Aufschneider? Politiker? Milliardär! So tickt Donald Trump

29.3.2017, 08:37 Uhr
Selfmade-Milliardär und Weltklasse-Geschäftsmann oder Aufschneider? Zwischen Trumps Eigenmarketing und der Kritik seiner Gegner liegen Welten. Dabei ist die unternehmerische Leistung des neuen Präsidenten der USA im Wahlkampf ein zentraler Faktor gewesen.
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Selfmade-Milliardär und Weltklasse-Geschäftsmann oder Aufschneider? Zwischen Trumps Eigenmarketing und der Kritik seiner Gegner liegen Welten. Dabei ist die unternehmerische Leistung des neuen Präsidenten der USA im Wahlkampf ein zentraler Faktor gewesen. © AFP

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"Donald Trump ist ein Aufschneider, ein Betrüger", polterte Mitt Romney. Mit ungewohnt scharfen Worten warnte der Ex-Präsidentschaftskandidat der Republikaner, der Barack Obama 2012 unterlag, Anfang März 2016 seine Parteimitglieder und Landsleute. Trumps Erfolge als Geschäftsmann - die dieser im Vorwahlkampf so gerne betont - seien ein Bluff: "Er ist kein Business-Genie." Trump sei in Wahrheit ein Hochstapler, der die Leute für dumm verkaufe. © afp

Die Unternehmer-Qualitäten des New Yorker Immobilien-Spekulanten und  TV-Stars waren ein Schlüsselfaktor im Wahlkampf.
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Die Unternehmer-Qualitäten des New Yorker Immobilien-Spekulanten und TV-Stars waren ein Schlüsselfaktor im Wahlkampf. © REUTERS/Chris Keane

Trump hat keine Erfahrung als Politiker. Er sieht das aber nicht als Schwäche. Im Gegenteil: Um Amerikas korrumpierten Machtapparat auszumisten und umzukrempeln, brauche es einen Außenseiter. Einen unabhängigen Weltklasse-Geschäftsmann. Einen wie ihn.
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Trump hat keine Erfahrung als Politiker. Er sieht das aber nicht als Schwäche. Im Gegenteil: Um Amerikas korrumpierten Machtapparat auszumisten und umzukrempeln, brauche es einen Außenseiter. Einen unabhängigen Weltklasse-Geschäftsmann. Einen wie ihn. © REUTERS/Chris Keane

Zu Trumps unternehmerischem Werdegang gehören aber auch Pleiten und Pannen. Innerhalb von 18 Jahren meldeten vier Firmen aus seinem Kasino-Imperium Insolvenz an (1991, 1992, 2004 und 2009). Immer wieder verhob sich der Baulöwe an Immobilien in der Glücksspiel-Hochburg Atlantic City.
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Zu Trumps unternehmerischem Werdegang gehören aber auch Pleiten und Pannen. Innerhalb von 18 Jahren meldeten vier Firmen aus seinem Kasino-Imperium Insolvenz an (1991, 1992, 2004 und 2009). Immer wieder verhob sich der Baulöwe an Immobilien in der Glücksspiel-Hochburg Atlantic City. © AFP

Trump stellt die Insolvenzen indes als cleveres Geschäftsgebaren dar:
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Trump stellt die Insolvenzen indes als cleveres Geschäftsgebaren dar: "Wir nutzen die Gesetze. Wir eröffnen ein Verfahren, wir verhandeln mit den Banken, wir machen einen fantastischen Deal", sagte er 2011 in der ABC-Talkshow This Week. "Es ist nur ein Geschäft. Okay?" © REUTERS/Chris Keane

Dabei gab es durchaus Zeiten, in denen
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Dabei gab es durchaus Zeiten, in denen "The Donald" auch persönlich mit dem Rücken zur Wand stand. 1990, so schilderte es Trump später selbst der Washington Post, habe er auf einen Bettler gezeigt und zu seiner Frau gesagt: "Momentan ist er 900 Millionen Dollar mehr wert als ich." © REUTERS/Chris Keane

Dank US-Insolvenzrecht und boomender Immobilienmärkte war Trump rasch wieder obenauf - das US-Magazin Forbes schätzte sein Vermögen zuletzt auf 4,5 Milliarden Dollar (4,1 Mrd Euro). Er selbst taxiert sich auf über zehn Milliarden Dollar.
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Dank US-Insolvenzrecht und boomender Immobilienmärkte war Trump rasch wieder obenauf - das US-Magazin Forbes schätzte sein Vermögen zuletzt auf 4,5 Milliarden Dollar (4,1 Mrd Euro). Er selbst taxiert sich auf über zehn Milliarden Dollar. © REUTERS/Chris Keane

Trump versteht es, seinen Namen zu vermarkten. Allerdings scheiterte er auch mit etlichen Geschäftsideen wie den
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Trump versteht es, seinen Namen zu vermarkten. Allerdings scheiterte er auch mit etlichen Geschäftsideen wie den "Trump"-Airlines, "Trump"-Wodka und -Steaks oder -Hypotheken. © REUTERS/Chris Keane

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Die "Trump University" musste ihren Namen ändern, weil sie keine echte Universität ist. New Yorks Generalbundesanwalt Eric Schneiderman hat Trump wegen "Betrugs von Tausenden Studenten" verklagt. Trump sei ein Angeber, der ohne den Nachlass seines reichen Vaters "Uhren in Manhattan verkaufen" würde, lästerte Rivale Marco Rubio kürzlich. © REUTERS/Chris Keane