(Stadt-)Grenzgänger: Sie waren für Club und Kleeblatt aktiv

16.3.2021, 12:01 Uhr
Der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth: zwei Vereine, zwischen denen sich die Franken meist schon in frühester Kindheit entscheiden müssen. Beide Klubs ins Herz zu schließen, gelingt nur den wenigsten. Wir stellen Akteure wie den Ex-Fürther und Ex-Cluberer Christian Eigler (hier im Kleeblatt-Dress gegen den einstigen Nürnberger Mario Cantaluppi) vor, die auf beiden Seiten der Stadtgrenze aktiv waren und mit ihren Wechseln nicht selten für Unruhe sorgten.
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Wanderer zwischen Fußballwelten

Der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth: zwei Vereine, zwischen denen sich die Franken meist schon in frühester Kindheit entscheiden müssen. Beide Klubs ins Herz zu schließen, gelingt nur den wenigsten. Wir stellen Akteure wie den Ex-Fürther und Ex-Cluberer Christian Eigler (hier im Kleeblatt-Dress gegen den einstigen Nürnberger Mario Cantaluppi) vor, die auf beiden Seiten der Stadtgrenze aktiv waren und mit ihren Wechseln nicht selten für Unruhe sorgten. © Wolfgang Zink

Der wegen seiner eleganten Spielweise
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Loni Seiderer

Der wegen seiner eleganten Spielweise "kleine Gazelle" genannte Offensivmann jagte zunächst in Nürnberg dem runden Leder nach, bis er von seinen Mitspielern gemobbt wurde. Also schloss sich Seiderer dem Kleeblatt an, das nach dem Krieg zahlreiche gefallene Stammkräfte zu ersetzen hatte. In Fürth wurde Loni Seiderer zum Nationalspieler und zum Helden des Meisterschaftsendspiels 1926, als er schwer angeschlagen ein Tor und eine Vorlage zum 4:1-Erfolg gegen die Berliner Hertha beisteuerte. Das Bild stammt vom ersten Länderspiel der deutschen Nationalelf gegen Italien, das am 1. Januar 1923 in Mailand stattfand. Die Spieler von links: Georg Wunderlich, Leonhard Seiderer, Heinrich Träg (Kapitän), Hans Lang, Andreas Franz, Renzo de Vecchi (Kapitän Italien), Hans Sutor (verdeckt), Hans Hagen und Heiner Stuhlfauth. © dpa

Als Verteidiger höchster Güte und Elfmeterschütze eine Fürther Legende: Hier begegnet Adi Knoll Gegenspieler Max Appis allerdings noch im Nürnberger Trikot.
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Adi Knoll

Als Verteidiger höchster Güte und Elfmeterschütze eine Fürther Legende: Hier begegnet Adi Knoll Gegenspieler Max Appis allerdings noch im Nürnberger Trikot. © Schmidtpeter/Fengler

Frank Türr (li.) und Armin Störzenhofecker, zwei gebürtige Nürnberger, standen sowohl beim Club als auch beim Kleeblatt unter Vertrag. Im gleichen Trikot liefen sie dennoch nie auf. Türr begann seine Laufbahn beim Club (1988 - 91), ehe er ab 1994 für die SpVgg aktiv war, wo er nach acht Jahren seine Fußballschuhe an den Nagel hängte.
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Frank Türr und "Ärmel" Störzenhofecker

Frank Türr (li.) und Armin Störzenhofecker, zwei gebürtige Nürnberger, standen sowohl beim Club als auch beim Kleeblatt unter Vertrag. Im gleichen Trikot liefen sie dennoch nie auf. Türr begann seine Laufbahn beim Club (1988 - 91), ehe er ab 1994 für die SpVgg aktiv war, wo er nach acht Jahren seine Fußballschuhe an den Nagel hängte. "Ärmel" hingegen war zuerst in Fürth (1983 - 85), bevor er nach Stationen in Ingolstadt, Augsburg und bei 1860 München von 1995 - 2002 in Nürnberg kickte. © Stefan Hippel

Vier Fürther jubeln 1996 im Frankenstadion. Das taten Jochen Weigl (3.v.li.) und Thomas Richter (4.v.li.) später auch im Trikot des 1. FCN, das Harald Ebner (2.v.li.) in den Achtzigern auch einmal getragen hatte. Besonders die Transfers von Weigl und Richter, die der Club in der Saison 1997/98 an den Valznerweiher lockte, sorgten in Fürth für Missstimmung.
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Jochen Weigl und Thomas Richter

Vier Fürther jubeln 1996 im Frankenstadion. Das taten Jochen Weigl (3.v.li.) und Thomas Richter (4.v.li.) später auch im Trikot des 1. FCN, das Harald Ebner (2.v.li.) in den Achtzigern auch einmal getragen hatte. Besonders die Transfers von Weigl und Richter, die der Club in der Saison 1997/98 an den Valznerweiher lockte, sorgten in Fürth für Missstimmung. © Daut

1895 in Nürnberg geboren machte der bullige Linksaußen seine ersten fußballerischen Gehversuche in Fürth. Über den FC Franken landete Hans Sutor bei der SpVgg, wo er Deutscher Meister wurde, schließlich aber rausflog, weil er sich die
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Hans Sutor

1895 in Nürnberg geboren machte der bullige Linksaußen seine ersten fußballerischen Gehversuche in Fürth. Über den FC Franken landete Hans Sutor bei der SpVgg, wo er Deutscher Meister wurde, schließlich aber rausflog, weil er sich die "Unverschämtheit" erlaubt hatte, eine Nürnbergerin zu ehelichen. Sutor ging zum Club, wo er drei weitere Titel holte und zum Nationalspieler aufstieg. © Wilhelm Bauer

Als Club-Spieler hat man Frank Schmidt nicht in Erinnerung behalten. Das liegt daran, dass der damals 18-Jährige in der Saison 1992/93 am Valznerweiher nicht zum Einsatz kam. So zog es den gebürtigen Schwaben schnell zum Bayernligisten aus Vestenbergsgreuth, mit dem er in die Regionalliga aufstieg. Nach der Fusion mit der SpVgg Fürth blieb er aber nur noch wenige Monate am Ronhof, ehe er Richtung Österreich abwanderte. Mittlerweile ist Schmidt Trainer beim 1. FC Heidenheim, den er zu einem sehr guten Zweitliga-Verein geformt hat.
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Frank Schmidt

Als Club-Spieler hat man Frank Schmidt nicht in Erinnerung behalten. Das liegt daran, dass der damals 18-Jährige in der Saison 1992/93 am Valznerweiher nicht zum Einsatz kam. So zog es den gebürtigen Schwaben schnell zum Bayernligisten aus Vestenbergsgreuth, mit dem er in die Regionalliga aufstieg. Nach der Fusion mit der SpVgg Fürth blieb er aber nur noch wenige Monate am Ronhof, ehe er Richtung Österreich abwanderte. Mittlerweile ist Schmidt Trainer beim 1. FC Heidenheim, den er zu einem sehr guten Zweitliga-Verein geformt hat. © dpa

Die Bundesliga-Premiere gegen den FC Bayern war für die SpVgg Greuther Fürth ein echter Kracher. Das war die Pokal-Partie 1994 zwischen dem FCB und dem TSV Vestensbergreuth auch: Als Spieler war das Nürnberger Eigengewächs Paul Hesselbach für das Kleeblatt nie aktiv. Für den Club hütete er hingegen zwischen 1971 und 1973 immerhin 49 Mal das Regionalliga-Tor. Außerdem stand er unter anderem in Uerdingen und Gladbach unter Vertrag. Nach seiner aktiven Karriere stand er für zwei Jahre (1987-89) in Fürth am Spielfeldrand. Seinen schönsten Erfolg aber feierte er 1994 als Trainer des TSV Vestenbergsgreuth, als man im DFB-Pokal das Starensemble des FC Bayern in Nürnberg aus dem Wettbewerb kegelte. Später fungierte Hesselbach auch als Co-Trainer, Trainer und Scout beim weiß-grünen Fusionsverein,.
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Paul Hesselbach

Die Bundesliga-Premiere gegen den FC Bayern war für die SpVgg Greuther Fürth ein echter Kracher. Das war die Pokal-Partie 1994 zwischen dem FCB und dem TSV Vestensbergreuth auch: Als Spieler war das Nürnberger Eigengewächs Paul Hesselbach für das Kleeblatt nie aktiv. Für den Club hütete er hingegen zwischen 1971 und 1973 immerhin 49 Mal das Regionalliga-Tor. Außerdem stand er unter anderem in Uerdingen und Gladbach unter Vertrag. Nach seiner aktiven Karriere stand er für zwei Jahre (1987-89) in Fürth am Spielfeldrand. Seinen schönsten Erfolg aber feierte er 1994 als Trainer des TSV Vestenbergsgreuth, als man im DFB-Pokal das Starensemble des FC Bayern in Nürnberg aus dem Wettbewerb kegelte. Später fungierte Hesselbach auch als Co-Trainer, Trainer und Scout beim weiß-grünen Fusionsverein,. © NN

Um Rivalitäten hat sich Bertram Beierlorzer nie geschert. Neben Nürnberg und Fürth verdiente der Defensivspezialist seine Brötchen zwischendurch nämlich auch beim FC Bayern. Begonnen aber hat Beierlorzer seine Karriere beim Club, für den er 119 Spiele absolvierte. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn saß Beierlorzer bei beiden Vorgängervereinen der SpVgg Greuther Fürth auf der Trainerbank. Zunächst 1991 als Nachfolger von Rudi Sturz in Vestenbergsgreuth, dann von 1995 bis 1996 beim Kleeblatt.
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Bertram Beierlorzer

Um Rivalitäten hat sich Bertram Beierlorzer nie geschert. Neben Nürnberg und Fürth verdiente der Defensivspezialist seine Brötchen zwischendurch nämlich auch beim FC Bayern. Begonnen aber hat Beierlorzer seine Karriere beim Club, für den er 119 Spiele absolvierte. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn saß Beierlorzer bei beiden Vorgängervereinen der SpVgg Greuther Fürth auf der Trainerbank. Zunächst 1991 als Nachfolger von Rudi Sturz in Vestenbergsgreuth, dann von 1995 bis 1996 beim Kleeblatt. © Kemmether

In der Jugend schon einmal beim Club, spielte der gebürtige Forchheimer zunächst für den TSV Vestenbergsgreuth. 1996 buhlten beide fränkischen Rivalen um die Dienste des flinken Flügelspielers, der sich für den 1. FC Nürnberg entschied und an den Valznerweiher zurückkehrte. Als Stammspieler in der Regionalliga-Elf kam Hassa in der Saison 1996/97 auf 31 Einsätze, ehe er sich nach dem Aufstieg vermehrt auf der Ersatzbank wiederfand. Vom Club nicht mehr gebraucht, landete er 1998 schließlich beim Kleeblatt, wo er bis 2002 117 Mal im Unterhaus eingesetzt wurde.
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Christian Hassa

In der Jugend schon einmal beim Club, spielte der gebürtige Forchheimer zunächst für den TSV Vestenbergsgreuth. 1996 buhlten beide fränkischen Rivalen um die Dienste des flinken Flügelspielers, der sich für den 1. FC Nürnberg entschied und an den Valznerweiher zurückkehrte. Als Stammspieler in der Regionalliga-Elf kam Hassa in der Saison 1996/97 auf 31 Einsätze, ehe er sich nach dem Aufstieg vermehrt auf der Ersatzbank wiederfand. Vom Club nicht mehr gebraucht, landete er 1998 schließlich beim Kleeblatt, wo er bis 2002 117 Mal im Unterhaus eingesetzt wurde. © Winckler

Der vielseitig begabte Horst Weyerich (als Jugendlicher wurde er bayerischer Meister im Handball) schloss sich schon früh dem 1. FC Nürnberg an. 1974 feierte er mit dem Clubnachwuchs den Gewinn der deutschen Meisterschaft. Nach dem Sprung in die erste Mannschaft avancierte der sozial engagierte Weyerich zum Stamm-Libero und absolvierte 132 Erst- und 98 Zweitligapartien für den 1. FCN. Als eine der Hauptfiguren der Spielerrevolte gegen Heinz Höher flog er im Oktober 1984 beim Club raus. Ein halbes Jahr später schloss er sich der SpVgg an, für die er noch zwei Jahre in der Bayernliga kickte, ehe er in Zirndorf seine Karriere ausklingen ließ. Für die Nürnberger Mannschaft von TuS Bar Kochba schnürte er später aber immer wieder die Fußballstiefel.
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Horst Weyerich

Der vielseitig begabte Horst Weyerich (als Jugendlicher wurde er bayerischer Meister im Handball) schloss sich schon früh dem 1. FC Nürnberg an. 1974 feierte er mit dem Clubnachwuchs den Gewinn der deutschen Meisterschaft. Nach dem Sprung in die erste Mannschaft avancierte der sozial engagierte Weyerich zum Stamm-Libero und absolvierte 132 Erst- und 98 Zweitligapartien für den 1. FCN. Als eine der Hauptfiguren der Spielerrevolte gegen Heinz Höher flog er im Oktober 1984 beim Club raus. Ein halbes Jahr später schloss er sich der SpVgg an, für die er noch zwei Jahre in der Bayernliga kickte, ehe er in Zirndorf seine Karriere ausklingen ließ. Für die Nürnberger Mannschaft von TuS Bar Kochba schnürte er später aber immer wieder die Fußballstiefel. © Bernd Hafenrichter

Der 1958 in Unterfranken geborene Jugendnationalspieler schaffte nach seiner Juniorenzeit beim 1. FC Nürnberg 1977 sofort den Sprung in die Bundesliga, allerdings nicht hier in der Region. Über Bremen und Hamburg kehrte Dreßel (hier gegen Manni Müller auf dem Weg zum zwischenzeitlichen 2:0 bei der 2:4-Endspielniederlage im DFB-Pokal 1982 gegen den FC Bayern) erst im August 1981 per Blitztransfer zurück an den Valznerweiher. Richtig lange blieb er nicht: zu Beginn der Saison 1983/84 wurde er im Tausch mit Manni Burgsmüller an den BVB verkauft. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn kehrte er nach Franken zurück, wo er bei der SpVgg Greuther Fürth als Jugend- und Co-Trainer - zwischenzeitlich auch als Interimscoach - Beschäftigung fand.
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Werner Dreßel

Der 1958 in Unterfranken geborene Jugendnationalspieler schaffte nach seiner Juniorenzeit beim 1. FC Nürnberg 1977 sofort den Sprung in die Bundesliga, allerdings nicht hier in der Region. Über Bremen und Hamburg kehrte Dreßel (hier gegen Manni Müller auf dem Weg zum zwischenzeitlichen 2:0 bei der 2:4-Endspielniederlage im DFB-Pokal 1982 gegen den FC Bayern) erst im August 1981 per Blitztransfer zurück an den Valznerweiher. Richtig lange blieb er nicht: zu Beginn der Saison 1983/84 wurde er im Tausch mit Manni Burgsmüller an den BVB verkauft. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn kehrte er nach Franken zurück, wo er bei der SpVgg Greuther Fürth als Jugend- und Co-Trainer - zwischenzeitlich auch als Interimscoach - Beschäftigung fand. © Archiv

Wie sich die Beschäftigung auf dem Trainingsplatz und an der Seitenauslinie dies- und jenseits der Stadtgrenze anfühlt, davon konnte der inzwischen verstorbene Heinz Höher berichten: Ab Januar 1984 leitete er die Geschicke beim 1. FC Nürnberg, begleitete diesen nach einer Katastrophen-Saison in Liga zwei. Dort gelang ihm im Anschluss an die Oktoberrevolution, als gestandene Spieler die weitere Zusammenarbeit mit ihm verweigerten, mit jungen Wilden wie Eckstein, Reuter oder Grahammer die sportliche Kehrtwende. Die Club-Youngster schafften unter seiner Anleitung den direkten Wiederaufstieg und stürmten in der Bundesliga-Saison 1987/88 in den UEFA-Cup. Gegen Ende seiner Trainertätigkeit verdiente sich Höher beim Kleeblatt als Jugendcoach Verdienste um die Nachwuchsförderung und beriet Spieler wie Juri Judt. Im November 2019 ist Heinz Höher gestorben. 
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Heinz Höher

Wie sich die Beschäftigung auf dem Trainingsplatz und an der Seitenauslinie dies- und jenseits der Stadtgrenze anfühlt, davon konnte der inzwischen verstorbene Heinz Höher berichten: Ab Januar 1984 leitete er die Geschicke beim 1. FC Nürnberg, begleitete diesen nach einer Katastrophen-Saison in Liga zwei. Dort gelang ihm im Anschluss an die Oktoberrevolution, als gestandene Spieler die weitere Zusammenarbeit mit ihm verweigerten, mit jungen Wilden wie Eckstein, Reuter oder Grahammer die sportliche Kehrtwende. Die Club-Youngster schafften unter seiner Anleitung den direkten Wiederaufstieg und stürmten in der Bundesliga-Saison 1987/88 in den UEFA-Cup. Gegen Ende seiner Trainertätigkeit verdiente sich Höher beim Kleeblatt als Jugendcoach Verdienste um die Nachwuchsförderung und beriet Spieler wie Juri Judt. Im November 2019 ist Heinz Höher gestorben.  © Roland Fengler

Der gebürtige Berliner schnürte zwischen 1989 und 1992 die Fußballstiefel für den FCN. In dieser Zeit bestritt er 23 Erstliga-Einsätze, beim 2:0-Heimerfolg gegen Waldhof Mannheim trug er sich einmal in die Torschützenliste ein. Nach einem Intermezzo beim Schweizer Zweitligisten AC Bellinzona kehrte der Mittelfeld-Akteur 1994 nach Franken zurück. Mit der SpVgg Fürth schaffte er den Sprung aus der Bayernliga in die wieder etablierte Regionalliga Süd. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn betätigte sich Drews als Trainer in der Region.
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Günter Drews

Der gebürtige Berliner schnürte zwischen 1989 und 1992 die Fußballstiefel für den FCN. In dieser Zeit bestritt er 23 Erstliga-Einsätze, beim 2:0-Heimerfolg gegen Waldhof Mannheim trug er sich einmal in die Torschützenliste ein. Nach einem Intermezzo beim Schweizer Zweitligisten AC Bellinzona kehrte der Mittelfeld-Akteur 1994 nach Franken zurück. Mit der SpVgg Fürth schaffte er den Sprung aus der Bayernliga in die wieder etablierte Regionalliga Süd. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn betätigte sich Drews als Trainer in der Region. © Eckert

Mit sommerlicher Frisur und der Empfehlung, 1998 mit dem FK Obilic Belgrad jugoslawischer Meister geworden zu sein, schlug Juskic im Januar 1999 in der Noris auf. Für den Club kam der vermeintliche Mittelfeld-Stratege in der Rückrunde der Abstiegssaison 1998/99 lediglich dreimal zum Zug, ehe er im nachfolgenden Sommer beim zu diesem Zeitpunkt Zweitliga-Konkurrenten jenseits der Stadtgrenze anheuerte. Für das Kleeblatt streifte sich der Serbe noch zehnmal im Unterhaus das Trikot über, ehe er beim SV Darmstadt 98 als Spieler und Trainer sesshaft wurde.
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Zivojin Juskic

Mit sommerlicher Frisur und der Empfehlung, 1998 mit dem FK Obilic Belgrad jugoslawischer Meister geworden zu sein, schlug Juskic im Januar 1999 in der Noris auf. Für den Club kam der vermeintliche Mittelfeld-Stratege in der Rückrunde der Abstiegssaison 1998/99 lediglich dreimal zum Zug, ehe er im nachfolgenden Sommer beim zu diesem Zeitpunkt Zweitliga-Konkurrenten jenseits der Stadtgrenze anheuerte. Für das Kleeblatt streifte sich der Serbe noch zehnmal im Unterhaus das Trikot über, ehe er beim SV Darmstadt 98 als Spieler und Trainer sesshaft wurde. © Mark Johnston

Im Sommer 1999 schnappten sich die Cluberer Marcus Feinbier, die Fürther nach Luft. Der kleine Nachbar hätte sich die Dienste des Goalgetters, der 1987 in Leverkusens UEFA-Pokalsieger-Saison für die Werkself debütiert hatte, für die anstehenden Direkt-Vergleiche im Unterhaus gerne selbst gesichert. Nach einem Zwischenstopp bei Zweitliga-Aufsteiger Ahlen ging der Angreifer schließlich doch noch für die Spielvereinigung auf Torejagd: Zwischen 2003 und 2005 mit 22 Treffern in 62 Liga-Partien durchaus erfolgreich.
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Marcus Feinbier

Im Sommer 1999 schnappten sich die Cluberer Marcus Feinbier, die Fürther nach Luft. Der kleine Nachbar hätte sich die Dienste des Goalgetters, der 1987 in Leverkusens UEFA-Pokalsieger-Saison für die Werkself debütiert hatte, für die anstehenden Direkt-Vergleiche im Unterhaus gerne selbst gesichert. Nach einem Zwischenstopp bei Zweitliga-Aufsteiger Ahlen ging der Angreifer schließlich doch noch für die Spielvereinigung auf Torejagd: Zwischen 2003 und 2005 mit 22 Treffern in 62 Liga-Partien durchaus erfolgreich. © Kögler

Der ehemalige Junioren-Nationalspieler stieß 1991 vom VfB Stuttgart zum Club. Bis 1994 hielt er als Libero die Nürnberger Abwehr in Liga eins zusammen, bis 1996 tat er dies eine Spielklasse tiefer. Anschließend hängte Zietsch noch eine Saison beim Kleeblatt dran. Am Laubenweg engagierte sich der gebürtige Leimener ab 2003 als Jugendtrainer. Von 2004 bis 2016 war er, zwischenzeitig sogar in leitender Funktion, für den Club-Nachwuchs zuständig. Anschließend trainierte der Ex-Profi den SC Feucht, ehe er sich ab Sommer 2018 bei den Würzburger Kickers aktiv wurde.
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Rainer Zietsch

Der ehemalige Junioren-Nationalspieler stieß 1991 vom VfB Stuttgart zum Club. Bis 1994 hielt er als Libero die Nürnberger Abwehr in Liga eins zusammen, bis 1996 tat er dies eine Spielklasse tiefer. Anschließend hängte Zietsch noch eine Saison beim Kleeblatt dran. Am Laubenweg engagierte sich der gebürtige Leimener ab 2003 als Jugendtrainer. Von 2004 bis 2016 war er, zwischenzeitig sogar in leitender Funktion, für den Club-Nachwuchs zuständig. Anschließend trainierte der Ex-Profi den SC Feucht, ehe er sich ab Sommer 2018 bei den Würzburger Kickers aktiv wurde. © Günter Distler

Im Derby 1957 visierte Torjäger
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Reinhold Gettinger

Im Derby 1957 visierte Torjäger "Bobby" Gettinger noch im Kleeblatt-Dress den gegnerischen Kasten an. Sein Transfer vor der Saison 1960/61 sorgte für helle Aufregung und eine einjährige Sperre des Stürmers. Der Club hatte Gettinger auf dem Weg zum Training abgefangen und abgeworben. Die Clubzeitung berichtete von einem "Kreuzotternnest", die Spielvereinigung fügte in den Vertrag eine Klausel ein, dass in den nächsten fünf Jahren kein Spielerwechsel mehr zwischen den Rivalen zuzulassen sei. Nach seiner Sperre absolvierte das Streitobjekt noch 33 Oberliga- und elf Bundesligaspiele, ehe ein Beinbruch 1964 das Karriereende bedeutete. © SpVgg-Archiv

Für den 1. FC Nürnberg stürmte sein langjähriger Chef-Scout zwischen 1995 und 1998 sowie unterbrochen von einem Gastspiel in Fürth (1998/99) nach seiner Rückkehr in die Noris bis 2002. Das Angriffsduo Driller/Möckel verehrten einige Club-Fans derart, dass sie sich den Namen
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Christian Möckel

Für den 1. FC Nürnberg stürmte sein langjähriger Chef-Scout zwischen 1995 und 1998 sowie unterbrochen von einem Gastspiel in Fürth (1998/99) nach seiner Rückkehr in die Noris bis 2002. Das Angriffsduo Driller/Möckel verehrten einige Club-Fans derart, dass sie sich den Namen "Dröckel" auf die Trikots drucken ließen - und dies weit bevor "Robbery" in der Landeshauptstadt in Mode kam. Seit dem Spätherbst 2015 ist der frühere Franken-Stürmer übrigens nicht mehr für die Personalsichtung des FCN zuständig, Möckel folgte Mentor Martin Bader nach Hannover und wurde dort schließlich wie dieser entlassen. © dpa/lby

Im Sommer 1997 feierte die im Vorjahr fusionierte SpVgg Greuther Fürth den Aufstieg ins Bundesliga-Unterhaus, das sie als dienstältester Zweitligist bis Mai 2012 bewohnte. Thomas Richter hatte entscheidenden Anteil am Aufstieg und ab dem 1. Juli einen neuen Arbeitgeber. Auch beim Club etablierte sich der kampfstarke Schwabe rasch als
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Thomas Richter

Im Sommer 1997 feierte die im Vorjahr fusionierte SpVgg Greuther Fürth den Aufstieg ins Bundesliga-Unterhaus, das sie als dienstältester Zweitligist bis Mai 2012 bewohnte. Thomas Richter hatte entscheidenden Anteil am Aufstieg und ab dem 1. Juli einen neuen Arbeitgeber. Auch beim Club etablierte sich der kampfstarke Schwabe rasch als "Mr. Zuverlässig" und steuerte seinen Teil zum Nürnberger Comeback in die Erstklassigkeit bei. Unter Club-Coach Felix Magath nach einem Tranferhickhack aussortiert, kehrte Richter nach Stationen bei den Münchner Löwen und in Magdeburg in den Ronhof zurück, ohne dort allerdings an seine alte Leistungsstärke anknüpfen zu können. © dpa

Das
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Franz Brungs

Das "Goldköpfchen", ein Färdder – niemals! Als Spieler war die Tormaschine, die für den Club die Kugel in der Bundesliga 50 Mal – beim legendären 7:3 gegen die Bayern gleich fünfmal - in die Maschen jagte, zwar nicht für den Lokalrivalen aktiv. Als Trainer schon: In der Saison 1982/83 gab der Goalgetter außer Dienst seine Tipps und Tricks an die Stürmer der SpVgg Fürth weiter. © NZ-Archiv

Bei Bayernligist Schweinfurt verdiente sich der stürmische Medizinstudent erste Sporen und die Aufmerksamkeit des FCN, der ihn in der Winterpause der Bundesliga-Spielzeit 1988/89 an Bord holte. Wirsching überzeugte auch in der Beletage des deutschen Profi-Fußballs, wurde dann aber durch Verletzungen lahmgelegt. Nach einer Zwischenstation in der unterfränkischen Heimat bei den
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Reiner Wirsching

Bei Bayernligist Schweinfurt verdiente sich der stürmische Medizinstudent erste Sporen und die Aufmerksamkeit des FCN, der ihn in der Winterpause der Bundesliga-Spielzeit 1988/89 an Bord holte. Wirsching überzeugte auch in der Beletage des deutschen Profi-Fußballs, wurde dann aber durch Verletzungen lahmgelegt. Nach einer Zwischenstation in der unterfränkischen Heimat bei den "Schnüdeln" (Spitzname der Schweinfurter) wechselte der kurz darauf promovierte Sportmediziner 1994 zum Regionalligisten TSV Vestenbergsgreuth und erlebte mit diesem 1994/95 die Erstrunden-Pokalsensation gegen den FC Bayern. © NN

Ja, auch der aktuelle Kleeblatt-Coach Stefan Leitl (rechts im Bild) trug einst das Trikot des Nachbarn. Von 1999 bis 2011 war Leitl beim Club aktiv, eine große Verbundenheit konnte der gebürtige Münchner mit dem FCN aber nicht entwickeln. Auch deswegen entschied er sich im Februar diesen Jahres als Trainer bei der Spielvereinigung anzuheuern.
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Stefan Leitl

Ja, auch der aktuelle Kleeblatt-Coach Stefan Leitl (rechts im Bild) trug einst das Trikot des Nachbarn. Von 1999 bis 2011 war Leitl beim Club aktiv, eine große Verbundenheit konnte der gebürtige Münchner mit dem FCN aber nicht entwickeln. Auch deswegen entschied er sich im Februar diesen Jahres als Trainer bei der Spielvereinigung anzuheuern. © leitl

Der gebürtige Kasache lernte in der Kindheit sein Fußwerk beim FC Bayern - Zusatz: dem FC Bayern Kickers aus Nürnberg. Mit 13 Jahren ging Judt nach Fürth, schaffte bei der Spielvereinigung in der Saison 2005/06 den Sprung in den Profikader. Als dort die Einsatzzeiten weniger wurden, wechselte Judt zum 1. FC Nürnberg und stieg mit dem Club in der Saison 2008/09 prompt in die erste Liga auf. In seinem ersten Bundesligajahr hauptsächlich Einwechselspieler, zählte der engagierte, aber wortkarge Teamplayer im Folgejahr zur Stammelf des FCN. 2016 hing Judt die Fußballschuhe eigentlich an den Nagel. Nach einem sehr kurzen Gastspiel beim SV Seligenporten gab Judt im Februar 2017 dann aber bekannt, noch einmal für die Bayern Kickers in der Bezirksliga kicken zu wollen.
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Juri Judt

Der gebürtige Kasache lernte in der Kindheit sein Fußwerk beim FC Bayern - Zusatz: dem FC Bayern Kickers aus Nürnberg. Mit 13 Jahren ging Judt nach Fürth, schaffte bei der Spielvereinigung in der Saison 2005/06 den Sprung in den Profikader. Als dort die Einsatzzeiten weniger wurden, wechselte Judt zum 1. FC Nürnberg und stieg mit dem Club in der Saison 2008/09 prompt in die erste Liga auf. In seinem ersten Bundesligajahr hauptsächlich Einwechselspieler, zählte der engagierte, aber wortkarge Teamplayer im Folgejahr zur Stammelf des FCN. 2016 hing Judt die Fußballschuhe eigentlich an den Nagel. Nach einem sehr kurzen Gastspiel beim SV Seligenporten gab Judt im Februar 2017 dann aber bekannt, noch einmal für die Bayern Kickers in der Bezirksliga kicken zu wollen. © Ralf Rödel

In der Jugend bereits für den Club aktiv, ließ es der Unterreichenbacher im Profi-Bereich zunächst für den Lokalrivalen aus der Kleeblattstadt klappern. Zum Abschluss seines Zweitliga-Engagements bei der Spielvereinigung setzte sich der Vollblut-Franke 2006 die Torjägerkrone auf, um danach für Bielefeld zu stürmen. Zwei Jahre später kehrte Eigler als Wunschkandiat von FCN-Coach Thomas von Heesen, der ihn bereits bei den Arminen unter seinen Fittichen hatte, in die Heimat beziehungsweise zum Club zurück. Wichtige, teils spektakuläre Tore waren Eiglers Markenzeichen, unter Beweis gestellt hier beim Heimremis gegen den FC Bayern. Ab Sommer 2012 ging
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Christian Eigler

In der Jugend bereits für den Club aktiv, ließ es der Unterreichenbacher im Profi-Bereich zunächst für den Lokalrivalen aus der Kleeblattstadt klappern. Zum Abschluss seines Zweitliga-Engagements bei der Spielvereinigung setzte sich der Vollblut-Franke 2006 die Torjägerkrone auf, um danach für Bielefeld zu stürmen. Zwei Jahre später kehrte Eigler als Wunschkandiat von FCN-Coach Thomas von Heesen, der ihn bereits bei den Arminen unter seinen Fittichen hatte, in die Heimat beziehungsweise zum Club zurück. Wichtige, teils spektakuläre Tore waren Eiglers Markenzeichen, unter Beweis gestellt hier beim Heimremis gegen den FC Bayern. Ab Sommer 2012 ging "Eig" für den FC Ingolstadt auf Torejagd. Oder wollte es zumindest: Schwere Verletzungen legten den Stürmer immer wieder lahm, im Sommer 2015 lief sein Vertrag in der Autostadt aus, er beendete daraufhin seine Karriere. © Eduard Weigert

Lange Grün-Weiß, dann gleiche Farbkombination in anderer Reihenfolge und im Sommer 2014 der überraschende Wechsel über die Stadtgrenze: Niclas Füllkrug, lange Jahre bei Werder Bremen, lief 2013/14 für das Kleeblatt auf. In 25 Pflichtspielen erzielte
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Niclas Füllkrug

Lange Grün-Weiß, dann gleiche Farbkombination in anderer Reihenfolge und im Sommer 2014 der überraschende Wechsel über die Stadtgrenze: Niclas Füllkrug, lange Jahre bei Werder Bremen, lief 2013/14 für das Kleeblatt auf. In 25 Pflichtspielen erzielte "Lücke" lediglich sechs Treffer, vier davon aber gleich beim 6:2 über Erzgebige Aue am 13. Spieltag. Beim Club wollte Füllkrug den nächsten Karriereschritt machen, hatte in seiner Einstiegssaison beim FCN aber auch mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Spätestens seitdem ihn René Weiler aber als zweite Sturmspitze neben Guido Burgstaller beim Club aufbot, war der Sympathieträger in Nürnberg angekommen. Mit 14 Toren und vier Vorlagen schoss er den FCN beinahe in die Bundesliga zurück. Der Stürmer wechselte 2016 zum damaligen Ligakonkurrenten Hannover 96 und schaffte mit seiner Heimatstadt den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Inzwischen stürmt der verletzungsgeplagte Niclas Füllkrug wieder für Werder Bremen.  © Sportfoto Zink / MeZi

George begann seine Karriere 1996 bei der SG Nürnberg Fürth und wechselte 2002 in die Jugend des 1. FC Nürnberg. Dort durchlief er sämtliche Jugendmannschaften und kam am 13. April 2010 erstmals für die U23 des Clubs zum Einsatz. Nach insgesamt 39 Spielen und elf Toren für die zweite Mannschaft des FCN wurde er Anfang November 2012 suspendiert. Nach wenigen Monaten beim TSV 1860 München landete er im Juli 2013 schließlich bei der SpVgg Greuther Fürth. Dort bekam er sogar Spielminuten im Profi-Team. Seit der Saison 2015/16 kickt George beim SSV Jahn Regensburg.
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Jann George

George begann seine Karriere 1996 bei der SG Nürnberg Fürth und wechselte 2002 in die Jugend des 1. FC Nürnberg. Dort durchlief er sämtliche Jugendmannschaften und kam am 13. April 2010 erstmals für die U23 des Clubs zum Einsatz. Nach insgesamt 39 Spielen und elf Toren für die zweite Mannschaft des FCN wurde er Anfang November 2012 suspendiert. Nach wenigen Monaten beim TSV 1860 München landete er im Juli 2013 schließlich bei der SpVgg Greuther Fürth. Dort bekam er sogar Spielminuten im Profi-Team. Seit der Saison 2015/16 kickt George beim SSV Jahn Regensburg. © Sportfoto Zink / WoZi

Im Club-Dress konnte Nürnbergs Winterzugang der Saison 2015/16 keine Glanzlichter setzen. Bei der Spielvereinigung hinterließ Stieber zwischen 2012 bis 2014 derweil durchaus Eindruck. Während des Bundesliga-Intermezzos der Weiß-Grünen und der sich anschließenden Beinahe-Wiederaufstieg-Saison markierte der Magyar in 48 Spielen zwölf Treffer - herrliche Heber in Frankfurt und Dortmund inklusive - und legte eben so viele Tore auf. Auch beim Relegationsentscheid im Sommer gegen den HSV war Stieber einmal der Vorlagengeber. Hamburg blieb jedoch erstklassig und engagierte den Ungarn, der in der laufenden Saison bei den Rothosen allerdings nur sieben Minuten im Liga-Betrieb zum Zug kam. Beim Club sollte der technisch versierte Akteur den Abgang von Alessandro Schöpf kompensieren. Dies gelang ihm nicht. Lediglich ein Tor schoss er für den FCN: Beim 2:1-Sieg gegen Kaiserslautern erzielte er kurz vor Schluss den Siegtreffer. Kurios: Der Ungar vergaß, dass er bereits die Gelbe Karte gesehen hatte und zog sich beim Tor sein Trikot aus. Die Folge: Gelb-Rot und eine weiter unglücklich verlaufende Saison für den Flügelflitzer beim FCN. 
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Zoltan Stieber

Im Club-Dress konnte Nürnbergs Winterzugang der Saison 2015/16 keine Glanzlichter setzen. Bei der Spielvereinigung hinterließ Stieber zwischen 2012 bis 2014 derweil durchaus Eindruck. Während des Bundesliga-Intermezzos der Weiß-Grünen und der sich anschließenden Beinahe-Wiederaufstieg-Saison markierte der Magyar in 48 Spielen zwölf Treffer - herrliche Heber in Frankfurt und Dortmund inklusive - und legte eben so viele Tore auf. Auch beim Relegationsentscheid im Sommer gegen den HSV war Stieber einmal der Vorlagengeber. Hamburg blieb jedoch erstklassig und engagierte den Ungarn, der in der laufenden Saison bei den Rothosen allerdings nur sieben Minuten im Liga-Betrieb zum Zug kam. Beim Club sollte der technisch versierte Akteur den Abgang von Alessandro Schöpf kompensieren. Dies gelang ihm nicht. Lediglich ein Tor schoss er für den FCN: Beim 2:1-Sieg gegen Kaiserslautern erzielte er kurz vor Schluss den Siegtreffer. Kurios: Der Ungar vergaß, dass er bereits die Gelbe Karte gesehen hatte und zog sich beim Tor sein Trikot aus. Die Folge: Gelb-Rot und eine weiter unglücklich verlaufende Saison für den Flügelflitzer beim FCN.  © Sportfoto Zink

Okay, zugegeben, als Fußballer war Michael Köllner nicht auf dem Level, für den Club oder die Spielvereinigung zu kicken. Als Trainer war er bei beiden Klubs aber umso beliebter: Die U17 des Kleeblatts leitete er in der Saison 2014/15, dann wechselte Köllner zum FCN - und wurde schließlich im März 2017 zum Chefcoach befördert. Das Amt hatte Nürnbergs damals ranghöchster Oberpfälzer fast zwei Jahre lang inne, ehe er im Februar 2019 gehen musste.
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Michael Köllner

Okay, zugegeben, als Fußballer war Michael Köllner nicht auf dem Level, für den Club oder die Spielvereinigung zu kicken. Als Trainer war er bei beiden Klubs aber umso beliebter: Die U17 des Kleeblatts leitete er in der Saison 2014/15, dann wechselte Köllner zum FCN - und wurde schließlich im März 2017 zum Chefcoach befördert. Das Amt hatte Nürnbergs damals ranghöchster Oberpfälzer fast zwei Jahre lang inne, ehe er im Februar 2019 gehen musste. © Sportfoto Zink / WoZi

In Nürnberg geboren, bei der Spielvereinigung das Fußballspielen gelernt. Die Rede ist von Timothy Tillman, der in der Bundesligsaison 2018/19 im Profikader des 1. FC Nürnberg stand. Sechs Einsätze konnte der technisch versierte Offensivman beim Club nachweisen, ehe ihn der FC Bayern nach Ende des Leihvertrages wieder zurückholte. Und jetzt? Ist der Edeltechniker wieder am Laubenweg aktiv. 
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Timothy Tillman

In Nürnberg geboren, bei der Spielvereinigung das Fußballspielen gelernt. Die Rede ist von Timothy Tillman, der in der Bundesligsaison 2018/19 im Profikader des 1. FC Nürnberg stand. Sechs Einsätze konnte der technisch versierte Offensivman beim Club nachweisen, ehe ihn der FC Bayern nach Ende des Leihvertrages wieder zurückholte. Und jetzt? Ist der Edeltechniker wieder am Laubenweg aktiv.  © Sportfoto Zink / DaMa

Johannes Geis jubelt seit Sommer 2019 für den 1. FC Nürnberg. Der in Schweinfurt geborene Standard-Spezialist ist jedoch auch jenseits der Stadtgrenze kein Unbekannter. Zwischen 2010 und 2013 war er für die SpVgg Greuther Fürth am Ball. 17 Spiele absolvierte er im Profi-Team, 28 waren es in der zweiten Mannschaft. Am 21.04.2013 schoss Geis das entscheidende Tor zum Derbysieg für das Kleeblatt gegen den Club.
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Johannes Geis

Johannes Geis jubelt seit Sommer 2019 für den 1. FC Nürnberg. Der in Schweinfurt geborene Standard-Spezialist ist jedoch auch jenseits der Stadtgrenze kein Unbekannter. Zwischen 2010 und 2013 war er für die SpVgg Greuther Fürth am Ball. 17 Spiele absolvierte er im Profi-Team, 28 waren es in der zweiten Mannschaft. Am 21.04.2013 schoss Geis das entscheidende Tor zum Derbysieg für das Kleeblatt gegen den Club. © Sportfoto Zink / Daniel Marr

Dresden, Wolfsburg, Nürnberg, Wolfsburg, Fürth, Wolfsburg, Dresden. In dieser Reihenfolge verbrachte Marvin Stefaniak seine letzten Jahre im Profifußball. Während der heute 25-Jährige das FCN-Trikot lediglich ein halbes Jahr trug, war er für das Kleeblatt zumindest die gesamte letzte Spielzeit am Ball.
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Marvin Stefaniak

Dresden, Wolfsburg, Nürnberg, Wolfsburg, Fürth, Wolfsburg, Dresden. In dieser Reihenfolge verbrachte Marvin Stefaniak seine letzten Jahre im Profifußball. Während der heute 25-Jährige das FCN-Trikot lediglich ein halbes Jahr trug, war er für das Kleeblatt zumindest die gesamte letzte Spielzeit am Ball. © Sportfoto Zink / WoZi

Okay, zugegeben, ein Profi-Spiel hat der 2001 geborene Leweling für den Club nie absolviert. Allerdings verbrachte er seine Jugend in den Farben rot und schwarz. Von 2012 bis 2017 war Leweling in den Nachwuchsmannschaften des 1. FCN aktiv. Seit Sommer 2019 steht er im Profikader der Spielvereinigung.
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Jamie Leweling

Okay, zugegeben, ein Profi-Spiel hat der 2001 geborene Leweling für den Club nie absolviert. Allerdings verbrachte er seine Jugend in den Farben rot und schwarz. Von 2012 bis 2017 war Leweling in den Nachwuchsmannschaften des 1. FCN aktiv. Seit Sommer 2019 steht er im Profikader der Spielvereinigung. © Sportfoto Zink / WoZi