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Mal hawaiianisch und dann mal serbisch

„Erlanger Tanzhaus“ bietet im neuen Programmheft eine bunte Tanzmischung an - 12.09.2016 19:17 Uhr

Ob Gruppen-Spaßtänze oder „Gassen-Tänze“, ob moderne oder historische Tanzformen: Das „Tanzhaus“-Programm ist vielfältig. © Foto: Erich Malter


Seit 1988 gibt es den Verein „Erlanger Tanzhaus“. Hier werden Tänze aus aller Welt im lockeren Rahmen unterrichtet und praktiziert – ohne Perfektionsanspruch und Kleiderzwang. Man kann sowohl moderne als auch historische Tanzformen kennenlernen. Von September bis Februar werden wieder verschiedene Kurse, Workshops und Seminare an verschiedenen Veranstaltungsorten im ganzen Stadtgebiet angeboten.

Reise durch Europa

Neu ist in dieser Saison die Reihe „Bal Folk plus“: Musiker aus Franken spielen zu französischen Tänzen auf, mit „musischen Ausflügen“ in andere europäische Regionen. Der erste Termin ist am 24. September. Die Reihe „IFO“ („Internationale Folktänze“) steht für eine bunte Tanzmischung, innerhalb der Tanzstile verschiedener Länder vorgestellt werden. Jeder Dienstagabend ist versehen mit einem Länderschwerpunkt, und insgesamt geht die Tanzreise quer durch Europa. Am 27. September geht es mit fränkischen Tänzen los, es folgen unter anderen Abende mit serbischen, hawaiianischen und griechischen Tänzen.

Ebenfalls neu im Programm: „Anglo-American Barn Dance“. Dieser Gruppen-Spaßtanz findet ab 2. Oktober in unregelmäßigen Abständen am Sonntagnachmittag statt.

Bewährt hat sich das Seminar über türkische Tänze, das bereits zum sechsten Mal angeboten wird. Am zweiten Novemberwochenende erklärt Ulrike Neumann deren Entstehung und Bedeutung. Geübt werden sie selbstverständlich auch. Am 10. Dezember gibt es zwei aufeinander aufbauende Workshops über „Gassen-Tänze“, wie man sie häufig in Kostümfilmen zu sehen bekommt. Am gleichen Tag feiert das „Tanzhaus“ außerdem mit der „Euro-Party“ einen „rauschenden Folktanzabend“. Zur Silvester-Party sind neben Tanzbegeisterten auch Musikfreunde mit ihren Instrumenten willkommen. Am 28. Februar 2017 findet schließlich noch der „Fasching ohne Pappnasenzwang“ statt.

Grundsätzlich gilt: Jeder ab neun Jahren kann einfach vorbeikommen. Für Workshops und Seminare muss man sich allerdings rechtzeitig anmelden. Tanzpartner oder Vorkenntnisse sind in aller Regel nicht erforderlich. Die Veranstaltungen sind nicht kostenlos, aber kostengünstig.

Es geht jedoch nicht immer nur ums Selbertanzen: Einmal im Monat trifft sich die „Folk-Session-Gruppe“. Sie ist offen für alle Musiker und ihre Instrumente.

Das vollständige Programm liegt im Rathaus, den Kulturzentren, der Stadtbibliothek sowie in Sparkassen-Filialen aus und findet sich auch im Internet unter

www.erlanger-tanzhaus.de 

gbo

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