Chemnitzer FC firmierte. Im Wendejahr Vize-Meister, gestaltete sich die zumindest zeitweise Etablierung der "Himmelblauen" in den neu geordneten Spielklassen beschwerlich - trotz Meyers couragiertem Wirken auf der Bank. Ost-Trainer hatten es im vereinten Deutschland ungleich schwerer als Spieler. Die Niederlande mussten als Sprungbrett herhalten. Über den Umweg Twente Enschede - Meyer führte den Ehrendivisionär auf Anhieb aus Abstiegsnot in den UEFA-Cup - empfahl er sich für ein Engagement bei Borussia Mönchengladbach.
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Zeit für die Wende

Nach einem dreijährigen Engagement in Erfurt (1984 - 1987) setzte Meyer seine Karriere beim FC Karl-Marx-Stadt fort, der ab 1990 wieder als Chemnitzer FC firmierte. Im Wendejahr Vize-Meister, gestaltete sich die zumindest zeitweise Etablierung der "Himmelblauen" in den neu geordneten Spielklassen beschwerlich - trotz Meyers couragiertem Wirken auf der Bank. Ost-Trainer hatten es im vereinten Deutschland ungleich schwerer als Spieler. Die Niederlande mussten als Sprungbrett herhalten. Über den Umweg Twente Enschede - Meyer führte den Ehrendivisionär auf Anhieb aus Abstiegsnot in den UEFA-Cup - empfahl er sich für ein Engagement bei Borussia Mönchengladbach. © dpa

Ab 1999 war der mittlerweile 56-Jährige das erste Mal am Niederrhein tätig. Im Sommer 2001 glückte den in die Zweitklassigkeit abgerutschten "Fohlen" unter seiner Regie die Rückkehr ins Oberhaus. Den Aufstieg realisierten die Gladbacher auf dem heimischen Bökelberg durch einen Heimsieg ausgerechnet gegen den CFC, Meyers altem Arbeitgeber. Auch ungeachtet davon steht das Trainer-Urgestein für stille Freude - auch später als Nürnberger Erfolgscoach. Das ZDF beendete seine Übertragung aus Berlin mit einem fröhlichen Hans-Meyer-Gesicht in Großaufnahme. "Es macht Spaß", sagte er damals. Mehr Einblick in sein Gefühlsleben gewährte der Mann nicht, der auch Ivan Saenko & Co. Bierduschen-Kapriolen mit ihm untersagte.
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Nähe und Distanz

Ab 1999 war der mittlerweile 56-Jährige das erste Mal am Niederrhein tätig. Im Sommer 2001 glückte den in die Zweitklassigkeit abgerutschten "Fohlen" unter seiner Regie die Rückkehr ins Oberhaus. Den Aufstieg realisierten die Gladbacher auf dem heimischen Bökelberg durch einen Heimsieg ausgerechnet gegen den CFC, Meyers altem Arbeitgeber. Auch ungeachtet davon steht das Trainer-Urgestein für stille Freude - auch später als Nürnberger Erfolgscoach. Das ZDF beendete seine Übertragung aus Berlin mit einem fröhlichen Hans-Meyer-Gesicht in Großaufnahme. "Es macht Spaß", sagte er damals. Mehr Einblick in sein Gefühlsleben gewährte der Mann nicht, der auch Ivan Saenko & Co. Bierduschen-Kapriolen mit ihm untersagte. © Franz_Peter_Tschauner

Über den Titel "Feuerwehrmann" ärgert sich Meyer nahezu so häufig, wie über sein Image als Sprücheklopfer. Die erste Bezeichnung hat zumindest eine Berechtigung: Ab Dezember 2003 half der mittlerweile 61-Jährige bei der abstiegsbedrohten Hertha aus. Unter dem Nachfolger von Huub Stevens entledigte sich die "Alte Dame" ihrer Abstiegssorgen und schloss die Bundesliga-Saison 2003/04 auf Platz zwölf ab. Im Anschluss wirkte Meyer - wie schon zuvor in Gladbach - als Spielerscout.
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Feuerwehrmann, von wegen!

Über den Titel "Feuerwehrmann" ärgert sich Meyer nahezu so häufig, wie über sein Image als Sprücheklopfer. Die erste Bezeichnung hat zumindest eine Berechtigung: Ab Dezember 2003 half der mittlerweile 61-Jährige bei der abstiegsbedrohten Hertha aus. Unter dem Nachfolger von Huub Stevens entledigte sich die "Alte Dame" ihrer Abstiegssorgen und schloss die Bundesliga-Saison 2003/04 auf Platz zwölf ab. Im Anschluss wirkte Meyer - wie schon zuvor in Gladbach - als Spielerscout. © dpa

...2005 hatte der Fußball-Pensionär wider Willen eine neue Aufgabe - eine ziemliche große sogar. Mit nur sechs Punkten aus zwölf Spielen klebte der 1. FC Nürnberg am Tabellenende. Meyer - hier bei seiner Vorstellung mit Präsident Michael A. Roth - übernahm für Wolfgang Wolf. Der erwünschte Erfolg stellte sich prompt ein: Beim 3:1 in Kaiserslautern setzte ein Spieler den Schlusspunkt, dessen Qualitäten Meyer mit der richtigen Mischung aus...
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Anfang November...

...2005 hatte der Fußball-Pensionär wider Willen eine neue Aufgabe - eine ziemliche große sogar. Mit nur sechs Punkten aus zwölf Spielen klebte der 1. FC Nürnberg am Tabellenende. Meyer - hier bei seiner Vorstellung mit Präsident Michael A. Roth - übernahm für Wolfgang Wolf. Der erwünschte Erfolg stellte sich prompt ein: Beim 3:1 in Kaiserslautern setzte ein Spieler den Schlusspunkt, dessen Qualitäten Meyer mit der richtigen Mischung aus... © Karlheinz Daut

...väterlicher Strenge, professioneller Konsequenz und bei Kreativspielern ab und an nötigen Nachsicht beförderte - Ivan Saenko. Eine andere Offensivkraft ließ es erst ab dem 19. Spieltag krachen, dann aber richtig: Bis dahin ohne Torerfolg standen für Robert Vittek am Saisonende 16 Treffer - einschließlich drei Doppelpacks - zu Buche.
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Erfolgsgaranten

...väterlicher Strenge, professioneller Konsequenz und bei Kreativspielern ab und an nötigen Nachsicht beförderte - Ivan Saenko. Eine andere Offensivkraft ließ es erst ab dem 19. Spieltag krachen, dann aber richtig: Bis dahin ohne Torerfolg standen für Robert Vittek am Saisonende 16 Treffer - einschließlich drei Doppelpacks - zu Buche. © Ralf Roedel

Da Meyer auch sonst an den richtigen Stellschrauben drehte und für neue Stabilität sorgte, war der Klassenerhalt bereits am 32. Spieltag amtlich. Nach Abschluss der 34 Runden war für Nürnbergs Herz- und Schmerzverein sogar Platz acht zu notieren. Während sich die Feierbiester in der Nordkurve bereits freuten, lag der Fokus des Trainer-Veterans auch am letzten Spieltag noch auf dem Tagesgeschäft. Mit Erfolg, der Club behielt gegen Hertha BSC die Oberhand - die Torschützen: Robert Vittek, Ivan Saenko.
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Acht Minuten bis Rang acht

Da Meyer auch sonst an den richtigen Stellschrauben drehte und für neue Stabilität sorgte, war der Klassenerhalt bereits am 32. Spieltag amtlich. Nach Abschluss der 34 Runden war für Nürnbergs Herz- und Schmerzverein sogar Platz acht zu notieren. Während sich die Feierbiester in der Nordkurve bereits freuten, lag der Fokus des Trainer-Veterans auch am letzten Spieltag noch auf dem Tagesgeschäft. Mit Erfolg, der Club behielt gegen Hertha BSC die Oberhand - die Torschützen: Robert Vittek, Ivan Saenko. © dpa

Zur Belohnung gab es nicht nur die Vertragsverlängerung, sondern vom fachkundigen "Präsi" einen edlen Teppich obendrauf.
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Wohnliches Zubrot

Zur Belohnung gab es nicht nur die Vertragsverlängerung, sondern vom fachkundigen "Präsi" einen edlen Teppich obendrauf. © Horst Linke

In der nachfolgenden Saison 2006/07 knüpften die Meyer-Schützlinge an die Leistungen an, die sie in der Vorsaison zu einem der besten Teams der Rückrunde gemacht hatten. Mit dabei: Neuzugang und Defensivspezialist Tomas Galasek, der dem Nürnberger Spiel Sicherheit und Struktur gab, und Newcomer Chhunly Pagenburg. Dieser bedankte sich im April 2007 für das Vertrauen und vorauseilend die spitzzüngige tierische Umschreibung ("zwei Köpfe großer als ein Schwein") und erzielte bei seinem Startelf-Debüt prompt seinen Premieren-Treffer in Deutschlands Eliteklasse. Im Endklassement schnappte sich der Gute-Laune-Club einen formidablen sechsten Rang. Steigerung möglich?
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Tierische Freude

In der nachfolgenden Saison 2006/07 knüpften die Meyer-Schützlinge an die Leistungen an, die sie in der Vorsaison zu einem der besten Teams der Rückrunde gemacht hatten. Mit dabei: Neuzugang und Defensivspezialist Tomas Galasek, der dem Nürnberger Spiel Sicherheit und Struktur gab, und Newcomer Chhunly Pagenburg. Dieser bedankte sich im April 2007 für das Vertrauen und vorauseilend die spitzzüngige tierische Umschreibung ("zwei Köpfe großer als ein Schwein") und erzielte bei seinem Startelf-Debüt prompt seinen Premieren-Treffer in Deutschlands Eliteklasse. Im Endklassement schnappte sich der Gute-Laune-Club einen formidablen sechsten Rang. Steigerung möglich? © Günter Distler

Freilich: Es stand ja noch das DFB-Pokal-Endspiel in Berlin auf dem Programm. Das Ticket hierfür hatte der FCN zuhause durch ein berauschendes 4:0 gegen Eintracht Frankfurt gelöst. Weggefährten in die Hauptstadt waren Verletzungssorgen (Mnari, Vittek), aber auch Rückenwind. In Hannover hatte ein zuvor trödeliger FCN auch einen erfolgreichen Saisonabschluss hingelegt. Dennoch scheute Hans Meyer auf der Pressekonferenz vor dem Kräftemessen mit dem frisch gekürten Meister aus Stuttgart den Augenkontakt mit dem Objekt der Nürnberger Begierde.
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Schau doch mal!

Freilich: Es stand ja noch das DFB-Pokal-Endspiel in Berlin auf dem Programm. Das Ticket hierfür hatte der FCN zuhause durch ein berauschendes 4:0 gegen Eintracht Frankfurt gelöst. Weggefährten in die Hauptstadt waren Verletzungssorgen (Mnari, Vittek), aber auch Rückenwind. In Hannover hatte ein zuvor trödeliger FCN auch einen erfolgreichen Saisonabschluss hingelegt. Dennoch scheute Hans Meyer auf der Pressekonferenz vor dem Kräftemessen mit dem frisch gekürten Meister aus Stuttgart den Augenkontakt mit dem Objekt der Nürnberger Begierde. © Peer Grimm

Auch wenn sich Joachim Löw nach dem packenden Final-Fight, den Jan Kristiansen in der Verlängerung zugunsten seiner Farben entschied, als ehemaliger VfB-Coach insgeheim vielleicht schwer tat, Hans Meyer statt Armin Veh zu gratulieren. "Allerhöggschte" Anerkennung hatte sich der Club nicht nur vom Bundestrainer verdient.
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Expertentalk

Auch wenn sich Joachim Löw nach dem packenden Final-Fight, den Jan Kristiansen in der Verlängerung zugunsten seiner Farben entschied, als ehemaliger VfB-Coach insgeheim vielleicht schwer tat, Hans Meyer statt Armin Veh zu gratulieren. "Allerhöggschte" Anerkennung hatte sich der Club nicht nur vom Bundestrainer verdient. © Oliver Lang

Der neunmalige deutsche Meister war - nach bedrückend langen Jahren ohne Titel - zurück auf Deutschlands Fußballkarte, zum vierten Mal in seiner triumph- und tränenreichen Vereinsgeschichte Pokalsieger. Nürnberg dankte es seinem Lieblingsverein mit einem unvergesslichen Empfang, Hans Meyer gab am Hauptmarkt den Dank an die Fans zurück.
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Historisches Comeback

Der neunmalige deutsche Meister war - nach bedrückend langen Jahren ohne Titel - zurück auf Deutschlands Fußballkarte, zum vierten Mal in seiner triumph- und tränenreichen Vereinsgeschichte Pokalsieger. Nürnberg dankte es seinem Lieblingsverein mit einem unvergesslichen Empfang, Hans Meyer gab am Hauptmarkt den Dank an die Fans zurück. © Karlheinz Daut

...er seinen Anhang gerade nach kurzen Momenten der Glückseligkeit in anhaltend tiefe Depressionen stürzen würde - 1968/69 lässt grüßen. Die Liste der Gründe, die den FCN in die Zweitklassigkeit rissen, ist lang. Das Engagement, mit dem Hans Meyer am 3. Spieltag die zweite Heimpleite (0:1 gegen Werder Bremen) abzuwenden versuchte, lässt vermuten, dass er einige davon schon in der Startphase 2007/08 kannte.
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Doch der Club wäre nicht der Club, wenn...

...er seinen Anhang gerade nach kurzen Momenten der Glückseligkeit in anhaltend tiefe Depressionen stürzen würde - 1968/69 lässt grüßen. Die Liste der Gründe, die den FCN in die Zweitklassigkeit rissen, ist lang. Das Engagement, mit dem Hans Meyer am 3. Spieltag die zweite Heimpleite (0:1 gegen Werder Bremen) abzuwenden versuchte, lässt vermuten, dass er einige davon schon in der Startphase 2007/08 kannte. © Karlheinz Daut

Hans Meyer war nicht nur als Taktiker höchster Güteklasse, sondern auch als Motivator gefragt. Doch der FCN geriet zusehends in eine Negativspirale. Vom Fußballfest gegen Frankfurt (5:1) oder der in mitreißender Manier gedrehten Partie gegen den AZ Alkmaar (2:1) ging keine befreiende Wirkung aus. Zur Winterpause stand der FCN auf Tabellenplatz 16 - einem Abstiegsrang also. Nach der Winterpause sollte der Umschwung folgen.
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Alles hört auf mein Kommando!

Hans Meyer war nicht nur als Taktiker höchster Güteklasse, sondern auch als Motivator gefragt. Doch der FCN geriet zusehends in eine Negativspirale. Vom Fußballfest gegen Frankfurt (5:1) oder der in mitreißender Manier gedrehten Partie gegen den AZ Alkmaar (2:1) ging keine befreiende Wirkung aus. Zur Winterpause stand der FCN auf Tabellenplatz 16 - einem Abstiegsrang also. Nach der Winterpause sollte der Umschwung folgen. © Karlheinz Daut

Neues Personal sollte dem Club und Meyer helfen: Jan Koller wurde aus Monaco geholt, um die Misere im Angriffszentrum zu beheben. Doch ähnlich wie Sturmkollege Angelos Charisteas konnte sich der baumlange Tscheche nur selten in Szene setzen. Seine beste Zeit - soviel steht im Nachgang fest - hatte Koller beim BVB gehabt. Aufgrund der damit verbundenen Erinnerungen ließ er sich nach dem 0:0 in Dortmund von der Südtribüne feiern. Die darüber erbosten Anhänger seines abstiegsbedrohten Arbeitgebers bedachte der Sturmriese dagegen wenig charmant mit einem "fucking Nürnberg-Fans".
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Neubesetzung ohne bleibenden Eindruck

Neues Personal sollte dem Club und Meyer helfen: Jan Koller wurde aus Monaco geholt, um die Misere im Angriffszentrum zu beheben. Doch ähnlich wie Sturmkollege Angelos Charisteas konnte sich der baumlange Tscheche nur selten in Szene setzen. Seine beste Zeit - soviel steht im Nachgang fest - hatte Koller beim BVB gehabt. Aufgrund der damit verbundenen Erinnerungen ließ er sich nach dem 0:0 in Dortmund von der Südtribüne feiern. Die darüber erbosten Anhänger seines abstiegsbedrohten Arbeitgebers bedachte der Sturmriese dagegen wenig charmant mit einem "fucking Nürnberg-Fans". © Karlheinz Daut

Zeichnete sich hier schon die bevorstehende Trennung ab? Die Stimmung zwischen Hans Meyer und dem Sportvorstand Martin Bader schien damals - zumindest in dieser Szene - etwas abgekühlt, am 11. Februar 2008 wurde der Teilzeit-Kapitalismuskritiker beurlaubt. Meyer hegt seitdem keinen Groll gegen den Club, nennt allerdings "den Zeitpunkt der Entlassung etwas verfrüht."
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Ratlos

Zeichnete sich hier schon die bevorstehende Trennung ab? Die Stimmung zwischen Hans Meyer und dem Sportvorstand Martin Bader schien damals - zumindest in dieser Szene - etwas abgekühlt, am 11. Februar 2008 wurde der Teilzeit-Kapitalismuskritiker beurlaubt. Meyer hegt seitdem keinen Groll gegen den Club, nennt allerdings "den Zeitpunkt der Entlassung etwas verfrüht." © Karlheinz Daut

Bis heute sind ihm die Fans des FCN dankbar. Nicht nur der verhinderte Abstieg in seiner ersten Saison 2005/06, sondern vor allem der Pokalsieg setzt dem in Briesen bei Billn geborenen Fußballlehrer ein Denkmal in Nürnberg. Der Gewinn des DFB Pokals ist der größte Erfolg der neuerlichen Geschichte der Cluberer.
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Trennungsschmerz

Bis heute sind ihm die Fans des FCN dankbar. Nicht nur der verhinderte Abstieg in seiner ersten Saison 2005/06, sondern vor allem der Pokalsieg setzt dem in Briesen bei Billn geborenen Fußballlehrer ein Denkmal in Nürnberg. Der Gewinn des DFB Pokals ist der größte Erfolg der neuerlichen Geschichte der Cluberer. © Eduard Weigert

Im Februar 2008 indes, nachdem der Club gegen Hansa Rostock nicht über ein 1:1 hinausgekommen war und somit auch im zweiten Rückrundenspiel sieglos geblieben war, hieß es für Meyer und Hund Aldo Abschied nehmen - zumindest vom Trainingsgelände. Meyers treuer Begleiter könnte sicherlich Geschichten erzählen, dass sein im beruflichen Bereich mitunter knorriges Herrchen auch ganz weich sein kann.
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Wir sind dann mal weg

Im Februar 2008 indes, nachdem der Club gegen Hansa Rostock nicht über ein 1:1 hinausgekommen war und somit auch im zweiten Rückrundenspiel sieglos geblieben war, hieß es für Meyer und Hund Aldo Abschied nehmen - zumindest vom Trainingsgelände. Meyers treuer Begleiter könnte sicherlich Geschichten erzählen, dass sein im beruflichen Bereich mitunter knorriges Herrchen auch ganz weich sein kann. © Eduard Weigert

Ganz ohne Schlammschlacht ging Meyers Abschied vom 1. FC Nürnberg aber dann doch nicht vonstatten. Die Club-Verantwortlichen nahmen Meyers Aussage er würde "nie wieder zweite Liga trainieren" so ernst, dass sie ihm nach dem Abstieg kurzerhand ausstehende Gehaltszahlungen verwehrten. Nach diversen Prozessen einigten sich beide Parteien außergerichtlich. Über die Modalitäten herrscht bis heute stillschweigen.
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Formalitäten

Ganz ohne Schlammschlacht ging Meyers Abschied vom 1. FC Nürnberg aber dann doch nicht vonstatten. Die Club-Verantwortlichen nahmen Meyers Aussage er würde "nie wieder zweite Liga trainieren" so ernst, dass sie ihm nach dem Abstieg kurzerhand ausstehende Gehaltszahlungen verwehrten. Nach diversen Prozessen einigten sich beide Parteien außergerichtlich. Über die Modalitäten herrscht bis heute stillschweigen. © Karlheinz Daut

Auf der Suche nach neuen Zielen landete Hans Meyer zur Saison 2008/09 bei Borussia Mönchengladbach, wo er bereits zwischen 1999 und 2003 beschäftigt war. Unmittelbar nach Amtsantritt verbannte er gestandene Bundesliga-Profis wie Sascha Rösler, Soumaila Coulibaly und Sharbel Touma in die zweite Mannschaft. "Wir arbeiten und planen nicht mit Spielern, die unzufrieden sind", erklärte Meyer.
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Fohlenpower, back again

Auf der Suche nach neuen Zielen landete Hans Meyer zur Saison 2008/09 bei Borussia Mönchengladbach, wo er bereits zwischen 1999 und 2003 beschäftigt war. Unmittelbar nach Amtsantritt verbannte er gestandene Bundesliga-Profis wie Sascha Rösler, Soumaila Coulibaly und Sharbel Touma in die zweite Mannschaft. "Wir arbeiten und planen nicht mit Spielern, die unzufrieden sind", erklärte Meyer. © dpa

Eine Maßnahme, die zu fruchten schien. Am Ende der Saison schaffte Gladbach mit 31 Punkten, im übrigen ein Rekord, den Klassenerhalt. Mit Hilfe von Winter-Neuverpflichtungen wie etwa Tomas Galasek konnte der Abstieg verhindert werden. Am letzten Spieltag konnte mit einem 1:1 gegen Borussia Dortmund der Klassenerhalt eingetütet werden.
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Daumen hoch!

Eine Maßnahme, die zu fruchten schien. Am Ende der Saison schaffte Gladbach mit 31 Punkten, im übrigen ein Rekord, den Klassenerhalt. Mit Hilfe von Winter-Neuverpflichtungen wie etwa Tomas Galasek konnte der Abstieg verhindert werden. Am letzten Spieltag konnte mit einem 1:1 gegen Borussia Dortmund der Klassenerhalt eingetütet werden. © Felix Heyder

Meyer konnte die abstiegsbedrohte Borussia retten - und räumte trotz angebotener Vertragsverlängerung den Posten. "Mit Hans Meyer, mit einem fast 67-Jährigen kann man keine Mannschaft aufbauen", konstantierte sich der Trainer-Oldie selbst. Und auch hier sollte er Recht behalten: Nach einem Intermezzo mit Michael Frontzeck übernahm Lucien Favre, der die um 2010 noch marode Borussia in die Champions-League-Quali führte.
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Gut gemacht!

Meyer konnte die abstiegsbedrohte Borussia retten - und räumte trotz angebotener Vertragsverlängerung den Posten. "Mit Hans Meyer, mit einem fast 67-Jährigen kann man keine Mannschaft aufbauen", konstantierte sich der Trainer-Oldie selbst. Und auch hier sollte er Recht behalten: Nach einem Intermezzo mit Michael Frontzeck übernahm Lucien Favre, der die um 2010 noch marode Borussia in die Champions-League-Quali führte. © Franz-Peter Tschauner

Schrei es laut, schrei es raus! Bei Aktionen rund um die Städtewette zugunsten von Karl Heinz Böhms Äthopienhilfe "Menschen für Menschen" zeigt Hans Meyer soziales Engagement. Im Mai 2011 zeigte der Trainerfuchs a. D. auch, dass er - bewaffnet mit einem Lautstärkenmessgerät bewaffnet - gut zuhören kann. Radio-Legende Günther Koch war ob der eindringlichen Reporter-Qualitäten der achtjährigen Elisa ebenfalls Feuer und Flamme.
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Toooooooooor!

Schrei es laut, schrei es raus! Bei Aktionen rund um die Städtewette zugunsten von Karl Heinz Böhms Äthopienhilfe "Menschen für Menschen" zeigt Hans Meyer soziales Engagement. Im Mai 2011 zeigte der Trainerfuchs a. D. auch, dass er - bewaffnet mit einem Lautstärkenmessgerät bewaffnet - gut zuhören kann. Radio-Legende Günther Koch war ob der eindringlichen Reporter-Qualitäten der achtjährigen Elisa ebenfalls Feuer und Flamme. © Karlheinz Daut

Hier geht es bestimmt um Fußball - vielleicht sogar um Nürnbergs Pokal-Coup, der auch Hans Meyer glücklich gemacht hat. Auch wenn er über solche Emotionen nicht oder nur ungern spricht. Vielleicht auch deswegen: "Ich habe meinen Beruf stets ernst genommen, Glück und Zufriedenheit aber nicht nur über den Fußball und Erfolge in diesem definiert", sagt ein Mann, der diese Prioritätensetzung und sein Privatleben in Nürnberg spürbar genießt.
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Gesprächsbereit

Hier geht es bestimmt um Fußball - vielleicht sogar um Nürnbergs Pokal-Coup, der auch Hans Meyer glücklich gemacht hat. Auch wenn er über solche Emotionen nicht oder nur ungern spricht. Vielleicht auch deswegen: "Ich habe meinen Beruf stets ernst genommen, Glück und Zufriedenheit aber nicht nur über den Fußball und Erfolge in diesem definiert", sagt ein Mann, der diese Prioritätensetzung und sein Privatleben in Nürnberg spürbar genießt. © Michael Matejka

Süffisant, scharfzüngig, sachkundig: Wenn Hans Meyer mit der ihm eigenen Wortwahl über Fußball spricht, ist dies meist ein Genuss. Für den wiederkehrenden Einstiegssatz "Gehen Sie davon aus" schenkte das Magazin 11Freunde ihm eine gleichnamige Rubrik, in welcher der Fußball-Weise zu Themen rund um das Leder Stellung bezieht.
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..."aber richtig, richtig gut gemacht"

Süffisant, scharfzüngig, sachkundig: Wenn Hans Meyer mit der ihm eigenen Wortwahl über Fußball spricht, ist dies meist ein Genuss. Für den wiederkehrenden Einstiegssatz "Gehen Sie davon aus" schenkte das Magazin 11Freunde ihm eine gleichnamige Rubrik, in welcher der Fußball-Weise zu Themen rund um das Leder Stellung bezieht. © Karlheinz Daut

Die Anzahl der Sprüche mit derber Wucht, Selbstironie oder tiefsinniger Finesse, die Hans zugeschrieben werden, ist enorm. Ob sie wirklich alle von ihm stammen, bezweifelt die schillernde Trainer-Persönlichkeit. Einen Spruch des Mannes, der im Gladbacher Präsidium mehr beratend, als entscheidend wirkt ("Da muss und will ich nicht klugscheißern"), kürte die Deutsche Akademie für Fußballkultur 2007 zum Fußball-Spruch des Jahres: "In schöner Regelmäßigkeit ist Fußball doch immer das Gleiche".
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Spruchreif

Die Anzahl der Sprüche mit derber Wucht, Selbstironie oder tiefsinniger Finesse, die Hans zugeschrieben werden, ist enorm. Ob sie wirklich alle von ihm stammen, bezweifelt die schillernde Trainer-Persönlichkeit. Einen Spruch des Mannes, der im Gladbacher Präsidium mehr beratend, als entscheidend wirkt ("Da muss und will ich nicht klugscheißern"), kürte die Deutsche Akademie für Fußballkultur 2007 zum Fußball-Spruch des Jahres: "In schöner Regelmäßigkeit ist Fußball doch immer das Gleiche". © Hagen Gerullis

Klare Hierarchien ja, Arroganz nein - diese Devise behielt Hans Meyer auch in Nürnberg bei. Ob in Verhandlungsgesprächen mit Martin Bader oder feixend, wie hier mit FCN-Zeugwart "Chicco" Vogt vor einem Spiel gegen Borussia Dortmund, der Jubilar blieb immer er selbst.
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Spaßvögel unter sich

Klare Hierarchien ja, Arroganz nein - diese Devise behielt Hans Meyer auch in Nürnberg bei. Ob in Verhandlungsgesprächen mit Martin Bader oder feixend, wie hier mit FCN-Zeugwart "Chicco" Vogt vor einem Spiel gegen Borussia Dortmund, der Jubilar blieb immer er selbst. © Sportfoto Zink / JüRa

Beim Gala-Abend der Deutschen Akademie für Fussballkultur gehört der flotte Ex-Trainer schon zum Inventar. Auch 2012, als HSV-Idol Uwe Seeler mit dem nach kicker-Gründer Walther Bensemann benannten Preis ausgezeichnet wurde. Das gut gelaunte Trio komplettieren Meyers Jungbrunnen und Lebensgefährtin Maren Zimmermann und Dieter Hecking. Vom damaligen Club-Coach hielt Meyer jede Menge.
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Dauergäste

Beim Gala-Abend der Deutschen Akademie für Fussballkultur gehört der flotte Ex-Trainer schon zum Inventar. Auch 2012, als HSV-Idol Uwe Seeler mit dem nach kicker-Gründer Walther Bensemann benannten Preis ausgezeichnet wurde. Das gut gelaunte Trio komplettieren Meyers Jungbrunnen und Lebensgefährtin Maren Zimmermann und Dieter Hecking. Vom damaligen Club-Coach hielt Meyer jede Menge. © Sportfoto Zink / JüRa

In Nürnberg hat Hans Meyer seine Wahlheimat gefunden. Bis heute wohnt der Kult-Coach noch hier und zieht im Westbad, unweit von seiner Bleibe am Burgberg, im Sommer tagtäglich seine Bahnen. "Meine Wohnung ist rollstuhlgerecht, sodass ich die nächsten fünf Jahre bleiben kann", erklärt Meyer.
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Nürnberg, meine Perle

In Nürnberg hat Hans Meyer seine Wahlheimat gefunden. Bis heute wohnt der Kult-Coach noch hier und zieht im Westbad, unweit von seiner Bleibe am Burgberg, im Sommer tagtäglich seine Bahnen. "Meine Wohnung ist rollstuhlgerecht, sodass ich die nächsten fünf Jahre bleiben kann", erklärt Meyer. © Roland Fengler

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