Samstag, 07.12.2019

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Miriam Backer ist der Stolz des TSV Zirndorf

Eigengewächs holt Bronze bei Deutschen Jugendmeisterschaften - 30.07.2019 15:21 Uhr

Hürdenläuferin Miriam Backer ist ein Eigengewächs des TSV Zirndorf. © Foto: Theo Kiefner


Die 61.05 sec bedeuteten für Backer gleichzeitig eine neue persönliche Bestzeit. Im Finallauf am Sonntag ging sie dann mit 61.61 sec ins Ziel und sicherte sich damit den dritten Platz.

"Der Vorlauf lief zwar noch besser als das Finale letztendlich, aber mit neuer persönlicher Bestleistung und einem Podestplatz bei den Deutschen Meisterschaften bin ich mehr als zufrieden", sagte Miriam Backer nach dem Rennen. Auch der TSV Zirndorf ist stolz auf den Erfolg. "Das ist ein weiteres Statement für unsere Nachwuchsarbeit, denn das Eigengewächs ist seit ihrem sechsten Lebensjahr beim TSV Zirndorf", so Marcus Grun. Er hatte zwar durchaus mit einer Medaille für Backer gerechnet, betonte aber: "Hürden haben immer ihre eigenen Gesetze und der Lauf will erst einmal ins Ziel gebracht werden."

Höhnemann ist zufrieden

Nicht ganz so gut schnitt Backer auf der kürzen Hürden-Distanz über 100 m ab. Hier verpasste die Zirndorferin den Einzug in den Endlauf.

Auch wenn es für die Athleten des LAC Quelle Fürth nicht zu einer Medaille gereicht hat, zeigte sich LAC-Vorsitzender Tim Höhnemann mit den Leistungen seiner Sportler sehr zufrieden: "Wir haben drei starke Leistungen eingefahren." Das erste Ausrufezeichen setzte Christian Lino Tomekpe schon am Freitag. Im Vorlauf über 110 Meter Hürden der U 18-Junioren war er mit neuer persönlicher Bestzeit in 14.50 sec über den Zielstrich gegangen.

Am Ende fehlten nur acht Hundertstel, dann hätte er sich über die Zeit sogar für das Finale qualifiziert. In seinem Jahrgang aber war Tomekpe der Schnellste und "damit gehört er dann sicher im kommenden Jahr zu den Medaillenkandidaten", ist Höhnemann überzeugt.

Zeitgleich gingen am Sonntag Viktor Ertelt im Speerwurf und Leon Khavvam im Weitsprung an den Start. Ertelt zeigte sich in guter Form, schleuderte er den Speer doch gleich im ersten Versuch auf eine neue persönliche Bestweite von 59,67 m. Da die beiden folgenden Würfe aber kürzer gerieten, sortierte sich Ertelt am Ende auf Rang elf ein.

Khavvam im Finale

Besser lief es für Leon Khavvam: Nach einem ungültigen Versuch und einem Sprung auf 6,72 m landete er im dritten Anlauf bei 6,98 m und schaffte so die Qualifikation für das Finale. Dort konnte er sich noch einmal steigern und belegte am Ende mit 7,09 m einen sehr guten sechsten Platz.

Trotz Qualifikation für die 5000-m-Strecke nicht bei den Deutschen Jugendmeisterschaften angetreten war Dion Alexander Heindl. Der Triathlet hatte sich wegen einer Terminüberschneidung gegen den Start in Ulm entschieden.

ANDREAS GOLDMANN

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