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Nicht belohnt: Club spielte fast auf Augenhöhe mit Leipzig

Die Nürnberger konnten die Schwächen von RB nicht nutzen - 03.03.2019 13:56 Uhr

Da wäre vielleicht mehr drin gewesen: Valentini, Ishak und Erras ärgern sich über ein weiteres siegloses Spiel. © Sportfoto Zink / WoZi


Nach der Roten Karte von Matheus Pereira im Spiel gegen Düsseldorf, der schweren Verletzung von Adam Zrelak im Training und dem kurzfristigen Ausfall von Ondrej Petrak musste Boris Schommers seine Startaufstellung gegen Leipzig variieren und setzte Sebastian Kerk, Mikael Ishak und Patrick Erras ein.

Vor allem Erras konnte mit einer guten Laufleistung und einer hohen Zweikampfquote überzeugen und auch insgesamt konnte der Club zumindest auf dem Papier ganz gut mit den Leipzigern mithalten. Läuferisch waren die Nürnberger sogar etwas mehr unterwegs als die Roten Bullen, 117,88 Kilometer legten die Cluberer auf dem Feld zurück.

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Auch der Ballbesitz war mit 45 zu 55 Prozent zu Gunsten von RB relativ ausgeglichen. Die Zweikampfquote war auf beiden Seiten relativ schwach: Während der FCN 53 Prozent gewinnen konnte, entschieden die Leipziger nur 47 Prozent für sich. Im Club-Trikot konnten sich nur Erras, Enrico Valentini und Ewerton mit einer guten Quote von um die 80 Prozent entscheidend durchsetzen, bei den Leipzigern war Kevin Kampl mit 86 Prozent der zweikampfstärkste Spieler auf dem Feld.

 

Die Passsicherheit ließ bei den Nürnbergern allerdings ebenfalls etwas zu wünschen übrig, nur 63 Prozent der insgesamt 357 gespielten Bälle fanden den Mannschaftskameraden, bei RB waren es 73 Prozent von 440 Pässen. Nach der Foulstatistik zu urteilen, waren die Leipziger etwas aggressiver in den Zweikämpfen und foulten insgesamt 18 Mal, während der FCN nur 10 Mal zurückgepfiffen wurde.

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Den Kasten des erneut starken Christian Mathenia gefährdeten die Roten Bullen insgesamt zwölf Mal, während der Club auf nur sieben Torschüsse kam. Die fünf Ecken konnten die Nürnberger am Samstag nicht für einen Torerfolg nutzen, einer der acht Leipziger Versuche von der Fahne aus hatte den einzigen Treffer des Spiels zur Folge.

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Unter Interimstrainer Schommers hat die Mannschaft ihren Auftritt auf dem Feld auf jeden Fall verbessert, Kampfgeist gezeigt und gegen den Tabellendritten nahezu auf Augenhöhe gespielt. Zu einem Punktgewinn reichte es aber mal wieder nicht.

ako

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