Mittwoch, 19.12.2018

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Fürther Rundfunkmuseum zeigt BR-Schau

Rauschen im Strandkorb - 02.10.2009

In der BR-Schau sieht man auch Requisiten der Kapelle Steff Lindemann, die leichte Tanzmusik im Studio Franken aufgenommen hat. © Issler


Dabei laden nicht nur gemütliche Sitzgelegenheiten zu einer Zeitreise quer durch die Fernseh- und Rundfunkgeschichte ein. Auch Geräte wie eine amerikanische Musikbox aus dem Jahre 1946 können Besucher ausprobieren. Mit Kopfhörern im Ohr und Tongerät in der Hand können sie sich außerdem Einzelheiten der Ausstellung erklären lassen. «Die Leute sollen nicht nur in die Vitrinen schauen, sondern die Geschichte erleben», betont Falkenberg.

Mit alten Geräten und Zeittafeln wird an ein Stück Vergangenheit des Studios erinnert. So entdeckt man die ehemalige Kulisse der Frankenschau aus den 90er Jahren inmitten der Museumsstücke. Die Original-Instrumente der Kapelle Steff Lindemann türmen sich auf dem Schaupodest. Dank einer Miniaturlandschaft können Besucher das ehemalige Pferdelazarett und heutige BR-Gelände in der Wallensteinstraße überblicken. Auf Technikfreunde warten Apparate wie Plattenschneidegeräte der 30er Jahre.

«Wir möchten die Fülle des Programms zeigen, die ein Sender wie der BR zu bieten hat», erklärt Museumsleiter Gerd Walther. Frühere Hits des BR, wie die Radiosendung «Schlagerbabies», finden sich in einer Erinnerungsecke. Über die Sendung, in der Peter Frankenfeld und Hans-Joachim Kulenkampff die neuesten Schlager präsentierten und sich zugleich werdende Väter über Baby-Geschenke freuten, mag heute noch so mancher schmunzeln.

Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 12 bis 17 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Eintritt: 4 (3) Euro. 

Christine König

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