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Pfeilschneller Dauerläufer: Lohkemper stürmt für den FCN

Los geht's! Der Club zieht seinen ersten Neuzugang an Land - 22.05.2019 14:19 Uhr

Er weiß schon einmal, wie man gegen Fürth gefährlich wird: Felix Lohkemper, Nürnbergs neuer Stürmer. © Sportfoto Zink / MeZi


Wie der kicker schon am frühen Mittwoch wusste, erhält Lohkemper am Neuen Zabo einen Dreijahresvertrag. Der gebürtige Hesse ist 24 Jahre jung und im Offensivbereich variabel einsetzbar. Was der Mann, der von der U16 bis zur U20 in allen DFB-Nachwuchsteams seine Treffsicherheit beweisen durfte und für Deutschland 2015 auch bei der U20-WM in Neuseeland am Start war, sonst noch kann, gibt Sportvorstand Robert Palikuca auf der hauseigenen Club-Seite zur Kenntnis: "Felix ist ein pfeilschneller Angreifer, der sich für keinen Weg zu schade ist. Er hat in Magdeburg gezeigt, dass er sich in der zweiten Liga durchsetzen kann. Wir sind sicher, dass er mit seiner Entwicklung noch lange nicht am Ende ist", erklärt Palikuca, der für die sportliche Entwicklung beim FCN seit rund einem Monat hauptverantwortlich ist.

 

Um das Thema Entwicklung geht es auch dem Neu-Nürnberger an gleicher Stelle: "Nürnberg ist für mich der logische nächste Schritt. Ich bin hier, um zu lernen und dem Club zu helfen, dass er eine erfolgreiche Saison bestreiten wird", lässt Lohkemper auf der vereinseigenen Website ausrichten.

Ausgebildet wurde der Angreifer unter anderem beim VfB Stuttgart, für dessen Nachwuchs er einst mit Timo Werner stürmte. Zuletzt jagte Lohkemper für Zweitliga-Absteiger Magdeburg dem Leder nach. Neun Torbeteiligungen (sechs Treffer und drei Vorlagen) stehen für den quirligen Sprinter in der abgelaufenen Saison zu Buche.

Zielsicher im Ronhof 

Unter dem früheren Club-Coach Michael Oenning, der den Traditionsverein von der Börde trotz einer oft attraktiven Spielidee nicht vor dem Sturz in die Drittklassigkeit bewahren konnte, machte Lohkemper dabei noch einmal einen Schritt nach vorne. So assistierte und traf Nürnbergs Neuzugang bei Oennings Pflichtspielpremiere auf der Magdeburger Bank im Fürther Ronhof jeweils einmal. Beim 2:3 im November reichte das zwar nicht zu einem Punkt, könnte vielleicht aber dennoch als Blaupause für das in der kommenden Saison wieder steigende Frankenderby taugen." 

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apö

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