Dienstag, 11.12.2018

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Courage an der Berufsschule Erlangen

Engagement gegen Rassismus „kann von Schule in die Arbeitswelt getragen werden“ - 08.03.2016 16:00 Uhr

Die Staatliche Berufsschule Erlangen will „Schule ohne Rassismus“ werden. Mit einer Ausstellung über Meinungsfreiheit im Internet wurde der Startschuss für die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ gegeben. © Foto: Edgar Pfrogner


Mit einer erfreulichen Nachricht konnte die Berufsschule bei der Auftaktveranstaltung aufwarten. Über 70 Prozent der Schüler, Lehrer und des Verwaltungspersonals haben sich dafür ausgesprochen, „Schule ohne Rassismus“ zu werden. Damit wird die Berufsschule mit ihren 2700 Schülern als zehnte Schule in Erlangen diese Auszeichnung erhalten.

Das Eintreten gegen Rassismus sei „wichtig und gut“, leider aber keineswegs selbstverständlich, sagte Bildungsreferent Dieter Rossmeissl. Das Engagement der Schule sei „umso toller“, da Berufsschüler oft nur einen Tag pro Woche Unterricht haben. Besonders erfreulich sei, dass die Schüler die Botschaft von Courage und Menschlichkeit direkt in die Arbeitswelt hineintragen können.

Schulverwalter Daniel Riehn, der sich an der Einrichtung für das Eintreten gegen Rassismus stark gemacht hatte, äußerte die Hoffnung, dass die Infotafeln von Amnesty International über die Vor- und Nachteile der Meinungsfreiheit im Internet viele Besucher anlocken werden. 

ek

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