Mittwoch, 19.12.2018

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Franken-Therme hilft Museum beim Aufbau des Badhauses

Aufbau des Badhauses aus Wendelstein profitiert von Gutschein-Aktion - 22.05.2017 18:24 Uhr

Zweiter Bürgermeister Rainer Volkert, Museumsleiter Herbert May und Thermen-Geschäftsführer Hubert Seewald (von links) stellen die Coupon-Aktion der Franken-Therme zugunsten des Freilandmuseums vor. © Hans-Bernd Glanz


Allein rund 3.700 Gutscheine erhielten die Mitglieder des Fördervereins Freilandmuseum, berichtete Museumsleiter Herbert May bei der Vorstellung der Gutschein-Aktion an der derzeitigen Baustelle des Badhauses. Außerdem bekommen während des Aktionszeitraumes alle Besucher des Museums einen Coupon, der zum verbilligten Eintritt in die Franken-Therme berechtigt.

Deren Geschäftsführer Hubert Seewald erläuterte die Aktion, die in kurzer Zeit rund 300 Euro generierte. Gutscheininhaber zahlen danach für eine Person den vollen Eintrittspreis für einen zweieinhalbstündigen Besuch der Therme. Die Begleitung zahlt nur die Hälfte. Die Summe des reduzierten Eintritts spendet die Therme dem Freilandmuseum.

Mehr Gäste in die Altstadt

Mit der Aktion will Seewald "die Besucher-Schnittmenge zwischen Therme und Museum ermitteln", sprich belastbare Zahlen erhalten, wie viele Gäste Bad Windsheims einen Besuch von Freilandmuseum und Therme verbinden. Die "Win-Win-Situation", die Herbert May für beide erkennt, sieht auch Zweiter Bürgermeister Rainer Volkert. Die Kurstadt versucht seit Längerem, mehr Gäste in die historische Altstadt zu locken. Mit der Verbindung der "Spange zwischen Nord und Süd, den beiden wichtigsten touristischen Attraktionen" in Mittelfrankens einziger Kurstadt, hofft Volkert auf steigende Gästezahlen, die den Weg in die Altstadt finden.

Daneben fördert die Aktion konkret den Aufbau des Badhauses aus Wendelstein. "Die Eröffnung ist für Anfang 2020 geplant", sagte Museumsleiter Herbert May. Das Haus solle funktionsfähig erstellt werden, so dass zu besonderen Anlässen, beispielsweise den Mittelaltertagen, ein Badebetrieb möglich sei, so Mays Blick in die Zukunft. Aktuell wird an einem modernen Fundament mit rund 60 Betonpfählen gearbeitet. Dies ist nötig, da das Haus auf einem gering tragfähigen Untergrund errichtet wird. Außerdem fungiert das Fundament als Schutz vor Wassereintritt. In Kürze kommen darauf die vorsortierten Original-Quadersteine aus Wendelstein, so May. Im Anschluss werden dann die großen Teile aufgebaut. 

HANS-BERND GLANZ

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