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Auszeichnung für japanisch inspirierte Küche

"Luma" ist Neueinsteiger im "Gault&Millau" und verändert sein Tageskonzept - 04.12.2017 09:00 Uhr

Freuen sich über den Eintrag im "Gault&Millau" für das Restaurant "Luma": Küchenchef Christian Brieske (links) sowie Daniel und Daniela Pfeiffer. © Adrian Beck Photographer


Jetzt können die Köche wieder motiviert durchstarten: Nach dem Guide Michelin hat nun der Gault&Millau seine Bewertungen für 2018 abgegeben. Neuzugang in Nürnberg ist – neben dem Restaurant "Der schwarze Adler" in Kraftshof und dem "Gasthaus Rottner" mit jeweils 15 Punkten – das "Luma".

Vor genau einem Jahr haben Daniela und Daniel Pfeiffer das frühere "Lorenz" übernommen und, rundum geschmackvoll gestaltet, wiedereröffnet. Eine "tolle Bestätigung" ist da natürlich der Eintrag mit 14 Punkten im Gault&Millau. Küchenchef Christian Brieske, vom ersten Tag an dabei, ist seit März nicht mehr nur für die Küche zuständig, sondern auch ins Betreiberteam eingestiegen.

Brieske arbeitete bereits im Drei-Sterne-Restaurant "Überfahrt" von Christian Jürgens am Tegernsee und im "Keidenzeller Hof" in Langenzenn. Er kennt also die Gourmetküche mit ihren Finessen gut.

Nach einem Jahr haben die Betreiber ihr Konzept nun auf den Prüfstand gestellt und die Karte verändert. "Tagsüber sind wir jetzt internationaler, es gibt auch diverse Salate, Currys und Pasta", sagt Daniela Pfeiffer. Das Nudelgericht hat den schönen Namen "Lorenz" bekommen. Eine Art Reminiszenz also. Denn obwohl man das frühere Lokal nicht mehr wiedererkennt - es kommen immer noch Leute, die das alte "Lorenz" suchen, sagen die Betreiber.

Japanisch inspiriert ist die Karte im "Luma" nach wie vor. Ein festes Menü gibt es abends nicht, vielmehr kann man je nach Gusto auch verschiedene Kleinigkeiten bestellen. Und freundschaftlich teilen. Wer lieber allein isst, findet etliche Hauptgerichte. Eine schöne Möglichkeit, Brieskes Küche kennenzulernen, ist der mittägliche Businesslunch (19 Euro).

Weil viele Gäste auch das Frühstück im "Luma" vermissten, gibt es ab 9 Uhr nun wieder ausgewählte Leckereien, die einem den Morgen mit italienischen Cornetti versüßen oder einen mit Ei Benedict in den Tag starten lassen. "Wir sind ja nicht nur ein Restaurant, sondern auch ein Café", sagt Daniela Pfeiffer. In dem Oma und Enkel, Freunde und Liebespaare nachmittags zum Cappuccino den tollen Kuchen von Mike D’Ambrosio essen können. Schwellenangst braucht hier keiner zu haben.

Außer den Neuzugängen und einem Punkt mehr für das "ZweiSinn" (15 Punkte) gab es für die Nürnberger Restaurants im neuen Gault&Millau keine Überraschungen. Das "Essigbrätlein" hält seine 18 Punkte, "Würzhaus" und "Wonka" ihre 16 Punkte. Je 15 Punkte bekamen neben den Neueinsteigern die "Entenstuben". Bei 14 Punkten liegen "Koch und Kellner", "Einzimmer Küche Bar" und die "Zirbelstube". In Heroldsberg hält das "Sosein" seine 17 Punkte, das "Freihardt" hat seinen Eintrag dagegen verloren, wie auch das "Rosmarin" in Erlangen. Das thailändische Restaurant "Iu&On" steht unter den "Top Ten Thai-Restaurants in Deutschland": "Anspruchsvolle Thai-Küche" bieten die Schwestern Iu und On Harirak mit "besten Produkten" seit 30 Jahren. Finden wir auch.

Bars vom "Falstaff" geadelt

Wir sind stolz wie Oskar: Die Havana-Bar hat beim diesjährigen Falstaff-Bar-Voting die Wertung vom letzten Jahr noch mal übertroffen und liegt nun auf Platz vier der besten Bars Bayerns", ist auf der Facebook-Seite der Cocktailbar in der Engelstraße 17 in Erlangen zu lesen. Wer laut Falstaff im Freistaat eine bessere Bar besuchen möchte, muss nach München fahren.

Auch etliche Nürnberger Bars schafften es in den Guide: Die "Bar Nuernberg" am Gewerbemuseumsplatz mit 89 von 100 Punkten. Die "BMF Bar" in der Wiesentalstraße wurde mit 92 von 100 Punkten ausgezeichnet. Die "Blume von Hawaii" im Rosental 15 bekam 86 Punkte. Mit 85 Punkten schaffte es "Die Rote Bar", Peter-Vischer-Straße 3, in den Führer. Das "Gelbe Haus" in der Troststraße 10 und die "Vintage Bar", Irrerstraße 5, dürfen sich jeweils über 90 Punkte freuen. Bewertet hat die "Fallstaff-Community": Die Bars konnten ihre Gäste zum Abstimmen auffordern, zudem gab es eine Fachjury aus "Insidern", so die Redaktion.

Foodbloggerin Tina Kollmann lädt zum Flying Dinner ein

Es gibt Menschen, die kochen nicht nur gut, sondern auch wahnsinnig gerne für andere Leute. Wie Tina Kollmann, erfolgreiche Nürnberger Foodbloggerin - www.leckerundco.de -. Nur will die junge Frau deswegen nicht gleich ein Restaurant eröffnen, um neue Rezepte auszuprobieren.

Und jetzt kommt eine neue Plattform ins Spiel, die Genießer und Köche zusammenbringen will: Auf tasteplease.com können Köche ihr Menü samt Preis einstellen und Genießer sich einen Platz sichern. Am Donnerstag, 14. Dezember, lädt Tina Kollmann zum Flying Dinner in sieben Gängen samt Getränken in ihre Wohnung in die Nürnberger Südstadt ein. Der Abend kostet 37 Euro, zehn Plätze sind frei. "Ich habe leider keinen großen Esstisch, also stelle ich Stehtische auf und wir zelebrieren gemeinsam eine kulinarische Küchenparty", sagt Kollmann.

Der asiatisch-mediterrane Abend beginnt mit einer pikanten vegetarischen Melonen-Gazpacho mit Rote-Bete-Chips und Feta-Würfeln. Als Hauptgang serviert die Köchin unter anderem "die cremigste Polenta mit gebratener Entenbrust und einem warmen Chutney aus Feigen, Orangen und Rotwein". Und am Schluss gibt es – ganz weihnachtlich – eine Lebkuchen-Mousse mit Glühweinkirschen und selbst gemachtem Nusskrokant. Los geht es um 18.30 Uhr, Anmeldung für "Tina’s Kitchen" unter www.tasteplease.com

Mehr Informationen in unserer Rubrik Essen und Trinken! 

Katja Jäkel Redaktion Genuss & Leben/Aufgetischt E-Mail

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