Zehn Dinge, die Sie noch nicht über Adidas wussten

1.8.2018, 12:18 Uhr
Nicht nur die deutsche Nationalmannschaft, auch Adidas schoss sich mit dem "Wunder von Bern" in die Herzen der Fans. Bei der Fußball-WM von 1954 in der in der Schweiz stattete der seinerzeit noch reine Schuhhersteller die deutsche Nationalelf mit Fußballschuhen aus.  Deutschland wurde Weltmeister nach dem 3:2-Finalsieg über Ungarn. Der Trainer Sepp Herberger (rechts) und Spieler Fritz Walter (links) wurden wie Helden gefeiert.
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Doppeltes Wunder von Bern

Nicht nur die deutsche Nationalmannschaft, auch Adidas schoss sich mit dem "Wunder von Bern" in die Herzen der Fans. Bei der Fußball-WM von 1954 in der in der Schweiz stattete der seinerzeit noch reine Schuhhersteller die deutsche Nationalelf mit Fußballschuhen aus. Deutschland wurde Weltmeister nach dem 3:2-Finalsieg über Ungarn. Der Trainer Sepp Herberger (rechts) und Spieler Fritz Walter (links) wurden wie Helden gefeiert. © dpa

Mit diesem Schuh schrieben die Brüder Geschichte: Der Schraubstollen-Fußballschuh von 1954. Beide brachten den Schraubstollenschuh zur Serienreife.
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Ein Schuh schreibt Fußball-Geschichte

© adidas

Der Name Adidas leitet sich aus dem Namen seines Gründers ab: "Adi" war Adolf Dasslers Spitzname, "das" sind die ersten drei Buchstaben seines Nachnamens.
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Einprägsamer Name

Der Name Adidas leitet sich aus dem Namen seines Gründers ab: "Adi" war Adolf Dasslers Spitzname, "das" sind die ersten drei Buchstaben seines Nachnamens. © Archiv

Vorausgegangen war ein langjähriger Streit der Gebrüder Adolf und Rudof Dassler. Einst hatten sie in der alten Waschküche ihrer Mutter in Herzogenaurach Sportschuhe hergestellt, ab Mitte der 20er Jahre führten sie gemeinsam die "Gebrüder Dassler Schuhfabrik". Nach dem Zwist gründete Adolf 1949 Adidas, Rudolf ging seinen Weg ab 1948 mit Puma.
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Bruderzwist als Grundstein

Vorausgegangen war ein langjähriger Streit der Gebrüder Adolf und Rudof Dassler. Einst hatten sie in der alten Waschküche ihrer Mutter in Herzogenaurach Sportschuhe hergestellt, ab Mitte der 20er Jahre führten sie gemeinsam die "Gebrüder Dassler Schuhfabrik". Nach dem Zwist gründete Adolf 1949 Adidas, Rudolf ging seinen Weg ab 1948 mit Puma. © privat

Der berühmte "Franz Beckenbauer Trainingsanzug" war das erste Kleidungsstück aus dem Hause Adidas. Seit 1967 stellt der  Schuhhersteller auch Sportkleidung her.
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Berühmter Jogginganzug

Der berühmte "Franz Beckenbauer Trainingsanzug" war das erste Kleidungsstück aus dem Hause Adidas. Seit 1967 stellt der Schuhhersteller auch Sportkleidung her. © Archiv

US-Schwergewichtsboxer Muhammad Ali (rechts) kämpfte mit extra angefertigten Boxschuhen von Adidas. Hier beim legendären Schlagabtausch mit dem Kanadier Trevor Berbick (links) am 12.12.1981. Der 38-jährige Ali verliert in Nassau auf den Bahamas gegen Berbick nach Punkten. Berbick war der letzte Boxer, der gegen Ali kämpfte.
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Schlag auf Schlag zu Weltruhm

US-Schwergewichtsboxer Muhammad Ali (rechts) kämpfte mit extra angefertigten Boxschuhen von Adidas. Hier beim legendären Schlagabtausch mit dem Kanadier Trevor Berbick (links) am 12.12.1981. Der 38-jährige Ali verliert in Nassau auf den Bahamas gegen Berbick nach Punkten. Berbick war der letzte Boxer, der gegen Ali kämpfte. © dpa

Seit 1970 entwickelt Adidas für jede WM einen neuen Fußball. Der erste Ball hieß "Telstar". Der Name war Programm: Die schwarz-weißen Fünfecke waren gezielt so designt, dass der Ball im Schwarz-Weiß-Fernsehen besser zu sehen ist. Seitdem hat Adidas jeden WM-Ball gestellt.
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Telegener Fußball

Seit 1970 entwickelt Adidas für jede WM einen neuen Fußball. Der erste Ball hieß "Telstar". Der Name war Programm: Die schwarz-weißen Fünfecke waren gezielt so designt, dass der Ball im Schwarz-Weiß-Fernsehen besser zu sehen ist. Seitdem hat Adidas jeden WM-Ball gestellt. © dpa

Einen Denkanstoß erhielt die Marketingabteilung von Adidas durch die US-amerikanische Hip Hop Band "Run DMC". Unter den Zuschauern eines Konzerts war 1986 auch ein Adidas-Mitarbeiter. Für ihn völlig unerwartet schmetterten die Hip-Hopper ihren 40 000 Fans auch den Song "My Adidas" entgegen und präsentierten stolz ihre Sneakers. Sie wollten damit nicht nur auf die Situation hart arbeitender Menschen aufmerksam machen, sondern auch ihre Liebe zu den Schuhen mit den drei Streifen bekennen. Der Adidas-Mann informierte seinen Arbeitgeber darüber und setzte so eine völlig neue Bewegung in Gang. Fortan wurde mit Entertainern und Musikern für die Marke geworben. Adidas wurde fernab vom Bolzplatz auch auf der Straße beliebt.
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Hip Hop Band "Run DMC" trägt adidas

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Die Rechte für das Drei-Streifen-Logo erwarb Adidas von der finnischen Marke Karhu. 1972 wurde das sogenannte "Dreiblatt", das heute noch für die Originals-Kollektion steht, bei den Olympischen Spielen in München vorgestellt. Adi Dasslers Frau Käthe hatte das Logo ein Jahr zuvor aus über 100 Einsendungen ausgesucht. Es sollte einerseits für die Höchstleistungen der Athleten stehen, andererseits für die Völkerverständigung und neue Internationalität. 18 Jahre später folgte das vereinfachte Logo, das wir noch heute kennen: Statt drei Blättern standen nun drei Streifen für Adidas. Sie sollen einen erklimmenden Berg darstellen und die Hürden symbolisieren, die jeder Athlet im Wettkampf überwinden muss.
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Rechte für das Drei-Streifen-Logo

© oH

2004 durfte Adidas das letzte Mal sein Logo bei den Olympischen Spielen in Athen so präsentieren, wie gewollt. Puma und Nike hatten Klage eingereicht, dass die drei Streifen auf der Sportkleidung der antretenden Athleten größer seien als die erlaubten 20 Quadratzentimeter für ein Logo. Adidas konterte, dass die Streifen nicht als Logo zu sehen seien, sondern als Teil des Designs und erhielt eine Sonderregelung für die Spiele dieses Jahrs, muss seine Kleidung seitdem aber angepasst präsentieren.
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Ein Logo oder ein Teil des Designs?

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