Montag, 17.12.2018

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Nächstenliebe ist ein unschätzbar hoher Wert

SPD Kreisverband hat Ehrenamtliche des Landkreises eingeladen - 13.11.2018 08:21 Uhr

Fritz Müller spricht zu den Ehrenamtlichen im Forum der Barmherzigen Brüder in Gremsdorf. Foto: Niko Spörlein © Niko Spörlein


Ganz zwanglos war der Ehrenamtstag der Sozialdemokraten angekündigt worden, ganz leger ging es im großen Saal der Gremsdorfer Einrichtung dann auch zu.
Kreisvorsitzender Fritz Müller begrüßte zunächst die Helfer in den vielen Vereinen, die zu diesem von der SPD seit Jahren organisierten Ehrenamtstag geladen waren. Und Ehrenamtliche aus Eckental, Heroldsberg und Uttenreuth, Helfer aus Höchstadt, Adelsdorf, Röttenbach, Vestenbergsgreuth, Lonnerstadt, Hemhofen, Oberreichenbach und Weisendorf, um nur einige der Ortsvereine zu nennen, waren dem Ruf der SPD gefolgt. Nur der angekündigte Künstler Stefan Kügel vom Theater Kuckucksheim aus Heppstädt ließ sich wegen Krankheit entschuldigen. Es sei allerdings keine Frage gewesen, dass die aus der Schweiz stammende und in Erlangen wohnende Entertainerin Lea Schmocker für Kügel auf die Bühne gehe, um mit ihrer charmanten Clownerie die Gäste zu unterhalten, freute sich Fritz Müller.
Klar auch, dass die Getränke und das Essen (es gab Bratwürste mit Sauerkraut und Brot) auf die Rechnung des SPD Kreisverbandes gingen. Und ebenso klar war, dass die wieder im Landtag vertretene Abgeordnete Alexandra Hiersemann vor den gut 200 Gästen zu Wort kam. Sie danke jenen Menschen, ohne deren Engagement das Miteinander in der Gesellschaft kaum denkbar wäre – den Ehrenamtlichen.

Verantwortung übernehmen

„Was Sie alle machen, das können wir nicht mit dem heutigen Nachmittag aufwiegen“, sagte Hiersemann. Auch hierzulande gebe es Alters- und Kinderarmut sowie soziale Ausgrenzung; dem könne man entgegenwirken, indem die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen.
„Wer sich für andere starkmacht, der bereichert auch seine eigene Persönlichkeit“, betonte Hiersemann. Starke Persönlichkeiten würden an ihren Aufgaben wachsen.
Trotzdem, meinte Hiersemann, dürfe ehrenamtliche Arbeit nicht zum „Lückenbüßer“ werden, nur weil der Staat seinen Aufgaben nicht ausreichend genug nachkomme. Hilfe, Solidarität und Nächstenliebe seien ein unschätzbar hoher Wert für alle. „Machen Sie weiter, die SPD ist an Ihrer Seite“, sagte Alexandra Hiersemann abschließend. 

NIKO SPÖRLEIN

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