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Netzreaktion zur Hecking-Rückkehr: Päpstlich, königlich, kritisch

"Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern" - 26.07.2020 16:28 Uhr

Im Netz wird die Verpflichtung von Dieter hecking als neuer FCN-Sportvorstand positiv aufgenommen.

© Montage: nordbayern.de


Lange wurde spekuliert, Gerüchte kursierten, ein Kandidat erteilte der 1. FC Nürnberg eine Absage, Meldungen vom Vollzug mit Hecking wurden zwischenzeitlich veröffentlicht. Zwölf Tage nach der Bekanntgabe der einvernehmlichen Trennung von Sportvorstand Robert Palikuca ist nun sein Nachfolger gefunden worden - für den ein oder anderen User eine päpstliche, frohe Botschaft.

Es bleibt religiös: Ein anderer Nutzer schreibt zunächst "Gott sei Dank", ehe er in Anspielung an dessen weltliches Pendant eine Fotomontage des "Königs" postet. Jenes Wortspiel verdankt Hecking übrigens einer Cap mit der Aufschrift "KING", die er nach dem Pokalsieg mit dem VfL Wolfsburg trug.

Mit ähnlich viel Optimismus kommentiert ein anderer Nutzer die Verpflichtung des früheren Club-Trainers, der in Nürnberg exakt drei überaus erfolgreiche Jahre prägte und den Verein vom Valznerweiher bestens kennt. Auch hier dringt durch, dass Hecking trotz seines fluchtartigen Abschieds wenige Tage vor Weihnachten 2012 bei vielen FCN-Fans hohes Ansehen genießt.

Mit Dieter Hecking besetzt der Club die vakante Stelle des Sportvorstands mit einer enorm namhaften Personalie: Knapp vier Jahrzehnte ist der mittlerweile 55-Jährige nun im deutschen Profi-Fußball tätig, als Trainer war er zuletzt beim Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach aktiv. Während der eine große Stücke auf den Westfalen hält, ...

... kritisieren andere das Einstellen des im Geschäft weitvernetzten und als Trainer routinierten, aber in der Position des Sportvorstands unerfahrenen Neulings.

Kontra kommt vom erneut lyrisch-poetisch argumentierenden "vini_der". Warum er Dieter Hecking auch im neuen Metier als Sportvorstand eine Chance geben würde, begründet er stilecht und literarisch wertvoll mit einem Zitat des US-amerikanischen Autors Mark Twain.

Natürlich, mit dem Namen "Hecking" werden Erinnerungen wach. Erinnerungen an die erfolgreichste Phase seit dem Pokaltriumph 2007, Erinnerungen an eine junge, talentierte Mannschaft mit späteren Vereinsikonen und einem jetzigen Premier-League-Star: Ilkay Gündogan avancierte als Youngster unter dem einstigen Club-Coach zum Bundesligaspieler, schaffte den Sprung nach Dortmund und dann nach Manchester. Sein Vertrag bei den Citizens läuft bis 2023, sein Marktwert beläuft sich auf 40 Millionen Euro. Für den ein oder anderen User ist die Sache klar:

sde

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