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Neue Nordkurve des Nürnberger Stadions ist fertig

Umbau klappte ohne Komplikationen - 21.01.2010

Trainer Dieter Hecking (links) und Stadion-Werkleiter Ronald Höfler in der Nordkurve mit den aufklappbaren Sitzen. © Niklas


also die Blöcke 1, 3, 5, 7, 9, 11 und 13 – wurden komplett mit sogenannten Stehsitzplätzen ausgestattet. Im normalen Ligabetrieb befinden sich dort nun also Stehplätze; bei internationalen Spielen, wenn die Zuschauer sitzen müssen, können die 4881 Stehsitzplätze mit einfacher Entriegelung aufgeklappt werden.

Die Fan-Gruppierung «Ultras», die bisher den Sitzplatzblock 8 «zweckentfremdet» (Höfler) hat, darf nun reguläre Stehplätze im neuen großen Stimmungsblock beziehen – die Blöcke 9 und 11 wurden hierfür zusammengelegt, der alte Block 13 firmiert künftig als Nummer 11. «Außerdem haben wir den Fans, die von Block 8 auf die billigeren Stehplätze wechseln, den Differenzbetrag ausgezahlt», sagt Club-Stadionbetreuer Daniel Kirchner.

Die Fußballfreunde, die auf den bisherigen Sitzplatzblöcken 1 und 3 saßen, wechseln auf den nunmehr verwaisten Block 8 und teilweise auch auf die Gegengerade. Insgesamt tauschte der Club 6000 Dauerkarten um. Der Umbau begann nach dem letzten Heimspiel der Vorrunde (0:4 gegen Hamburg, 12. Dezember) und wurde nun pünktlich beendet. Die Kosten von rund 800.000 Euro teilen sich Stadt, Club und Betreibergesellschaft. Höfler sagte, dass man wegen der neuen Versammlungsstättenverordnung, die zusätzliche Wellenbrecher verlangt, ohnehin 260.000 Euro in Umbauten hätte stecken müssen.

Die Investition wurde nun etwas größer, andererseits sparen die Beteiligten auch Geld: Bisher kostete es nämlich pro Länderspiel rund 35.000 Euro, die Stehplätze in Sitzplätze umzuwandeln, jetzt geht das ohne großen Aufwand. Höfler hofft, dass Nürnberg 2011 oder 2012 wieder ein Länderspiel bekommt.

Marco Puschner

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