Saisonvorschau 2021/22

"Hier kann jeder jeden schlagen": Kreisliga Neumarkt/Jura Ost

Steht der TSV Freystadt (rote Trikots) wieder auf? In der Bezirksliga hatte es zuletzt Niederlagen gehagelt.

Steht der TSV Freystadt (rote Trikots) wieder auf? In der Bezirksliga hatte es zuletzt Niederlagen gehagelt. © Hubert Bösl

In der enttäuschenden Bezirksliga-Runde hat der TSV Freystadt das Gefühl des Siegens verlernt. Eine ruhige Runde im Mittelfeld würden alle sofort unterschreiben.

Nach unserem schweren Bezirksligajahr mit vielen verletzungsbedingten Ausfällen müssen wir sicherlich das Siegen wieder lernen, obwohl das in dieser Liga auch nicht so leicht sein wird. Unsere Vorbereitung zeigt mir jedoch, dass wir für die Kreisliga ganz gut aufgestellt sind. Bei uns redet auch keiner vom sofortigen Wiederaufstieg. Einen vernünftigen Start hinzulegen und vom Verletzungspech verschont zu bleiben ist jetzt wichtig. Nach ungefähr sieben oder acht Spielen wissen wir dann erst, wo die Reise hingeht. Trainer Marco Christ

Das zweite Jahr ist immer am schwersten. Nach der unverhofften Vize-Meisterschaft muss die DJK-SV Berg schauen, nicht in den Kellersumpf zu geraten.

Richtig! Das ist uns bewusst, denn der Unterschied unter den Mannschaften in dieser Liga ist nicht sonderlich groß. Daher muss in jedem Spiel auch sehr viel zusammenpassen, um zu punkten. Das Spielglück, die Tagesform und auch das Personal, das man zur Verfügung hat, wird entscheidend sein. Trainer Alexander Lang

Die hochkarätigen Verstärkungen beim FC Holzheim sprechen für sich. Der Aufstieg wird ein Selbstläufer.

Nur wenn auch hochkarätige Leistungen gebracht werden. Davon sind wir noch weit entfernt und benötigen auch Fortuna auf unserer Seite. Bei einer Aufstiegssaison muss alles glatt laufen, also wenige Verletzungen, die Tagesform, Ehrgeiz und Wille. Das sind am Ende wohl die entscheidenden Faktoren. Trainer Benjamin Harmel

Der neue Trainer beim TSV Berching kennt sich in höheren Gefilden aus. Doch dem Erwartungsdruck ist nicht jeder gewachsen.

Ich will sowohl als Trainer als auch als Spieler jedes Spiel gewinnen. Wir müssen zunächst den Umbruch mit unseren Jugendspielern managen. Vom Aufstieg redet aber sowieso keiner, dafür ist die Liga viel zu ausgeglichen, und der TSV ist im vergangenen Jahr nur knapp dem Abstieg entronnen. Wir versuchen vernünftigen Fußball zu spielen und nicht gleich wieder hinten reinzurutschen. Nach vorne ist sicher irgendwann mal was drin, das braucht aber seine Zeit und wird nicht von heute auf morgen geschehen. Trainer Andreas Nigl

Frischer Trainer-Wind aus der A-Klasse schön und gut. Dem Liga-Dino TSV Wolfstein droht dennoch die Rolle der grauen Maus.

Nicht nur der Trainer bringt neuen Wind! Die Neuzugänge aus der Jugend und von extern bringen unser Team. Es wird entscheidend sein, wie die Mannschaft meine Spielidee annimmt, wie gut oder wie schnell die neuen Spieler in das Team integriert werden, wie viele Verletzte es geben wird und wie die Spieler mit dem Konkurrenz- und Leistungsdruck in unserem sehr breiten Kader zurechtkommen. Die Rolle der grauen Maus droht generell vielen Mannschaften, da die Liga sehr ausgeglichen ist. Es gibt keine Übermannschaft, hier kann jeder jeden schlagen. Daher werden oft Kleinigkeiten über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Trainer Patrick Sedlmeier

Die Mannschaft des SC Pollanten ist völlig überaltert. Den Abstieg zu vermeiden ist das oberste Ziel.

Zu alt oder zu jung gibt es für mich nicht. Es gibt nur gute oder schlechte Fußballer und deswegen bleiben wir in der Liga. Trainer Vahan Yelegen

Die Konkurrenz in der Kreisklasse locker abgehängt und auch im Corona-Herbst souverän gepunktet. Der Klassenverbleib der SG Forchheim/Sulzkirchen ist reine Formsache.

Stimmt! So wie bei jeder anderen Mannschaft in der Liga auch. Die Form entscheidet über Sieges- und Niederlagenserien und letztendlich den Tabellenplatz am Saisonende. Es spielen noch andere Faktoren wie Fitness, Verletzungen sowie das gewisse Spielglück eine Rolle. Trainer Dominik Schöls

Mit dem bevorzugten Offensivspektakel hat es nun ein Ende. Um in der Kreisliga zu bestehen, muss beim FB Reichertshofen gemauert werden.

Auf gar keinen Fall! Meine Jungs und ich bleiben unserer Linie treu, ganz nach dem Motto: Lieber ein fünf zu vier als ein eins zu null. Die ersten paar Spiele etwas ruhiger anzugehen´, dürfte aber nicht verkehrt sein. Über kurz oder lang werden wir dann aber weiterhin unseren schönen Offensivfußball spielen. Wir fühlen uns auf jeden Fall kreisligatauglich und können im Mittelfeld der Tabelle mitmischen. Trainer Michael Lohse

Von der einen familiären Wohlfühlzone geht es zum DJK Göggelsbuch in die nächste. Zu viel Harmonie aber gefährdet den sportlichen Erfolg.

Das Traineramt in Göggelsbuch ist zwar genau das, was ich mir vorgestellt habe, aber es braucht noch etwas Zeit, bis es zu meiner familiären Wohlfühlzone wird. Der TSV Wolfstein war was ganz besonders und trotz der Harmonie hatten wir den sportlichen Erfolg. Wir gehörten mit Außnahme der letzten Saison immer zu den Top-Fünf der Kreisliga. Ich bin zwar als Trainer eher der Kumpeltyp, aber falls ich merke, dass ein Schlendrian daherkommt oder die Leistung nicht stimmt, kann ich auch anders. Trainer Dominik Pöllet

Zweimal Dritter, einmal Zweiter. Die Zeit beim TSV Meckenhausen ist reif für den Angriff auf die Bezirksliga.

Mir ist erst mal wichtig, dass die Jungs nach dieser langen Unterbrechung wieder regelmäßig kicken dürfen und Spaß haben. Zudem sind neun A-Jugendspieler nachgerückt, daher steht bei uns deren Integration ganz oben auf der Agenda. Trainer Dominik Betz

Jede Saison braucht ihre Überraschungsmannschaft. Der eingespielte Favoritenschreck SF Hofstetten hat das Potenzial, die Spitze aufzumischen.

Es gibt Tage, da läuft es einfach von alleine und dann kann auch ein Underdog gegen einen Favoriten überraschend gewinnen. Allerdings spielt man ja nicht jede Woche gegen einen Favoriten. Um die Spitze aufzumischen, muss man vor allem auch gegen gleichstarke oder schwächere Gegner seine Leistung abrufen. Und wer dies konstant macht, kann am Ende für eine Überraschung sorgen. Trainer Mathias Berner

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