Dienstag, 11.12.2018

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Bei Simmelsdorf: VW Crafter brennt komplett aus

Mann und Enkel konnten Wagen gerade noch verlassen - Reifen platzten - 07.12.2018 12:20 Uhr

Anstrengender Einsatz für die Feuerwehrkräfte in Simmelsdorf am Donnerstagabend: Der Transporter brannte lichterloh. © Udo Schuster


Gegen 18.00 Uhr fuhr der 51-jährige Fahrzeughalter mit seinem Werkstattwagen in Richtung Simmelsdorf, als plötzlich im Armaturenbrett die Bremswarnleuchte aufblinkte. Kurz danach versagte auch die Servolenkung. Als er dann am Ortseingang in Simmelsdorf anhielt, stieg sofort Rauch auf und unmittelbar danach schlugen die Flammen im Bereich des rechten Vorderrades heraus. Der selbständige Unternehmer aus dem Simmelsdorfer Gemeindegebiet und sein Enkel konnten gerade noch rechtzeitig aussteigen, bevor die Flammen den Kastenwagen von allen Seiten regelrecht umschlossen.

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Feuer auf Staatsstraße: VW Crafter brennt im Nürnberger Land

Am Donnerstagabend geriet auf einer Staatsstraße zwischen Schnaittach und Simmelsdorf ein VW Crafter in Brand. Der Fahrer des Wagens und sein Enkel konnten gerade noch aussteigen, bevor der Transporter in Flammen aufging. Für Löscharbeiten und Bergung blieb die Straße rund drei Stunden komplett gesperrt.


Die Knallgeräusche welche von den Anwohnern wahrgenommen wurden, entstanden durch das Platzen der Reifen. Eine Anwohnerin bemerkte, "das ist wie in einem Film abgelaufen - es ging rasend schnell".

Sehr schnell waren auch die Feuerwehren vor Ort. Die Hüttenbacher Wehr, unter Einsatzleiter Jan Anders, hatte zunächst mit dem Löschschaum die Brandbekämpfung des bereits im Vollbrand befindlichen Fahrzeuges begonnen. Unterstützt wurden diese durch die Wehren aus Simmelsdorf und Schnaittach, auch mit mehreren Atemschutztrupps. Für Nachlöscharbeiten und das Abkühlen des Autowracks wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt.

Da der technische Defekt, der vermutlich zum Brand führte, auch noch die Straße mit Öl verschmutzte, wurde eine aufwändige Reinigung der Fahrbahn mittels Kehrmaschine erforderlich. Nachdem der völlig zerstörte Kastenwagen aufgeladen und abtransportiert wurde, konnte der Verkehr ab 21 Uhr wieder durch Simmelsdorf fließen. Der Sachschaden allein am Werkstattwagen beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 10.000 Euro.  


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Udo Schuster

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