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Nach Heidel-Beben: Schneider wird Sportvorstand auf Schalke

Der noch bei Leipzig aktive Schneider soll einen Vertrag bis 2022 bekommen - 26.02.2019 18:58 Uhr

Jochen Schneider wird auf Schalke das Amt des Sportvorstandes übernehmen und sicher bald auch einen Sportdirektor benennen. © Bernd Weissbrod / dpa


Manager Christian Heidel hatte nach der Partie gegen Mainz angekündigt, dass er spätestens zum Sommer seinen Vertrag mit Schalke 04 auflösen würde. Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies schlug Jochen Schneider vor und traf damit auf allgemeine Zustimmung im Aufsichtsrat.

Tönnies erklärt seine Wahl: "Wir haben für die Besetzung des Sportvorstands ein klares Profil formuliert: einen erfahrenen Fußballfachmann, der über ein erstklassiges Netzwerk im nationalen und internationalen Profifußball verfügt und in den letzten Jahren mit Erfolg moderne Konzepte verfolgt. Jochen Schneider erfüllt alle diese Anforderungen".

Jetzt soll Schneider der neue Sportvorstand der Königsblauen werden und bis 30. Juni 2022 unter Vertrag gestellt werden. Aktuell ist er noch Leiter für Sport und Internationalisierung bei RB Leipzig. Am Dienstag, dem 5. März, wird sich der neue Sportvorstand in einem Mediengespräch in der VElTINS-Arena der Öffentlichkeit vorstellen.

"Für mich ist es zum einen eine große Ehre, zum anderen eine Riesenherausforderung, das Ressort Sport beim FC Schalke 04 zu übernehmen. Schalke verfügt über eine ganz besondere Strahlkraft, die weit über das Ruhrgebiet und Deutschland hinausreicht", zeigt sich Schneider begeistert. "Aus der aktuellen Situation ergibt sich, dass viel Arbeit auf uns alle wartet. Aber ich freue mich darauf, diese gemeinsam auf Schalke anzugehen."

Schneider war bereits als Assistent des damaligen Sportvorstandes Rolf Rüssmann und später als Sportdirektor beim VfB Stuttgart aktiv und wechselte 2015 zum RB Leipzig. Mitte 2017 stieg Schneider dort in den Kreis der Sportlichen Leitung um den aktuellen Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick auf und war er auch für Vertragsverhandlungen mitverantwortlich. Auf Schalke wird er nun als Erstes einen neuen Sportdirektor benennen müssen.

Die Leipzigiger verabschiedeten Schneider mit den besten Wünschen nach Gelsenkirchen und danken ihm für "die tolle und erfolgreiche Zusammenarbeit" und wünschen ihm "alles Gute", schrieb der Verein bei Twitter. 

ako

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