4:3-Erfolg

Die Serie hält an: Ice Tigers siegen nach Penalties über Wolfsburg

5.11.2021, 22:25 Uhr
Premiere: Die Ice Tgers bejubeln den ersten Saisontreffer von Marco Friedrich, der das 1:0 erzielte.

Premiere: Die Ice Tgers bejubeln den ersten Saisontreffer von Marco Friedrich, der das 1:0 erzielte. © Sportfoto Zink / Thomas Hahn, Sportfoto Zink / ThHa

Ein turbulenter Start und ein turbulentes Ende, aber auch dazwischen war es nie langweilig. Beim 4:3 (2:1, 0:1, 0:1, 0:0) nach Penaltyschioeßen der Nürnberg Ice Tigers gegen die Grizzlys Wolfsburg dürfte keiner der 3308 Zuschauer sein Erscheinen ob der Dramatik bereut haben.

In der dritten Minute setzte Marco Friedrich seiner bisherigen Torlosigkeit. Im Nachsetzen schickte der gebürtige Rother den Puck in die Maschen. Zeitgleich mit dem 1:0 für die Ice Tigers war aber auch auf der anderen Seite der Spielfläche Dienstschluss für Ilya Sharipov. Nach dessen gutem Spiel beim 2:1-Sieg in Bietigheim stellte Chefcoach Tom Rowe ihn wieder zwischen die Pfosten. Es wurde aber nur ein Kurzeinsatz. Nach 125 Sekunden musste Niklas Treutle übernehmen.

Intensiv: Ice Tiger Tyler Sheehy an der Bande.

Intensiv: Ice Tiger Tyler Sheehy an der Bande. © Sportfoto Zink / Thomas Hahn, Sportfoto Zink / ThHa

Auch ohne die verletzten Oliver Mebus (Bruch des Fußwurzelknochens), Ryan Stoa (muskuläre Probleme) und den erkrankten Max Kislinger war etwas geboten. Dafür konnte der fragliche Blake Parlett mitwirken.

Debüt für Ribarik

Ebenso Jake Ustorf und Debütant Lukas Ribarik, die Nebenmänner von Dennis Lobach, der die Ice Tigers mit einem Schuss in den Winkel nach Vorarbeit von Ustorf mit 2:0 in Führung brachte (16.). Der Zwei-Tore-Vorsprung hatte aber nicht lange Bestand, weil Trevor Mingoia Wolfsburg wieder etwas näher auf 2:1 heranschob (17.). Bei diesem Zwischenstand ging die gefällige Partie mit konsequenten Franken und agilen Niedersachsen in die erste Pause.

Treffer: Dennis Lobach markiert das 2:0 für die Ice Tigers gegen Wolfsburg.

Treffer: Dennis Lobach markiert das 2:0 für die Ice Tigers gegen Wolfsburg. © Sportfoto Zink / Thomas Hahn, Sportfoto Zink / ThHa

In der deren Anschluss stieg die Intensität, Wolfsburg brachte mehr Physis ins Spiel und konnte sich so Vorteile verschaffen. Die ersten Minuten des Mittelabschnitts gehörten den Gästen, die dann auch noch Glück hatten. Tyler Sheehy fälschte einen Schuss von Julian Melchiori zum 2:2-Ausgleich ins eigene Netz ab (28.). Ohne Sheehy hätte der Versuch das Tor weit verfehlt.

Offen und spannend

Nürnberg hatte die Gelegenheiten, um erneut in Front zu gehen, doch Dustin Strahlmeier im Kasten der Wolfsburger machte einen gewohnt guten Job. So gab es zwar die Möglichkeiten, genutzt wurden sie von den Ice Tigers jedoch nicht. Die Partie blieb offen und hatte auch den nötigen Unterhaltungswert, um weiter für Spannung zu sorgen. Mit vier Siegen in Folge im Rücken verloren die Nürnberger auch nicht den Mut und den Schwung in ihrem Spiel.

Dennoch gerieten sie zum ersten Mal in Rückstand. Der Finne Jonas Enlund fälschte einen Schuss von der blauen Linie entscheidend ab, die Grizzlys lagen mit 3:2 vorn (47.). Es war der bittere Siegtreffer. Nürnberg blieb dran, drängte und glich duerch Nick Welsh zum 3:3 aus (60.). Nach torloser Verlängerung entschied Kapitän Patrick Reimer das Duell für Nürnberg im Penaltyschießen.

Nächster Gegner: Mannheim

Am Sonntag gastieren die Ice Tigers nun in Mannheim (14.00 Uhr/<CF412><QA0>
Magentasport</CF>). Bis dahin dürfte auch klar sein, warum Sharipov so früh passen musste.

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