Trotz Choreo und Courage: FCN kommt gegen VfB nicht in Fahrt

10.11.2018, 18:05 Uhr
0:2 stand auf der Anzeigetafel nach 90 Minuten. Es war wahrlich nicht das Spiel des FCN, der in den ersten Minuten durchaus andeutete, warum man in der Tabelle vor den kriselnden Gästen aus Schwaben stand. Doch leichtsinnige Fehler, Traumtore und eine zu harmlose Offensive verhinderten einen wichtigen Punktgewinn vor heimischer Kulisse - an der es mit Sicherheit nicht gelegen hat.
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Der FCN verschenkt Big-Points

0:2 stand auf der Anzeigetafel nach 90 Minuten. Es war wahrlich nicht das Spiel des FCN, der in den ersten Minuten durchaus andeutete, warum man in der Tabelle vor den kriselnden Gästen aus Schwaben stand. Doch leichtsinnige Fehler, Traumtore und eine zu harmlose Offensive verhinderten einen wichtigen Punktgewinn vor heimischer Kulisse - an der es mit Sicherheit nicht gelegen hat. © Sportfoto Zink / DaMa

Diesen jungen Mann hatte der VfB Stuttgart sicher nicht auf der Rechnung. Gemeint ist natürlich nicht Trainer Michael Köllner. Der hatte aber letztlich die Idee, im defensiven Mittelfeld für eine kleine Überraschung in der Startelf zu sorgen.
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Servus, Stuttgart

Diesen jungen Mann hatte der VfB Stuttgart sicher nicht auf der Rechnung. Gemeint ist natürlich nicht Trainer Michael Köllner. Der hatte aber letztlich die Idee, im defensiven Mittelfeld für eine kleine Überraschung in der Startelf zu sorgen. © Sportfoto Zink / DaMa

Um ihn hier geht es: Simon Rhein, noch zarte 20 Jahre jung und bei transfermarkt.de mit einem Marktwert von gut 75.000 Euro taxiert. Der in der Jugend von Bayer 04 Leverkusen ausgebildete Mittelfeldmann rückt für Ondrej Petrak in die erste Elf.
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Rhein kommt rein

Um ihn hier geht es: Simon Rhein, noch zarte 20 Jahre jung und bei transfermarkt.de mit einem Marktwert von gut 75.000 Euro taxiert. Der in der Jugend von Bayer 04 Leverkusen ausgebildete Mittelfeldmann rückt für Ondrej Petrak in die erste Elf. © Sportfoto Zink / DaMa

Mit Michael Köllner und Gäste-Coach Markus Weinzierl treffen gleich zwei Oberpfälzisch, Bayerisch oder schlichtweg unverständlich sprechende Übungsleiter als Trainer aufeinander. Für Weinzierl gilt es, endlich Zählbares mitzunehmen. Seine bisherige Bilanz: drei Spiele, drei Niederlagen, kein Tor.
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Wie bitte?

Mit Michael Köllner und Gäste-Coach Markus Weinzierl treffen gleich zwei Oberpfälzisch, Bayerisch oder schlichtweg unverständlich sprechende Übungsleiter als Trainer aufeinander. Für Weinzierl gilt es, endlich Zählbares mitzunehmen. Seine bisherige Bilanz: drei Spiele, drei Niederlagen, kein Tor. © Sportfoto Zink / WoZi

Wo der Mathenia da wohl hinblickt. Vielleicht in Richtung Nordkurve? Was da los ist...
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Los geht's!

Wo der Mathenia da wohl hinblickt. Vielleicht in Richtung Nordkurve? Was da los ist... © Sportfoto Zink / WoZi

...naja, das! Die Ultras beeindrucken mit einer fetten Banner-Choreo und feuern die Jungs ab der ersten Minute an. Und das scheint zu wirken.
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Rot-Schwarze Wand

...naja, das! Die Ultras beeindrucken mit einer fetten Banner-Choreo und feuern die Jungs ab der ersten Minute an. Und das scheint zu wirken. © Sportfoto Zink / WoZi

Nach einem Freistoß von Kerk gibt es schon nach wenigen Sekunden die erste Möglichkeit für die Hausherren. Zrelak leitet den Ball auf Margreitter weiter, doch der Vorarlberger setzt das Leder rechts am Pfosten vorbei. Forscher Auftakt, allerdings auch auf der anderen Seite.
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Mach ihn, Margreitter!

Nach einem Freistoß von Kerk gibt es schon nach wenigen Sekunden die erste Möglichkeit für die Hausherren. Zrelak leitet den Ball auf Margreitter weiter, doch der Vorarlberger setzt das Leder rechts am Pfosten vorbei. Forscher Auftakt, allerdings auch auf der anderen Seite. © Sportfoto Zink / WoZi

Misidjan, vor allem im ersten Durchgang einer der Lichtblicke im Nürnberger Offensivspiel, spielt den Ball in die Füße des Stuttgarter Dauerläufers Gentner. Doch dem Schuss des Mittelfeld-Chefs der Schwaben fehlt es an Präzision, ein Nürnberger hat den Ball womöglich entscheidend abgefälscht.
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Gentner nimmt Maß

Misidjan, vor allem im ersten Durchgang einer der Lichtblicke im Nürnberger Offensivspiel, spielt den Ball in die Füße des Stuttgarter Dauerläufers Gentner. Doch dem Schuss des Mittelfeld-Chefs der Schwaben fehlt es an Präzision, ein Nürnberger hat den Ball womöglich entscheidend abgefälscht. © Sportfoto Zink / DaMa

Die Anfangsphase kann man aus Nürnberger Sicht durchaus als ordentlich bezeichnen. Allerdings gab es in der 21. Minute das letzte offensive Lebenszeichen der Rot-Schwarzen. Der VfB nimmt fortan von Minute zu Minute das Zepter in die Hand - begünstigt durch die Fehler des FCN.
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Stark angefangen, stark nachgelassen

Die Anfangsphase kann man aus Nürnberger Sicht durchaus als ordentlich bezeichnen. Allerdings gab es in der 21. Minute das letzte offensive Lebenszeichen der Rot-Schwarzen. Der VfB nimmt fortan von Minute zu Minute das Zepter in die Hand - begünstigt durch die Fehler des FCN. © Sportfoto Zink / WoZi

Apropos 21. Minute, das hatten wir noch gar nicht. Der quirlige Misidjan zündet auf der rechten Seite den Turbo und sorgt mit einem starken Solo für die wohl gefährlichste Chance auf fränkischer Seite. In der Mitte steht der zuletzt starke Adam Zrelak vor dem Fünfer, wird von Verteidiger Baumgartl aber entscheidend bedrängt, sodass der Slowake die Pille nicht hundertprozentig kontrollieren kann. Der Ball ging ins Aus.
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Adam sucht Tor

Apropos 21. Minute, das hatten wir noch gar nicht. Der quirlige Misidjan zündet auf der rechten Seite den Turbo und sorgt mit einem starken Solo für die wohl gefährlichste Chance auf fränkischer Seite. In der Mitte steht der zuletzt starke Adam Zrelak vor dem Fünfer, wird von Verteidiger Baumgartl aber entscheidend bedrängt, sodass der Slowake die Pille nicht hundertprozentig kontrollieren kann. Der Ball ging ins Aus. © Sportfoto Zink / WoZi

Doch das ist es dann wie gesagt vom Offensivbemühen des Clubs: Die Schwaben werden immer stärker, der Club wirkt nicht mehr so sicher. Sinnbildlich dafür ist eine eigentlich harmlose Flanke von Andreas Beck in der 36. Spielminute. FCN-Schlussmann Mathenia muss den eigentlich sicher haben. Doch so wirklich will der Ball nicht am Handschuh kleben bleiben, aber nach ein- bis zweimal Nachfassen war die Gefahr gebannt.
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Puuhhh!

Doch das ist es dann wie gesagt vom Offensivbemühen des Clubs: Die Schwaben werden immer stärker, der Club wirkt nicht mehr so sicher. Sinnbildlich dafür ist eine eigentlich harmlose Flanke von Andreas Beck in der 36. Spielminute. FCN-Schlussmann Mathenia muss den eigentlich sicher haben. Doch so wirklich will der Ball nicht am Handschuh kleben bleiben, aber nach ein- bis zweimal Nachfassen war die Gefahr gebannt. © Sportfoto Zink / WoZi

Das hätte es dann auch sein müssen für die Gäste. Aogo spielt mit Robert Bauer auf der rechten Abwehrseite Katz und Maus und bedient Gomez mustergültig im Sechzehner. Doch der Ex-Nationalspieler kann seine Knipser-Qualitäten nicht unter Beweis stellen und verzieht freistehend vor dem Tor. Die Pause kommt definitv zur rechten Zeit.
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Glück gehabt

Das hätte es dann auch sein müssen für die Gäste. Aogo spielt mit Robert Bauer auf der rechten Abwehrseite Katz und Maus und bedient Gomez mustergültig im Sechzehner. Doch der Ex-Nationalspieler kann seine Knipser-Qualitäten nicht unter Beweis stellen und verzieht freistehend vor dem Tor. Die Pause kommt definitv zur rechten Zeit. © Sportfoto Zink / DaMa

Da nimmt er Maß, Nürnbergs Schussspezialist. Doch die Wucht und Präzision hat in der 54. Minute leider gefehlt. Fuchs und Zrelak stören den Stuttgarter Spielaufbau gut, sodass die Nummer 10 des FCN mit seinem starken Linken aus der zweiten Reihe abziehen kann. Zieler lässt abprallen...
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Kerk fehlt der Knalleffekt

Da nimmt er Maß, Nürnbergs Schussspezialist. Doch die Wucht und Präzision hat in der 54. Minute leider gefehlt. Fuchs und Zrelak stören den Stuttgarter Spielaufbau gut, sodass die Nummer 10 des FCN mit seinem starken Linken aus der zweiten Reihe abziehen kann. Zieler lässt abprallen... © Sportfoto Zink / DaMa

...und Virgil Misidjan versucht aus spitzem Winkel die Nürnberger Führung zu erzielen. Doch Zieler ist zur Stelle.
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Schade, schade, schade

...und Virgil Misidjan versucht aus spitzem Winkel die Nürnberger Führung zu erzielen. Doch Zieler ist zur Stelle. © Sportfoto Zink / DaMa

Das Spiel plätschert im zweiten Durchgang so vor sich hin. Große Chancen: Fehlanzeige! Naja, bis zur 68. Minute. Aogo bringt die Ecke gut in den Strafraum des FCN, der Klärungsversuch von Bauer landet dann aber bei Verteidiger Timo Baumgartl. Der nimmt das Ding schon fast akrobatisch aus der Drehung per Volley und bugsiert den Ball in die Maschen.
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Ein Stich ins Herz

Das Spiel plätschert im zweiten Durchgang so vor sich hin. Große Chancen: Fehlanzeige! Naja, bis zur 68. Minute. Aogo bringt die Ecke gut in den Strafraum des FCN, der Klärungsversuch von Bauer landet dann aber bei Verteidiger Timo Baumgartl. Der nimmt das Ding schon fast akrobatisch aus der Drehung per Volley und bugsiert den Ball in die Maschen. © Sportfoto Zink / DaMa

Vom 1. FC Nürnberg kommt schlichtweg zu wenig. Und wieder ist es eine Ecke, welche die Schwaben gefährlich werden lässt. Der eingewechselte Erik Thommy nimmt sich ein Herz und knallt das Leder in den Giebel. 0:2 aus Nürnberger Sicht in Spielminute 82.
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Thommy-Traumtor

Vom 1. FC Nürnberg kommt schlichtweg zu wenig. Und wieder ist es eine Ecke, welche die Schwaben gefährlich werden lässt. Der eingewechselte Erik Thommy nimmt sich ein Herz und knallt das Leder in den Giebel. 0:2 aus Nürnberger Sicht in Spielminute 82. © Sportfoto Zink / DaMa

Und dabei bleibt es dann auch. Der 1. FCN hat an diesem Tag einfach zu viele Geschenke verteilt und die Stuttgarter mit leichten Fehlern aufgebaut. Jetzt bleibt nur noch eines...
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Das war wohl nix

Und dabei bleibt es dann auch. Der 1. FCN hat an diesem Tag einfach zu viele Geschenke verteilt und die Stuttgarter mit leichten Fehlern aufgebaut. Jetzt bleibt nur noch eines... © Sportfoto Zink / DaMa

...Mund abputzen, zusammenrücken und erst einmal durchschnaufen. Denn zu den Königsblauen nach Gelsenkirchen geht es aufgrund der Länderspielpause erst am 24. November. Genug Zeit also, um die Fehler aufzuarbeiten und den Kopf wieder frei zu bekommen.
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Weiter geht's

...Mund abputzen, zusammenrücken und erst einmal durchschnaufen. Denn zu den Königsblauen nach Gelsenkirchen geht es aufgrund der Länderspielpause erst am 24. November. Genug Zeit also, um die Fehler aufzuarbeiten und den Kopf wieder frei zu bekommen. © Sportfoto Zink / WoZi