Branche ist alarmiert

Wegen horrender Energiekosten: Nürnberger Friseur geht drastischen Schritt

Sabine Ebinger
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Lokales Nürnberg

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Stefan Besner

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18.7.2022, 05:53 Uhr
Kosten könnten indes gespart werden, indem Friseure früher am Nachmittag Schluss machten oder der Boiler zum Wochenende hin abgeschaltet würde. (Symbolbild)

© Daniel Karmann, dpa Kosten könnten indes gespart werden, indem Friseure früher am Nachmittag Schluss machten oder der Boiler zum Wochenende hin abgeschaltet würde. (Symbolbild)

Alle müssen aktuell für Lebensmittel, Tanken und auch für Strom und Gas tiefer in die Tasche greifen. So mancher mag mit einem mulmigen Gefühl an den Winter denken. Friseur Richard Schmid, Inhaber des Salons Haarscharf, der seinen Laden in der Inneren Laufer Gasse betreibt, bildet da keine Ausnahme - er hat sich jedoch eine Sparmöglichkeit überlegt.

Zusätzlicher Ruhetag

In der kalten Jahreszeit will Richard Schmid seinen Salon mittwochs immer schließen. Er hofft, dass sein Beispiel Schule macht und andere Friseure ähnliche Maßnahmen ergreifen. Das sei wegen der schieren Anzahl der Kunden häufig allerdings gar nicht so einfach, auch weil die Friseure das Geld, das jeder einzelne Kunde in den Salons lässt, bitter benötigen.

Kosten sparen, Preise erhöhen

Kosten könnten indes gespart werden, indem Friseure früher am Nachmittag Schluss machten oder der Boiler zum Wochenende hin abgeschaltet würde. Eine weitere Option wäre die Umstellung auf energieeffizientere LED-Lampen. Letztlich müssten trotz möglicher Einsparmöglichkeiten wohl auch die Preise angepasst werden. Haarschnitte könnten also in Zukunft, ob mit oder ohne zusätzlichen Ruhetag, erheblich teurer werden.

Wie Nürnberger Friseure am Wasser sparen wollen, welche Tricks bei der Terminplanung helfen und alle weiteren Hintergründe lesen Sie hier auf NN.de.

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