14 Euro pro Stunde

Nach Aldi und Lidl: Ab Oktober erhöht dieser fränkische Discounter seinen Mindestlohn

Stefanie Banner
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Politik und Wirtschaft

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15.9.2022, 12:01 Uhr
Norma erhöht den firmeninternen Mindestlohn auf 14 Euro pro Stunde.

© NORMA, obs Norma erhöht den firmeninternen Mindestlohn auf 14 Euro pro Stunde.

Ab 1. Oktober steigt der gesetzliche Mindestlohn auf zwölf Euro. Doch einige Unternehmen können offenbar mehr bezahlen: Schon im Juni haben Aldi und Lidl ihren firmeninternen Mindestlohn nach eigenen Angaben auf 14 Euro angehoben. Ab Oktober zieht Norma nach: "14 Euro pro Stunde - egal, ob der Kollege oder die Kollegin branchenfremd ist oder der eigentliche Tariflohn bei unter 14 Euro pro Stunde liegen würde", teilt der fränkische Discounter mit.

Zuletzt habe der Einstiegslohn bei 13 Euro und damit ebenfalls deutlich über dem gesetzlich vorgeschriebenen Betrag gelegen. Lege man den Einstiegslohn von Anfang 2021 zugrunde, so sei der Lohn sogar um mehr als 16 Prozent gestiegen.

Der gesetzliche Mindestlohn liegt seit Juli bei 10,45 Euro pro Stunde, ab 1. Oktober beträgt er zwölf Euro. Mit dem erneuten Anheben der Bezahlung für die rund 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstreiche Norma die Bedeutung fairer Arbeitsbedingungen für den Erfolg eines Unternehmens, heißt es weiter. Je nach Tarifgebiet und Eingruppierung erhielten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch höhere Tariflöhne.

Auch die mehr als 1700 Auszubildenden würden überdurchschnittlich gut verdienen: "Im ersten Ausbildungsjahr bekommen sie monatlich 1.100 Euro, im zweiten Jahr 1.200 Euro und im dritten Jahr sogar 1.400 Euro. Die bereits hohen Gehälter wurden dabei ebenfalls zu Beginn dieses Jahres um 100 Euro nach oben angepasst - nun liegen sie 88 Prozent über der vorgeschriebenen Mindestausbildungsvergütung", erklärt Norma.

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