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Erst vor wenigen Tagen hatte Herrmann (CSU) die Stadt Fürth angegriffen. Wegen der bereitstehenden Gelder und der abgeschlossenen Planung für den Ausbau der S-Bahn-Trasse nach Forchheim solle Fürth endlich einlenken. Es sei nicht entscheidend, ob die Strecke „ein paar Kilometer weiter links oder rechts verläuft“.
Landtagsabgeordneter Horst Arnold (SPD) aus Fürth wirft dem Minister eine „Missachtung der kommunalen Selbstverwaltung“ vor. Die Stadt hatte sich gegen den Verschwenk mit einem Bahnhof auf freiem Feld ausgesprochen; dort war vor Jahren ein Gewerbegebiet geplant, das allerdings nie realisiert wurde. Arnold rät dem Innenminister aus Erlangen, „nicht auf dem Rücken der Stadt Fürth einen verkehrlich und ökologischen Unfug“ zu vertreten und erinnert ihn daran, dass auch der Ortsbeirat in Erlangen-Eltersdorf einstimmig gegen die Trasse votiert hatte.
Die von Herrmann befürchteten Verzögerungen seien ein vorgeschobenes Argument; denn bis 2017 sei noch kein einziger Cent für den Bau der Trasse bereitgestellt, sagt Arnold, der nach eigenen Angaben seine Ablehnung des Verschwenks mit den Fürther CSU-Politikern Petra Guttenberger und Christian Schmidt teilt.
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