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Studie: So beliebt sind Frankens Fußballstadien

Nürnberg landet im im Mittelfeld, Fürth deutlich weiter hinten - 13.08.2019 14:13 Uhr

Das Nürnberger Max-Morlock-Stadion hat es auf Platz 22 geschafft. © dpa


Das größte Fußballstadion Deutschlands ist derzeit auch das beliebteste: Der Signal Iduna Park in Dortmund. Mit 4,7 Sternen bei über 20.000 Bewertungen landet das Wohnzimmer des BVB auf dem ersten Patz. Die Zuschauer schätzen hier besonders die "Gänsehautatmosphäre" dank der "gelben Wand" sowie die Stadion-Tour, aber auch die Sauberkeit der sanitären Anlagen, das freundliche Personal und die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Den dritten Platz belegt mit 4,6 Sternen (bei 35.000 Bewertungen) als erstes bayerisches Stadion die Allianz Arena des Rekordmeisters Bayern München. Pluspunkte sammelt das "Schlauchboot" bei den Fans neben der Atmosphäre vor allem durch die gut organisierten Stadion-Touren. Auch hier bekommen die Anbindung an den Nahverkehr und das freundliche Personal besonders viel Lob ab.

Weniger rosig sieht die Situation für Klubs in der Region aus. Das Nürnberger Max-Morlock-Stadion landet mit dem 22. Platz aber immerhin noch im Mittelfeld (4,4 Sterne bei 3.126 Bewertungen). Die Fans schätzen auch hier besonders die "gute Anbindung zum Nahverkehr und Parkplatzsituation" und das freundliche Personal. Kritik gibt es für die Laufbahn innerhalb des Stadions, die nicht mehr zeitgemäß sei, wie ein Google-Nutzer schreibt.

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Als das Nürnberger Stadion einmal Victory-Stadium hieß

Das "Max-Morlock-Stadion", der oft geäußerte Wunsch vieler Club-Fans, ist Realität geworden. Die Arena des Altmeisters ist nun nach der Vereinsikone, die Deutschland 1954 in Bern zum Weltmeister machte und für den FCN über 22 Jahre lang Treffer an Treffer reihte, benannt. Doch wie hieß die Spielstätte der Rot-Schwarzen eigentlich früher? Auf jeden Fall vielversprechend: Ausgerechnet Victory-Stadium tauften sie die Amis nach dem Zweiten Weltkrieg.


Noch weiter unten - auf Platz 47 - landet der Sportpark Ronhof in Fürth. Besucher der Kleeblätter schreiben von einer "schlechten Beschallung" und wegen der vier unterschiedlichen Tribünen von einem ebenfalls "schlechten Gesamterscheinungsbild". Pluspunkte sammelte der Sportpark durch eine gute Stimmung bei Spielen und das "saubere, gepflegte Stadion".

Würzburg ist Schlusslicht

Abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt die Flyeralarm Arena in Würzburg mit 3,8 Sternen bei 150 Bewertungen. Im Stadion der Würzburger Kickers beschweren sich Besucher über zu lange Schlangen, insbesondere vor den Getränkeständen in der ihrer Ansicht nach sanierungsbedürftigen und teils nicht überdachten "Bruchbude". Abschrecken lassen sich davon aber bei weitem nicht alle Fußballfans. Schließlich sei das ja auch "Etwas für Fußballromantiker".

Untersucht wurden in der Studie alle Stadien der ersten, zweiten und dritten Liga der Männer. Grundlage der Auswertungen waren alle verfügbaren Google-Rezensionen. Bei gleichem Bewertungsschnitt wurde nach der Anzahl der Bewertungen gewichtet - je mehr, desto besser. Ebenfalls flossen die Kapazitäten der Stadien in das Ranking mit ein.

 

smax

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