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Kommentar: Mindestgebühr für Retouren muss kommen

Der Online-Handel gehört stärker reguliert - 12.12.2019 10:14 Uhr

Verbraucher schicken Millionen Pakete und Päckchen an Online-Händler zurück - weil Waren nicht passen oder nicht gefallen.


Aber klar, bei Kleidungsstücken etwa weiß man nur am Handy-Display natürlich nie genau, was am besten passt. Und zack wird die Hose gleich in drei Größen geordert. Im Wissen, zwei zurückzuschicken. Dass die eigene Bequemlichkeit über das schlechte Gewissen siegt, andere unnötig zu belasten – in diesem Fall die Umwelt und die Beschäftigten im Versandhandel –, ist vermutlich nur menschlich.


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Deshalb ist die Idee überfällig, eine wenigstens symbolische Mindestgebühr in geringer Höhe für Retouren einzuführen. Der freie Markt hat gezeigt, dass er im vorliegenden Fall gesamtgesellschaftlich eigentlich nicht gewünschte Ergebnisse zeitigt. Dies zu korrigieren, genau das rechtfertigt einen regulatorischen Eingriff des Gesetzgebers. Und Geld als Druck- oder Lockmittel, das eigene Verhalten zu überdenken, hat sich durchaus bewährt.


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