Spektakuläre Bilder mit vielen Toren: Der Club gegen Bremen

Bedeutungsvolle Duelle gegen Werder Bremen gab es für den 1. FC Nürnberg einige, jetzt treffen sich die beiden Traditionsvereine wieder in der Bundesliga. Grund genug auf die bewegte Geschichte des Nord-Süd-Vergleichs zurückzublicken. Zum ersten Mal in Deutschlands Eliteklasse begegnen sich die Kontrahenten im August 1963. Heini Müller, der Gettingers Kopfball ins Tor verlängert, bringt den Club auf eigenem Platz in Front. Max Morlock und Heinz Strehl geben dem SVW beim 3:0-Heimsieg den Rest.
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Club gegen Werder: Beim Auftakt müllert's

Bedeutungsvolle Duelle gegen Werder Bremen gab es für den 1. FC Nürnberg einige, jetzt treffen sich die beiden Traditionsvereine wieder in der Bundesliga. Grund genug auf die bewegte Geschichte des Nord-Süd-Vergleichs zurückzublicken. Zum ersten Mal in Deutschlands Eliteklasse begegnen sich die Kontrahenten im August 1963. Heini Müller, der Gettingers Kopfball ins Tor verlängert, bringt den Club auf eigenem Platz in Front. Max Morlock und Heinz Strehl geben dem SVW beim 3:0-Heimsieg den Rest. © Friedl Ulrich

Auch im Januar 1966 behält der FCN auf heimischer Spielwiese die Oberhand (2:1). Auf den Führungstreffer von Steff Reisch finden die Norddeutschen noch eine Antwort. Doch Tasso Wild, der hier per artistischem Fallrückzieher die Bremer in Angst und Schrecken versetzt, sichert Nürnberg rund zwanzig Minuten vor Abpfiff die Maximalpunktzahl.
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Wild, wilder, Tasso

Auch im Januar 1966 behält der FCN auf heimischer Spielwiese die Oberhand (2:1). Auf den Führungstreffer von Steff Reisch finden die Norddeutschen noch eine Antwort. Doch Tasso Wild, der hier per artistischem Fallrückzieher die Bremer in Angst und Schrecken versetzt, sichert Nürnberg rund zwanzig Minuten vor Abpfiff die Maximalpunktzahl. © Friedl Ulrich

Auch im Mai 1967 siegt der Club zuhause 2:1. Schorsch Volkert sorgt durch das 1:0 ein erstes Mal für gute Laune der Heimfans. Nachdem die Hanseaten ausgelichen haben, ist es Franz Brungs, der die Franken durch seinen Treffer in der Schlussphase erneut jubeln lässt. Bremens Abwehrspieler registrieren die Entscheidung, die Nürnbergs athletischer Angreifer per Kopfstoß bewerkstelligt, mit betroffenen Mienen. Torschütze Brungs ist einfach nur happy.
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Brungs macht die Bude

Auch im Mai 1967 siegt der Club zuhause 2:1. Schorsch Volkert sorgt durch das 1:0 ein erstes Mal für gute Laune der Heimfans. Nachdem die Hanseaten ausgelichen haben, ist es Franz Brungs, der die Franken durch seinen Treffer in der Schlussphase erneut jubeln lässt. Bremens Abwehrspieler registrieren die Entscheidung, die Nürnbergs athletischer Angreifer per Kopfstoß bewerkstelligt, mit betroffenen Mienen. Torschütze Brungs ist einfach nur happy. © Ulrich

In seiner bislang letzten Meistersaison setzt der Club durch ein 4:0 an der Weser ein Ausrufezeichen. Hinten steht dank Leo Leupold, der hier in höchster Not klärt, die Null. Vorne lassen es die Merkel-Schützlinge klingeln. Nachdem der FCN die Norddeutschen in der ersten Hälfte unbeschadet gelassen hat, packt er in Durchgang zwei die grobe Kelle aus. Binnen zehn Minuten sorgt Schorsch Volkert für die Entscheidung: Erst animiert er Bremens Pico Schütz zu einem Eigentor. Nachdem auch Charly Ferschl und Brungs ihre Abschlussqualitäten unter Beweis gestellt haben, setzt Volkert den Schlusspunkt.
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Leupold lässt nichts zu

In seiner bislang letzten Meistersaison setzt der Club durch ein 4:0 an der Weser ein Ausrufezeichen. Hinten steht dank Leo Leupold, der hier in höchster Not klärt, die Null. Vorne lassen es die Merkel-Schützlinge klingeln. Nachdem der FCN die Norddeutschen in der ersten Hälfte unbeschadet gelassen hat, packt er in Durchgang zwei die grobe Kelle aus. Binnen zehn Minuten sorgt Schorsch Volkert für die Entscheidung: Erst animiert er Bremens Pico Schütz zu einem Eigentor. Nachdem auch Charly Ferschl und Brungs ihre Abschlussqualitäten unter Beweis gestellt haben, setzt Volkert den Schlusspunkt. © dpa

In der darauffolgenden Saison stürzt der Meister in die Zweitklassigkeit ab. Beim 1:1 gegen Werder im November 1968 - das als drittes Heimremis in Folge Eintrag in die Statistik findet - ist nach Abpfiff zu konstatieren, dass Kraft und Können nicht für 90 Minuten ausreichen. Und dies obwohl sich Hans Küppers in dieser Szene energisch im Luftkampf behauptet.
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Auf dem Boden der Tatsachen

In der darauffolgenden Saison stürzt der Meister in die Zweitklassigkeit ab. Beim 1:1 gegen Werder im November 1968 - das als drittes Heimremis in Folge Eintrag in die Statistik findet - ist nach Abpfiff zu konstatieren, dass Kraft und Können nicht für 90 Minuten ausreichen. Und dies obwohl sich Hans Küppers in dieser Szene energisch im Luftkampf behauptet. © Kammler

In den 80er Jahren findet das Duell seine Fortsetztung. Im Februar 1984 kämpft der Club wie zu seinen besten Zeiten und gibt dem Vizemeister auf heimischer Spielwiese mit 2:0 das Nachsehen. Im Angriff überragt Dieter Trunk, der Bruno Pezzey und Benno Möhlmann versetzt und den FCN bereits in der Anfangsphase auf die Siegerstraße bringt.
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Thank you Trunk

In den 80er Jahren findet das Duell seine Fortsetztung. Im Februar 1984 kämpft der Club wie zu seinen besten Zeiten und gibt dem Vizemeister auf heimischer Spielwiese mit 2:0 das Nachsehen. Im Angriff überragt Dieter Trunk, der Bruno Pezzey und Benno Möhlmann versetzt und den FCN bereits in der Anfangsphase auf die Siegerstraße bringt. © Rainer Fechter

Beim 5:1-Heimsieg gegen Bremen, das auch im Februar 1987 als Vizemeister in die Noris reist, gibt Stefan Reuter richtig Gas. Mirko Votava, Norbert Meier und Benno Möhlmann hat er bei seinem Sololauf, den er mit dem 2:0 krönt, bereits hinter sich gelassen. Michael Kutzop und Bruno Pezzey kommen auch noch dran. Nach torlosem ersten Durchgang leitet Dieter Eckstein die Werder-Demontage ein. Turbo-Reuter führt sie mit seinem furiosen Sololauf, den er dem zweiten Nürnberger Treffer veredelt, fort. Keine zwanzig Minuten später legt der Dinkelsbühler vom Elfmeterpunkt nach.
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Hochgeschwindigkeitsfußball

Beim 5:1-Heimsieg gegen Bremen, das auch im Februar 1987 als Vizemeister in die Noris reist, gibt Stefan Reuter richtig Gas. Mirko Votava, Norbert Meier und Benno Möhlmann hat er bei seinem Sololauf, den er mit dem 2:0 krönt, bereits hinter sich gelassen. Michael Kutzop und Bruno Pezzey kommen auch noch dran. Nach torlosem ersten Durchgang leitet Dieter Eckstein die Werder-Demontage ein. Turbo-Reuter führt sie mit seinem furiosen Sololauf, den er dem zweiten Nürnberger Treffer veredelt, fort. Keine zwanzig Minuten später legt der Dinkelsbühler vom Elfmeterpunkt nach. © Klaus Schillinger (NN-Archiv)

Im April 1988 begegnen sich die Grün-Weißen und die Rot-Schwarzen in einem Spitzenspiel, das trotz des Tabellenstandes diesem Etikett jedoch nicht gerecht wird. Weder Olli Reck noch Andi Köpke müssen hinter sich greifen, auch wenn der Club-Keeper bei diesem Bremer Freistoß, der über den Querbalken saust, auf Nummer sicher geht.
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Fly with me

Im April 1988 begegnen sich die Grün-Weißen und die Rot-Schwarzen in einem Spitzenspiel, das trotz des Tabellenstandes diesem Etikett jedoch nicht gerecht wird. Weder Olli Reck noch Andi Köpke müssen hinter sich greifen, auch wenn der Club-Keeper bei diesem Bremer Freistoß, der über den Querbalken saust, auf Nummer sicher geht. © Herbert Voll

Nach dem Abschlussspieltag der Bundesliga-Spielzeit 1991/92 sind Bremer Fans urlaubsreif. Ein waschechter Hamburger in fränkischen Diensten hat die Werderaner im Alleingang besiegt. André Golke wandelt mit einem Hattrick Werders Pausenführung in einen 3:1-Auswärtssieg um.
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Hattrick

Nach dem Abschlussspieltag der Bundesliga-Spielzeit 1991/92 sind Bremer Fans urlaubsreif. Ein waschechter Hamburger in fränkischen Diensten hat die Werderaner im Alleingang besiegt. André Golke wandelt mit einem Hattrick Werders Pausenführung in einen 3:1-Auswärtssieg um. © Eduard Weigert

Den letzten Nürnberger Sieg an der Weser für lange Zeit bewerkstelligen im August 1998 Pavel Kuka und Sasa Ciric. Der Tscheche betätigt sich für den Club als Doppelpacker, sein Sturmpartner macht in der Schlussphase den 3:2-Auswärtserfolg amtlich. Die Vorlagen zu allen drei Treffern liefert ein gewisser Michael Wiesinger.
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Matchwinner

Den letzten Nürnberger Sieg an der Weser für lange Zeit bewerkstelligen im August 1998 Pavel Kuka und Sasa Ciric. Der Tscheche betätigt sich für den Club als Doppelpacker, sein Sturmpartner macht in der Schlussphase den 3:2-Auswärtserfolg amtlich. Die Vorlagen zu allen drei Treffern liefert ein gewisser Michael Wiesinger. © Pottreck

Stephan Paßlack hat Mühe, mit Ailton Schritt zu halten. Gleich zwei Mal befördert der bullige Angreifer bei Werders Gastspiel im Oktober 2001 den Ball in die Maschen. Am Ende heißt es aus der Perspektive der Hausherren: 0:4. Symptomatisch für die Club-Pleite ist ein haarsträubender Patzer von Keeper Kampa, der die Kugel direkt vor die Füße von Frings rollt. Dieser setzt die Gäste früh ins Vordertreffen.
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Der Kugelblitz schlägt ein

Stephan Paßlack hat Mühe, mit Ailton Schritt zu halten. Gleich zwei Mal befördert der bullige Angreifer bei Werders Gastspiel im Oktober 2001 den Ball in die Maschen. Am Ende heißt es aus der Perspektive der Hausherren: 0:4. Symptomatisch für die Club-Pleite ist ein haarsträubender Patzer von Keeper Kampa, der die Kugel direkt vor die Füße von Frings rollt. Dieser setzt die Gäste früh ins Vordertreffen. © dpa

Im März 2006 hat Frings in Nürnberg weniger Spaß. 40.924 Zuschauer haben eine Einladungskarte für die große, bunte Vittek-Show erhalten, die im Frankenstadion über die Bühne geht. Das Drehbuch beim 3:1-Heimerfolg schreibt der Slowake, der...
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Drehbuchautor

Im März 2006 hat Frings in Nürnberg weniger Spaß. 40.924 Zuschauer haben eine Einladungskarte für die große, bunte Vittek-Show erhalten, die im Frankenstadion über die Bühne geht. Das Drehbuch beim 3:1-Heimerfolg schreibt der Slowake, der... © Horst Linke

...das dritte Mal in Folge zum Matchwinner avanciert.Vittek bringt die aufstrebende Meyer-Truppe in Front und tütet durch seinen zweiten Treffer den Sieg ein.
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Rot-Schwarzes Glückgefühl

...das dritte Mal in Folge zum Matchwinner avanciert.Vittek bringt die aufstrebende Meyer-Truppe in Front und tütet durch seinen zweiten Treffer den Sieg ein. © Roland Fengler

In der Saison vor seinem kurzeitigen Zwangsaufenthalt in Liga zwei muss sich der FCN Werder zuhause knapp geschlagen geben. Am 3. Spieltag 2007/2008 zieht Martin Harnik, der den hier selbst im Vorwärtgang befindlichen Dominik Reinhardt stehen lässt, in die Mitte...
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Renn', Reinhardt, renn'!

In der Saison vor seinem kurzeitigen Zwangsaufenthalt in Liga zwei muss sich der FCN Werder zuhause knapp geschlagen geben. Am 3. Spieltag 2007/2008 zieht Martin Harnik, der den hier selbst im Vorwärtgang befindlichen Dominik Reinhardt stehen lässt, in die Mitte... © Karlheinz Daut

... und macht den 1:0-Erfolg des SVW auf fränkischem Terrain aktenkundig.
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Des war nix!

... und macht den 1:0-Erfolg des SVW auf fränkischem Terrain aktenkundig. © Daut

In der Saison 2009/10 - der FCN ist wieder im Oberhaus am Start - geht es in beiden Duellen turbulent zur Sache. In der Hinserie kann der Club trotz einer Zwei-Tore-Führung nur einen Punkt im Frankenstadion behalten. In der ersten Hälfte ist der FCN spielbestimmend. Christian Eigler, der sich nach Nürnbergs erstem Treffer dem Schmusebedürfnis von Marek Mintal ausgesetzt sieht, und Albert Bunjaku besorgen einen scheibar komfortablen 2:0-Halbzeitstand.
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Im Schwitzkasten

In der Saison 2009/10 - der FCN ist wieder im Oberhaus am Start - geht es in beiden Duellen turbulent zur Sache. In der Hinserie kann der Club trotz einer Zwei-Tore-Führung nur einen Punkt im Frankenstadion behalten. In der ersten Hälfte ist der FCN spielbestimmend. Christian Eigler, der sich nach Nürnbergs erstem Treffer dem Schmusebedürfnis von Marek Mintal ausgesetzt sieht, und Albert Bunjaku besorgen einen scheibar komfortablen 2:0-Halbzeitstand. © Eduard Weigert

Doch in Hälfte zwei folgt ein doppelter
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Hilfe, Hunt!

Doch in Hälfte zwei folgt ein doppelter "Huntstand" der Werderaner. Nach der Pause erhöhen diese die Schlagzahl und bringen die Club-Abwehr in arge Bedrängnis. Nach ungewollter Vorarbeit von Juri Judt landet der Ball in der Nachspielzeit bei Aaron Hunt, der die Kugel an der Strafraumgrenze mit der Brust annimmt und in den Winkel hämmert. Javier Pinola und Mike Frantz sind bedient, die Norddeutschen nehmen dank ihres Doppeltorschützen einen Punkt mit. © Sport-/Pressefoto Wolfgang Zink / JueRa

In der Rückrunde geht der FCN beim 2:4 im Weserstadion leer aus. Mertesackers Doppelpack stellt die Werder-Weichen auf Sieg, ehe die nach Wiederanpfiff mutigeren Gäste - Frantz und Choupo-Moting sorgen für ein erstaunliches Comeback – gegen dezimierte Bremer bis in die Nachspielzeit hinein sogar noch am Punktgewinn schnuppern.
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Merde, Merte!

In der Rückrunde geht der FCN beim 2:4 im Weserstadion leer aus. Mertesackers Doppelpack stellt die Werder-Weichen auf Sieg, ehe die nach Wiederanpfiff mutigeren Gäste - Frantz und Choupo-Moting sorgen für ein erstaunliches Comeback – gegen dezimierte Bremer bis in die Nachspielzeit hinein sogar noch am Punktgewinn schnuppern. © Sportfoto Zink

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Ekici hat Spaß

"Chancen auf beiden Seiten. Das war ein schweres Spiel, ein schnelles Spiel. Ein Spiel, das sehr viel Spaß gemacht hat." So erinnert sich Mehmet Ekici an den 30. Oktober 2010. Konkret meint er damit die zweite Hälfte, in der sich sein heutiger Arbeitgeber und der FCN einen spektakulären Schlagabtausch liefern. Nach einem echten Fußball-Werbefilm steht für den Club der erste Auswärtserfolg in dieser Saison im Abspann – und der erste Sieg in der Hansestadt nach zwölf Jahren. Zunächst finden sich allerdings wenig Anhaltspunkte für den Coup der rot-schwarzen Unterhaltungskünstler. Werder dominiert mit druckvollen Angriffsaktionen, geht folgerichtig früh in Front. © dpa

Werder drängt auch in der Folge gewohnt engagiert mutig nach vorne. In der Defensive zeigen sich die Schützlinge von Trainer Thomas Schaaf indes gewohnt nachlässig: Unmittelbar vor der Pause narrt Julian Schieber Sebastian Prödl und assistiert Ilkay Gündogan - 1:1! Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff duscht Ekici die Hausherren erneut ab.Plötzlich führt der Club, der nicht nachlässt und...
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Gleich scheppert's in der Fischbude

Werder drängt auch in der Folge gewohnt engagiert mutig nach vorne. In der Defensive zeigen sich die Schützlinge von Trainer Thomas Schaaf indes gewohnt nachlässig: Unmittelbar vor der Pause narrt Julian Schieber Sebastian Prödl und assistiert Ilkay Gündogan - 1:1! Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff duscht Ekici die Hausherren erneut ab.Plötzlich führt der Club, der nicht nachlässt und... © dpa

...nach zwei Wirkungstreffern den K.o. setzt. Nach feiner Einzelleistung von Jens Hegeler klatscht Gündogans Schuss an die Latte. Schieber lenkt die Kugel im Fallen an den linken Pfosten. Gündogan nutzt die dritte Einschusschance zum 3:1.
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Der Knockout

...nach zwei Wirkungstreffern den K.o. setzt. Nach feiner Einzelleistung von Jens Hegeler klatscht Gündogans Schuss an die Latte. Schieber lenkt die Kugel im Fallen an den linken Pfosten. Gündogan nutzt die dritte Einschusschance zum 3:1. © Zink

Im März 2011 ist der Club acht Spiele ungeschlagen, bis Werder nach Nürnberg kommt und die rot-schwarze Erfolgsserie beendet. Beim FCN kann sich nur Ilkay Gündogan in die Torschützenliste eintragen. Bei den Gästen ist Claudio Pizarro einmal erfolgreich. Zudem entlockt Bremens Torgarant Schiedsrichter Michael Weiner zwei Elfmeterpfiffe, die...
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Clever oder dreist?

Im März 2011 ist der Club acht Spiele ungeschlagen, bis Werder nach Nürnberg kommt und die rot-schwarze Erfolgsserie beendet. Beim FCN kann sich nur Ilkay Gündogan in die Torschützenliste eintragen. Bei den Gästen ist Claudio Pizarro einmal erfolgreich. Zudem entlockt Bremens Torgarant Schiedsrichter Michael Weiner zwei Elfmeterpfiffe, die... © Wolfgang Zink

...Sandro Wagner gegen zu harmlose, in der Schlussphase zudem  dezimierte Nürnberger zu zwei Treffern nutzt.
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Weiner, Wagner, 1:3

...Sandro Wagner gegen zu harmlose, in der Schlussphase zudem dezimierte Nürnberger zu zwei Treffern nutzt. © Wolfgang Zink

Weniger Höhepunkte hat das fränkisch-hanseatische Aufeinandertreffen in der Hinrunde der Anschluss-Saison zu bieten. Im November 2011 sorgt sintflutartiger Regen beinahe für einen Spielabbruch in der Noris. Der Himmel weint, der Grund für die längste Halbzeitpause der Liga-Geschichte.
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Wasserschlacht

Weniger Höhepunkte hat das fränkisch-hanseatische Aufeinandertreffen in der Hinrunde der Anschluss-Saison zu bieten. Im November 2011 sorgt sintflutartiger Regen beinahe für einen Spielabbruch in der Noris. Der Himmel weint, der Grund für die längste Halbzeitpause der Liga-Geschichte. © Stefan Hippel

Vor dieser bekommt Werder-Schlussmann Tim Wiese, der gegen Christian Eigler die Notbremse zieht, die Rote Karte vorgehalten. Ebenfalls im ersten Durchgang bringt Mehmet Ekici - mittlerweile Bremer - davon unbeeindruckte Gäste nach Zuspiel von Pizarro in Front.
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Memento Memo!

Vor dieser bekommt Werder-Schlussmann Tim Wiese, der gegen Christian Eigler die Notbremse zieht, die Rote Karte vorgehalten. Ebenfalls im ersten Durchgang bringt Mehmet Ekici - mittlerweile Bremer - davon unbeeindruckte Gäste nach Zuspiel von Pizarro in Front. © Zink

In der zweiten Hälfte, die Schiedsrichter Jochen Drees mit zwanzigminütiger Verspätung anpfeift, bewerkstelligt Philipp Wollscheid mit dem Kopf den 1:1-Endstand und sorgt damit dafür, dass Mehmet Ekici in dieser kampfbetonten Partie weniger Spaß hat als eine Saison zuvor.
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Wohlfühl-Wollscheid

In der zweiten Hälfte, die Schiedsrichter Jochen Drees mit zwanzigminütiger Verspätung anpfeift, bewerkstelligt Philipp Wollscheid mit dem Kopf den 1:1-Endstand und sorgt damit dafür, dass Mehmet Ekici in dieser kampfbetonten Partie weniger Spaß hat als eine Saison zuvor. © Daniel Karmann dpa/lby

Im Februar 2012 wiederholt der Club seinen Vorjahreserfolg an der Weser, behält im hohen Norden mit 1:0 die Oberhand. Im Abwehrverbund begegnet Nürnbergs Herz- und Schmerzverein den Gastgebern, die eine Reihe guter Chancen auslassen, mit engagierter Defensivarbeit. Vorne schlägt der FCN nach rund einer Stunde eiskalt zu.  Über Hanno Balitsch zirkuliert der Ball zu Jens Hegeler, dessen flache Hereingabe der freistehende Esswein verwertet.
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Das Ass ist Esswein

Im Februar 2012 wiederholt der Club seinen Vorjahreserfolg an der Weser, behält im hohen Norden mit 1:0 die Oberhand. Im Abwehrverbund begegnet Nürnbergs Herz- und Schmerzverein den Gastgebern, die eine Reihe guter Chancen auslassen, mit engagierter Defensivarbeit. Vorne schlägt der FCN nach rund einer Stunde eiskalt zu. Über Hanno Balitsch zirkuliert der Ball zu Jens Hegeler, dessen flache Hereingabe der freistehende Esswein verwertet. © dpa

Nach 95 (!) Minuten ist der Auswärtssieg unter Dach und Fach und die Freude bei Raphael Schäfer und seinen Spielkameraden rießengroß.
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Kollektivjubel

Nach 95 (!) Minuten ist der Auswärtssieg unter Dach und Fach und die Freude bei Raphael Schäfer und seinen Spielkameraden rießengroß. © Zink

2012/13 schnappt sich der Club an gleicher Stätte einen Zähler. Auch drei wären möglich gewesen. Werder sucht in der Schlussphase die Entscheidung und läuft in einen Konter. Javier Pinola setzt Timo Gebhart in Szene, der das Spielgerät zur Gästeführung in die Maschen jagt.
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Hör' zu!

2012/13 schnappt sich der Club an gleicher Stätte einen Zähler. Auch drei wären möglich gewesen. Werder sucht in der Schlussphase die Entscheidung und läuft in einen Konter. Javier Pinola setzt Timo Gebhart in Szene, der das Spielgerät zur Gästeführung in die Maschen jagt. © Sportfoto Zink / DaMa

In der 88. Minute muss der FCN jedoch den Ausgleich durch Nils Petersen hinnehmen. Bitter: Werders Torschütze steht eindeutig im Abseits, der Treffer ist irregulär. Wutentbrannt macht Dieter Hecking nach Spielende seinem Ärger über zwei
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Hör' auf!

In der 88. Minute muss der FCN jedoch den Ausgleich durch Nils Petersen hinnehmen. Bitter: Werders Torschütze steht eindeutig im Abseits, der Treffer ist irregulär. Wutentbrannt macht Dieter Hecking nach Spielende seinem Ärger über zwei "geklaute" Punkte Luft. © Sportfoto Zink

Beim Wiedersehen in Nürnberg verabschiedet sich der Club mit einem 3:2-Heimsieg gegen Werder in den Sommerurlaub. Zur Pause liegt der FCN mit 0:1 zurück. Im zweiten Durchgang wendet er das Blatt. Nach einer Ecke köpft Per Nilsson erst ans Aluminium, bringt den vom Pfosten zurückprallenden Ball anschließend aber im Tor unter. Der sechste Streich des Schweden macht Pelle zum besten Club-Schützen 2012/13.
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Top-Torjäger

Beim Wiedersehen in Nürnberg verabschiedet sich der Club mit einem 3:2-Heimsieg gegen Werder in den Sommerurlaub. Zur Pause liegt der FCN mit 0:1 zurück. Im zweiten Durchgang wendet er das Blatt. Nach einer Ecke köpft Per Nilsson erst ans Aluminium, bringt den vom Pfosten zurückprallenden Ball anschließend aber im Tor unter. Der sechste Streich des Schweden macht Pelle zum besten Club-Schützen 2012/13. © Sportfoto Zink / DaMa

Sebastian Polter erzielt für den Club das 2:1. Doch damit nicht genug. Sieben Minuten nach der Führung hat der FCN erneut Grund zur Freude. Tomas Pekhart verwertet Maks Maßflanke zum 3:1.
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Schrei es raus!

Sebastian Polter erzielt für den Club das 2:1. Doch damit nicht genug. Sieben Minuten nach der Führung hat der FCN erneut Grund zur Freude. Tomas Pekhart verwertet Maks Maßflanke zum 3:1. © Sportfoto Zink / MaWi

Ende September 2013 liefern sich beide Mannschaften einen weiteren Schlagabtausch. Die von Michael Wiesinger gecoachten Nürnberger spielen eine indiskutable erste Hälfte liegen nach über einer halben Stunde zurecht 0:2 zurück, kommen aber dank einer imposanten Leistungssteigerung in Hälfte zwei zu einem 3:3.
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Unterhaltsam

Ende September 2013 liefern sich beide Mannschaften einen weiteren Schlagabtausch. Die von Michael Wiesinger gecoachten Nürnberger spielen eine indiskutable erste Hälfte liegen nach über einer halben Stunde zurecht 0:2 zurück, kommen aber dank einer imposanten Leistungssteigerung in Hälfte zwei zu einem 3:3. © Sportfoto Zink/DaMa

An diesem Tag geht allmählich der Stern des Josip Drmic auf. Zur zweiten Hälfte eingewechselt erzielt der Schweizer ein Tor und ist auch sonst ein belebendes Element für die Nürnberger Offensive.
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Belebendes Element

An diesem Tag geht allmählich der Stern des Josip Drmic auf. Zur zweiten Hälfte eingewechselt erzielt der Schweizer ein Tor und ist auch sonst ein belebendes Element für die Nürnberger Offensive. © Sportfoto Zink/DaMa

Den Punkt sichert ein anderer: Adam Hlousek kommt nach überstandener monatelanger Zwangspause aufgrund eines Kreuzbandrisses immer besser in Form und trifft in der 70. Minute zum 3:3.
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Hurra, Hlousek!

Den Punkt sichert ein anderer: Adam Hlousek kommt nach überstandener monatelanger Zwangspause aufgrund eines Kreuzbandrisses immer besser in Form und trifft in der 70. Minute zum 3:3. © Sportfoto Zink

Beim letzten Aufeinandertreffen beider Traditionsvereine vor dem FCN-Abstieg in die 2. Liga  geht der Club allerdings leer aus. 0:2 heißt es beim Samstagabendspiel im März 2014, das den meisten Fans vor allem wegen einer besonderen Aktion des Bremer Stürmers Aaron Hunt in Erinnerung geblieben ist.
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Nix zu holen

Beim letzten Aufeinandertreffen beider Traditionsvereine vor dem FCN-Abstieg in die 2. Liga geht der Club allerdings leer aus. 0:2 heißt es beim Samstagabendspiel im März 2014, das den meisten Fans vor allem wegen einer besonderen Aktion des Bremer Stürmers Aaron Hunt in Erinnerung geblieben ist. © Sportfoto Zink / DaMa

Der Bremer fällt nach einer vermeintlichen Berührung von Javier Pinola zu Boden, Schiedsrichter Manuel Gräfe entscheidet sofort auf Elfmeter - bis Hunt zum Unparteiischen geht und zugibt, ohne Berührung gefallen zu sein. Gräfe entscheidet auf Freistoß für den Club, Hunt erhält die Fairplay-Medaille. Ob er die auch bekommen hätte, wenn er sich gar nicht erst hätte fallen lassen?
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Fairplay-Hunt

Der Bremer fällt nach einer vermeintlichen Berührung von Javier Pinola zu Boden, Schiedsrichter Manuel Gräfe entscheidet sofort auf Elfmeter - bis Hunt zum Unparteiischen geht und zugibt, ohne Berührung gefallen zu sein. Gräfe entscheidet auf Freistoß für den Club, Hunt erhält die Fairplay-Medaille. Ob er die auch bekommen hätte, wenn er sich gar nicht erst hätte fallen lassen? © Zink

Ganz ohne Elfmetertor gelingen Werder zwei Treffer, vor der Pause ist Franco di Santo erfolgreich, nach Wiederanpfiff Philipp Bargfrede. Der Club unterliegt den Bremern mit 0:2 und muss am Ende der Saison den bitteren Gang in die 2. Liga antreten.
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Bis bald

Ganz ohne Elfmetertor gelingen Werder zwei Treffer, vor der Pause ist Franco di Santo erfolgreich, nach Wiederanpfiff Philipp Bargfrede. Der Club unterliegt den Bremern mit 0:2 und muss am Ende der Saison den bitteren Gang in die 2. Liga antreten. © Sportfoto Zink / DaMa

Gute vier Jahre nach dem letzten Bundesliga-Duell der beiden Vereine tritt der Club als Aufsteiger im September 2018 beim SV Werder Bremen an. Vor 40.700 Zuschauern gehen die Bremer in der 26. Minute durch einen Gewaltschuss von Maximilian Eggestein in Führung.
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Wiedersehen

Gute vier Jahre nach dem letzten Bundesliga-Duell der beiden Vereine tritt der Club als Aufsteiger im September 2018 beim SV Werder Bremen an. Vor 40.700 Zuschauern gehen die Bremer in der 26. Minute durch einen Gewaltschuss von Maximilian Eggestein in Führung. © Sportfoto Zink / DaMa

Doch der Club kommt gestärkt aus der Halbzeit und bringt die Nordlichter in Bedrängnis. Das Tor von Ondrej Petrak wird wegen Abseits zurückgepfiffen, doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit gelingt es Virgil Misidjan mit seinem späten Treffer, einen Heimsieg der Werderaner zu vereiteln und dem Club einen Punkt zu sichern.
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Später Ausgleich

Doch der Club kommt gestärkt aus der Halbzeit und bringt die Nordlichter in Bedrängnis. Das Tor von Ondrej Petrak wird wegen Abseits zurückgepfiffen, doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit gelingt es Virgil Misidjan mit seinem späten Treffer, einen Heimsieg der Werderaner zu vereiteln und dem Club einen Punkt zu sichern. © Sportfoto Zink / DaMa