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Ministerin Huml besucht Bamberger Traditionsmetzgerei

Metzgerei ist "wichtiger Arbeitgeber für Oberfranken" - 22.02.2017 14:14 Uhr

V. li.: Konrad Schlick, Horst Fischer, Marcus Fischer, die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml, Bernd Herbst, Frank Ebert (Oberfranken Offensiv) und Norbert Kaulich (Rewe Group Süd). © Markus Raupach


Der Metzgereibetrieb blickt in der Domstadt auf eine über 90-jährige Geschichte zurück und machte sich im vergangen Jahr einen Namen damit, Wurstwaren ohne deklarationspflichtige Zusatzstoffe herzustellen. "In Zeiten, in denen die Verbraucher mehr und mehr nach gesunden und natürlichen Lebensmitteln verlangen und Unverträglichkeiten sich häufen, sind Nahrungsmittel ohne unnötige Zusatzstoffe wie Phosphate, Glutamate, Farbstoffe, Lactose oder Emulgatoren ein großer Schritt in Richtung gesunde Ernährung", begründet Inhaber Marcus Fischer das Bestreben seiner Firma. Gerade in Oberfranken sei dieser Weg wichtig, vor allem nachdem der Verein "Genussregion Oberfranken" die Auszeichnung als "immaterielles Weltkulturerbe" erhalten hat.

Horst Fischer, Norbert Kaulich, Marcus Fischer und Staatsministerin Melanie Huml und Frank Ebert begutachten eine Auswahl der Wurstwaren. © Markus Raupach


Auch Melanie Huml, oberfränkisches Kabinettsmitglied und Vorsitzende von Oberfranken Offensiv, weiß um die Bedeutung des Familienbetriebs für die Region Bamberg: "Für die Genuss- und Wirtschaftsregion Oberfranken ist das Traditionsunternehmen ein wichtiger Arbeitgeber." Für sie zeigt das Unternehmen, "dass es in unserer Heimatregion innovative Arbeitsplätze gibt".

Innovative Arbeitsplätze in der Region

Für Firmenchef Marcus Fischer, der die Bayerische Staatsministerin im Anschluss an eine kurze Präsentation durch seinen Betrieb führte und ihr die handwerkliche Herstellung zeigte, ist dieser Weg jedoch noch lange nicht zu Ende. Hier in Bamberg wolle man die Idee von Wurstwaren ohne Zusatzstoffen, die Regionalität und den hohen Standard der "Genussregion" nach vorne bringen, so Fischer abschließend. 

Benjamin Strüh

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