Über 100 Spiele! Das sind die deutschen Rekordnationalspieler

10.3.2021, 15:01 Uhr
In Verbindung mit Fußball taucht Per Mertesacker noch immer im Fernsehen auf. Allerdings nicht mehr auf dem Rasen, sondern im Studio. Als Experte war er bereits bei DAZN und inzwischen auch beim ZDF zu sehen. In seinen aktiven Zeiten absolvierte er 104 Spiele für die Nationalmannschaft und erzielte dabei als Innenverteidiger immerhin vier Tore. Dabei erlebte er 2006 das deutsche Sommermärchen im eigenen Land mit und konnte 2008 eine Vizeeuropameisterschaft und 2014 dann sogar die Weltmeisterschaft mit der DFB-Auswahl feiern.
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Platz 10: Per Mertesacker

In Verbindung mit Fußball taucht Per Mertesacker noch immer im Fernsehen auf. Allerdings nicht mehr auf dem Rasen, sondern im Studio. Als Experte war er bereits bei DAZN und inzwischen auch beim ZDF zu sehen. In seinen aktiven Zeiten absolvierte er 104 Spiele für die Nationalmannschaft und erzielte dabei als Innenverteidiger immerhin vier Tore. Dabei erlebte er 2006 das deutsche Sommermärchen im eigenen Land mit und konnte 2008 eine Vizeeuropameisterschaft und 2014 dann sogar die Weltmeisterschaft mit der DFB-Auswahl feiern. © PAUL HANNA

Für seine technischen Fähigkeiten war Jürgen Kohler weniger bekannt, dafür für seinen kompromisslosen, aber meist regelkonformen Einsatz in der Abwehr. In Dortmund wurde er vom reinen Manndecker zu einem strategischen Verteidiger und dann schnell als
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Platz 9: Jürgen Kohler

Für seine technischen Fähigkeiten war Jürgen Kohler weniger bekannt, dafür für seinen kompromisslosen, aber meist regelkonformen Einsatz in der Abwehr. In Dortmund wurde er vom reinen Manndecker zu einem strategischen Verteidiger und dann schnell als "Fußballgott" gefeiert. In der Nationalmannschaft war das nicht anders, wo er 105 Mal auf dem Platz stand und zwei Tore erzielte. Dabei wurde er 1990 in Italien Weltmeister, verpasste 1992 knapp den Europameistertitel und gewann ihn 1996 doch noch. © dpa

Ebenso oft lief auch Hans-Jürgen aka Dixie Dörner im Trikot der deutschen Nationalmannschaft auf, erzielte aber insgesamt 13 Tore. Dabei war Dörner ebenfalls Abwehrspieler, Libero sogar, strahlte aber dennoch eine gewisse Torgefahr aus, die ihn nicht nur in der Nationalmannschaft sondern auch bei Dynamo Dresden, wo er seine ganze aktive Karriere spielte, auszeichnete. Bei vielen gilt er als bester Fußballer in der Geschichte der ehemaligen DDR, der mit seinem eleganten Spiel Fans bezauberte. So sehr, dass die Medien ihn sogar zum
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Platz 8: Dixie Dörner

Ebenso oft lief auch Hans-Jürgen aka Dixie Dörner im Trikot der deutschen Nationalmannschaft auf, erzielte aber insgesamt 13 Tore. Dabei war Dörner ebenfalls Abwehrspieler, Libero sogar, strahlte aber dennoch eine gewisse Torgefahr aus, die ihn nicht nur in der Nationalmannschaft sondern auch bei Dynamo Dresden, wo er seine ganze aktive Karriere spielte, auszeichnete. Bei vielen gilt er als bester Fußballer in der Geschichte der ehemaligen DDR, der mit seinem eleganten Spiel Fans bezauberte. So sehr, dass die Medien ihn sogar zum "Beckenbauer des Ostens" machten. Gefallen hat dieser Titel ihm aber nie. © imago sportfotodienst

Auch Joachim Streich wurde als einer der besten Spieler der ehemaligen DDR angesehen und bestritt insgesamt 105 Spiele für Deutschland. Bekannt ist er als Held des Teams, das bei den Olympischen Spielen 1972 in München eine Medaille gewann. Der Mittelstürmer hatte einen ausgeprägten Torriecher und traf insgesamt 59 Mal für die Landesauswahl.
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Platz 7: Joachim Streich

Auch Joachim Streich wurde als einer der besten Spieler der ehemaligen DDR angesehen und bestritt insgesamt 105 Spiele für Deutschland. Bekannt ist er als Held des Teams, das bei den Olympischen Spielen 1972 in München eine Medaille gewann. Der Mittelstürmer hatte einen ausgeprägten Torriecher und traf insgesamt 59 Mal für die Landesauswahl.

2006 war er verantwortlich für das deutsche Sommermärchen bei der WM im eigenen Land verantwortlich, doch auch als Spieler war Jürgen Klinsmann kein Fremder in der deutschen Nationalmannschaft. In 108 Spielen für das DFB-Team erzielte er 47 Tore und wurde 1990 selbst Weltmeister, bevor er den Titel 2006 als Trainer knapp verpasste. Außerdem konnte der Mittelstürmer 1992 die Vizeeuropameisterschaft und 1996 Europameister-Ehren feiern.
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Platz 6: Jürgen Klinsmann

2006 war er verantwortlich für das deutsche Sommermärchen bei der WM im eigenen Land verantwortlich, doch auch als Spieler war Jürgen Klinsmann kein Fremder in der deutschen Nationalmannschaft. In 108 Spielen für das DFB-Team erzielte er 47 Tore und wurde 1990 selbst Weltmeister, bevor er den Titel 2006 als Trainer knapp verpasste. Außerdem konnte der Mittelstürmer 1992 die Vizeeuropameisterschaft und 1996 Europameister-Ehren feiern.

Mit welchem Erfolg könnte man seine Karriere besser beenden als mit dem Weltmeistertitel. Das dachte sich wohl auch Philipp Lahm, als er 2014 die Nationalmannschaft verließ, nachdem er nach dem Finale gegen Argentinien als Kapitän den Pokal in die Höhe gestemmt hatte. Insgesamt 113 Mal lief er für Deutschland auf und erzielte dabei fünf Tore.
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Platz 5: Philipp Lahm

Mit welchem Erfolg könnte man seine Karriere besser beenden als mit dem Weltmeistertitel. Das dachte sich wohl auch Philipp Lahm, als er 2014 die Nationalmannschaft verließ, nachdem er nach dem Finale gegen Argentinien als Kapitän den Pokal in die Höhe gestemmt hatte. Insgesamt 113 Mal lief er für Deutschland auf und erzielte dabei fünf Tore. © FABRICE COFFRINI

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Platz 4: Bastian Schweinsteiger

"Eine Freundschaft, wie es sie im Fußball nur selten gibt", schrieb Lukas Podolski in einem emotionalen Abschiedsbrief an Bastian Schweinsteiger, als dieser 2016 seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt gab. Bei der WM 2004 begann diese Freundschaft, das Duo war bald nur noch unter "Poldi & Schweini" bekannt, erlebte gemeinsam das Sommermärchen 2006, die Vizeeuropameisterschaft 2008 und schließlich auch den Gewinn des Weltmeistertitels 2014. Schweinsteiger lief dabei insgesamt 121 Mal für die deutsche Nationalmannschaft auf und traf 24 Mal. © PATRIK STOLLARZ

Ein knappes Jahr länger hielt Podolski es ohne seinen besten Freund in der DFB-Auswahl aus, bevor auch er ausstieg. Dadurch kam er mit insgesamt 130 Einsätzen auch auf etwas mehr Spiele im Trikot mit dem Adler und traf 49 Mal. Passend ist es auf jeden Fall, dass sich die beiden auch in dieser Liste nicht trennen lassen.
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Platz 3: Lukas Podolski

Ein knappes Jahr länger hielt Podolski es ohne seinen besten Freund in der DFB-Auswahl aus, bevor auch er ausstieg. Dadurch kam er mit insgesamt 130 Einsätzen auch auf etwas mehr Spiele im Trikot mit dem Adler und traf 49 Mal. Passend ist es auf jeden Fall, dass sich die beiden auch in dieser Liste nicht trennen lassen. © ADRIAN DENNIS

Bekannt war Miroslav Klose nicht nur für seine 71 Tore für die Nationalmannschaft, sondern auch für seinen Jubel-Salto nach jedem Treffer - bis er ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machen durfte und auf andere Gute-Laune-Nachweise umsteigen musste. In insgesamt 137 Spielen für die Nationalmannschaft wurde er 2002 Vizeweltmeister, 2008 Vizeeuropameister und 2014 schließlich Weltmeister, bevor er seine Karriere in der Nationalmannschaft im Alter von 36 Jahren beendete. Außerdem war er Teil der Mannschaft, die bei der WM 2006 im eigenen Land das Sommermärchen schrieb.
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Platz 2: Miroslav Klose

Bekannt war Miroslav Klose nicht nur für seine 71 Tore für die Nationalmannschaft, sondern auch für seinen Jubel-Salto nach jedem Treffer - bis er ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machen durfte und auf andere Gute-Laune-Nachweise umsteigen musste. In insgesamt 137 Spielen für die Nationalmannschaft wurde er 2002 Vizeweltmeister, 2008 Vizeeuropameister und 2014 schließlich Weltmeister, bevor er seine Karriere in der Nationalmannschaft im Alter von 36 Jahren beendete. Außerdem war er Teil der Mannschaft, die bei der WM 2006 im eigenen Land das Sommermärchen schrieb. © GABRIEL BOUYS

Jedes Mal, wenn die Trainerstelle beim 1. FC Nürnberg mal wieder vakant ist, schreien viele Stimmen nach Lothar Matthäus - scherzhaft, versteht sich. Aber vielleicht auch nicht ganz. Der gebürtige Erlanger hat einen Ruf in Franken, einen guten dazu. Und sicher auch nicht ganz zu Unrecht. Denn während er aktuell vor allem als Fußballexperte im Fernsehen zu sehen ist, war er während seiner aktiven Karriere so erfolgreich wie sicher nur wenige. Insgesamt 20 Jahre lief der Mittelfeldspieler für die deutsche Nationalmannschaft auf, bestritt 150 Spiele und erzielte 23 Tore. In dieser Zeit wurde er einmal Vizeeuropameister (1992), zweimal Vizeweltmeister (1982 und 1986), einmal Europameister (1996) und einmal Weltmeister (1990). Damit ist Lothar Matthäus der deutsche Rekordnationalspieler.
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Platz 1: Lothar Matthäus

Jedes Mal, wenn die Trainerstelle beim 1. FC Nürnberg mal wieder vakant ist, schreien viele Stimmen nach Lothar Matthäus - scherzhaft, versteht sich. Aber vielleicht auch nicht ganz. Der gebürtige Erlanger hat einen Ruf in Franken, einen guten dazu. Und sicher auch nicht ganz zu Unrecht. Denn während er aktuell vor allem als Fußballexperte im Fernsehen zu sehen ist, war er während seiner aktiven Karriere so erfolgreich wie sicher nur wenige. Insgesamt 20 Jahre lief der Mittelfeldspieler für die deutsche Nationalmannschaft auf, bestritt 150 Spiele und erzielte 23 Tore. In dieser Zeit wurde er einmal Vizeeuropameister (1992), zweimal Vizeweltmeister (1982 und 1986), einmal Europameister (1996) und einmal Weltmeister (1990). Damit ist Lothar Matthäus der deutsche Rekordnationalspieler. © Frank Kleefeldt, NN