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Sonntag, 16.12.2018

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Haben Indianer in Plech eine Überlebenschance?

Interessierter Investor stellt am Montag den Marktgemeinderäten Konzept fürs „Fränkische Wunderland“ vor - 14.03.2015 10:35 Uhr

Sie waren beliebt: Mit den „Indianern“ ließen sich viele Besucher in der Westernstadt gerne fotografieren. Ob sie jemals zurückkehren, ist offen. © Foto: Goetzke


Am Montag wird sich der Marktgemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung mit einer Variante der Wiederbelebung des geschlossenen Freizeitparks beschäftigten. Bürgermeister Karlheinz Escher (Freie Wähler) bestätigte unserer Redaktion, dass ein Investor seine Pläne präsentieren wird. Namen wollte er nicht nennen, die Interessenten, von denen es offenbar mehrere gibt, baten um strengste Geheimhaltung.

Denn zu viele Punkte sind noch offen. Escher zeigte sich auch skeptisch, ob der Deal überhaupt zu Stande kommt. Im Vordergrund stehe die Grundstücksfrage. Wie berichtet, gehören dem bisherigen Wunderland-Betreiber Ernst Schuster 65 000 Quadratmeter Fläche an der Autobahn, weitere 45 000 Quadratmeter Waldgebiet hat er von der Gemeinde gepachtet. Diese Teilung erschwert die Veräußerung an einen Investor. Die Marktgemeinde Plech wiederum will und kann sich nicht so ohne weiteres von dem wertvollen Areal trennen.

Zudem geht es offenbar darum, wer das Projekt finanziert. Die Gemeinde habe in Sachen Wirtschaftsförderung nur beschränkte Handlungsfähigkeit, sagte Escher. Allenfalls bei der Erschließung der Anlage könne man dem neuen Herren entgegenkommen. Der wiederum muss gehörig Geld in eine Freizeiteinrichtung pumpen, soll sie beim Publikum auch ankommen.

  

ELKE GRASSER-REITZNER

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