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Saisonaus! Valentini bezahlt seinen Sinsheim-Ausflug teuer

Der Rechtsverteidiger fehlt seinem FCN rund zwölf Wochen - 11.03.2019 14:06 Uhr

Horror-Diagnose! Einen Sehnenverletzung im rechten Oberschenkel legt FCN-Führungskraft Enrico Valenti für rund zwölf Wochen lahm. © Sportfoto Zink / DaMa


Die Zeichen, die Enrico Valentini im kühlen Kraichgau Richtung Nürnberger Bank sendete, waren eindeutig. Der Rechtsverteidiger des FCN signalisierte in dieser aus seiner Sicht fatalen 50. Minute umgehend, dass er nicht mehr würde weiterspielen können, in seinem rechten Oberschenkel etwas kaputtgegangen war.  

Eben noch hatte der in Schlagdistanz zum Vereinsgelände groß gewordene Zabo-Italiener vehement den Vorwärtsgang eingelegt, den Ball energisch bis kurz vor den Sinsheimer Strafraum getrieben und auch couragiert den Abschluss gewagt. Der Schuss des 30-Jährigen sauste von einem TSG-Akteur abgefälscht ins Toraus. Doch die Ecke, welche eh nicht in eine Nürnberger Torchance mündete, wird den Club schon in diesem Moment nicht über die sich abzeichnende Verletzung Valentinis hinweggetröstet haben.

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Auch im 19. Spiel in Folge bleibt der 1. FC Nürnberg weiter sieglos in der Bundesliga. Nach der Partie in Hoffenheim steht ein 1:2 aus fränkischer Sicht - und auch aus personeller Sicht gibt es Rückschläge.


"Valentini hat bei seinem Abschluss einen Schmerz verspürt, der so stark war, dass wir ihn auswechseln mussten", sagte Boris Schommers, der Interimscoach der seit 19 Liga-Spielen sieglosen Rot-Schwarzen nach der Partie - und ahnte da vielleicht schon, dass der nächste Tag für den FCN und seinen Führungsspieler traurige Gewissheit bringen würde. Die Diagnose, welche der Club am Tag nach dem 1:2 in Hoffenheim auf seiner Website zur Kenntnis gab, ist in der Tat eine niederschmetternde. Nürnbergs Vorzeigeprofi, der beim FCN alle Jugendmannschaften durchlief und nach ungewollter Club-Abstinenz im Sommer 2017 zu seinem Herzensverein zurückkehrte, wird dem Altmeister aller Voraussicht nach drei (!) Monate fehlen und in dieser Spielzeit somit nicht mehr die rechte Bahn bearbeiten.

"Das ist natürlich eine sehr bittere Nachricht"

Valentini, der sich Ende Oktober 2018 im Training schon einmal die Quadriceps-Sehne im Oberschenkel angerissen hatte, hat sich erneut eine schwerwiegende, allerdings nicht weiter definierte Sehenverletzung zugezogen. "Das ist natürlich eine sehr bittere Nachricht", kommentiert  Cheftrainer Boris Schommers dies auf der clubeigenen Homepage. "Wir wünschen Enrico eine schnelle und gute Genesung und freuen uns, wenn er zur neuen Saison wieder mit dabei ist", fügt Nürnbergs aktueller Nothelfer an. Es ist ein Wunsch, den man sicher gerne teilt. 

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Die Bilanz ist erschreckend, die Negativserie inzwischen sogar geschichtsträchtig. Im Tabellenkeller wird es immer dunkler. Und das, obwohl sich die Leistung der Spieler und der Mannschaft als Ganzes in den letzten Wochen doch verbessert hat. Doch eine gute Halbzeit gegen Hoffenheim war nicht genug, um Punkte mit nach Nürnberg zu nehmen. Dementsprechend fallen auch die Noten - vor allem die der Offensive - aus.


 

apö

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