14 Fakten, die Sie über Tucher wissen sollten

25.12.2019, 06:00 Uhr
Tucher ist eine der größten Brauereien Nordbayerns, der Platzhirsch in Nürnberg allemal. Für Bierliebhaber aus der Region ist Tucher deshalb immer ein Thema für lebhafte Diskurse. Wir haben 14 Fakten zusammengetragen, die beim Diskutieren helfen...  
Die Nürnberger Traditionsbrauerei Tucher ist schon längst nicht mehr in fränkischen Händen. 1994 übernahm der Münchner Unternehmer Hans Inselkammer die Brauerei. Neun Jahre später verkaufte er Tucher weiter an die Dortmunder Brau und Brunnen AG. Heute gehört Tucher zur Radeberger Gruppe, die wiederum Teil des Oetker-Konzerns ist.
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Tucher ist eine der größten Brauereien Nordbayerns, der Platzhirsch in Nürnberg allemal. Für Bierliebhaber aus der Region ist Tucher deshalb immer ein Thema für lebhafte Diskurse. Wir haben 14 Fakten zusammengetragen, die beim Diskutieren helfen...
Die Nürnberger Traditionsbrauerei Tucher ist schon längst nicht mehr in fränkischen Händen. 1994 übernahm der Münchner Unternehmer Hans Inselkammer die Brauerei. Neun Jahre später verkaufte er Tucher weiter an die Dortmunder Brau und Brunnen AG. Heute gehört Tucher zur Radeberger Gruppe, die wiederum Teil des Oetker-Konzerns ist. © Michael Matejka

Bei Zahlen - wie Gewinn und Ausstoß - hält sich Tucher bedeckt. Für Besuchergruppen ist die Brauerei aber offen. Gebraut wird vor allem im Sudhaus, das genau auf der Stadtgrenze zwischen Nürnberg und Fürth steht. Oder auch im alten Sudhaus am Schillerplatz in Nürnbergs Norden, das hier zu sehen ist.
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Bei Zahlen - wie Gewinn und Ausstoß - hält sich Tucher bedeckt. Für Besuchergruppen ist die Brauerei aber offen. Gebraut wird vor allem im Sudhaus, das genau auf der Stadtgrenze zwischen Nürnberg und Fürth steht. Oder auch im alten Sudhaus am Schillerplatz in Nürnbergs Norden, das hier zu sehen ist. © Foto: Günter Distler

Noch bis zum Jahr 2024 hat Tucher das Bratwursthäusle im Schatten der Nürnberger Sebalduskirche gepachtet. Die Immobilie gehört der Münchner Dr. Inselkammer Vermögens GbR. Zum Jahreswechsel 2019/20 ist offen, wer die Gaststätte künftig als Gastronom bewirtschaftet.
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Noch bis zum Jahr 2024 hat Tucher das Bratwursthäusle im Schatten der Nürnberger Sebalduskirche gepachtet. Die Immobilie gehört der Münchner Dr. Inselkammer Vermögens GbR. Zum Jahreswechsel 2019/20 ist offen, wer die Gaststätte künftig als Gastronom bewirtschaftet. © oh

Geschlossen hat dagegen der Lederer Biergarten an der Nürnberger Sielstraße. Was der Eigentümer, ebenfalls Inselkammer aus München, mit dem Gelände vorhat, steht Ende 2019 noch nicht fest.
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Geschlossen hat dagegen der Lederer Biergarten an der Nürnberger Sielstraße. Was der Eigentümer, ebenfalls Inselkammer aus München, mit dem Gelände vorhat, steht Ende 2019 noch nicht fest. © Marie Zahout

Verschwiegen bei Unternehmenszahlen, aber offensiv bei den eigenen Marken: Tucher will nicht zuletzt mit in der Region verwurzelten Bieren punkten. Dazu zählt das Zirndorfer.
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Verschwiegen bei Unternehmenszahlen, aber offensiv bei den eigenen Marken: Tucher will nicht zuletzt mit in der Region verwurzelten Bieren punkten. Dazu zählt das Zirndorfer. © Thomas Scherer

Eine alte Marke ist auch Humbser, die in den Fürther Malzböden wieder eine Heimat gefunden hat.
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Eine alte Marke ist auch Humbser, die in den Fürther Malzböden wieder eine Heimat gefunden hat. © Thomas Scherer

Einen Coup hat Tucher gelandet, als die Brauerei 2011 das Fürther Traditionsbier Grüner wieder belebt hat. Das Getränk hat sich zum Verkaufsschlager entwickelt.
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Einen Coup hat Tucher gelandet, als die Brauerei 2011 das Fürther Traditionsbier Grüner wieder belebt hat. Das Getränk hat sich zum Verkaufsschlager entwickelt. © Hans-Joachim Winckler

Bei Festen und in der fränkischen Gastronomie ist Tucher traditionell präsent.
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Bei Festen und in der fränkischen Gastronomie ist Tucher traditionell präsent.

In den 1960er Jahren hat Tucher noch an der Langen Gasse in Nürnberg produziert. Heute steht dort die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg.
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In den 1960er Jahren hat Tucher noch an der Langen Gasse in Nürnberg produziert. Heute steht dort die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg.

Auch das Verwaltungsgelände am Schillerplatz ist Geschichte. Auf dem Areal sind mittlerweile viele Wohnungen errichtet worden.
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Auch das Verwaltungsgelände am Schillerplatz ist Geschichte. Auf dem Areal sind mittlerweile viele Wohnungen errichtet worden.

Wer noch tiefer in der Tucherschen Geschichte graben möchte, kann bei Simmelsdorf suchen. Verborgen im Wald steht dort das Mausoleum der Patrizierfamilie.
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Wer noch tiefer in der Tucherschen Geschichte graben möchte, kann bei Simmelsdorf suchen. Verborgen im Wald steht dort das Mausoleum der Patrizierfamilie. © Martin Müller

Aktuell ist Tucher zwar mit Abstand die größte Brauerei in Nürnberg. Aber keinesfalls die einzige. Seit Jahren auf Wachstumskurs ist zum Beispiel die Schanzenbräu, deren Ursprünge in Gostenhof liegen und die mittlerweile ganz im Nürnberger Südwesten produziert - in Sichtweite des Platzhirsches Tucher.
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Aktuell ist Tucher zwar mit Abstand die größte Brauerei in Nürnberg. Aber keinesfalls die einzige. Seit Jahren auf Wachstumskurs ist zum Beispiel die Schanzenbräu, deren Ursprünge in Gostenhof liegen und die mittlerweile ganz im Nürnberger Südwesten produziert - in Sichtweite des Platzhirsches Tucher. © Roland Fengler

Als Genossenschaft gegründet hat sich der jüngste Player in Nürnbergs Braulandschaft: die StreuBräu eg.
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Als Genossenschaft gegründet hat sich der jüngste Player in Nürnbergs Braulandschaft: die StreuBräu eg. © Sebastian Müller

Für sein Rotbier bekannt ist Reinhard Engel mit seiner Altstadthof Brauerei am Fuße der Nürnberger Burg.
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Für sein Rotbier bekannt ist Reinhard Engel mit seiner Altstadthof Brauerei am Fuße der Nürnberger Burg. © Karlheinz Daut

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