Dienstag, 20.11.2018

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Erlanger Kaufhaus seit 50 Jahren

„Galeria Kaufhof“ feiert in der Nürnberger Straße - 22.09.2015 12:00 Uhr

Die Fußballmannschaft der Realschule am Europakanal steht in der Galeria Kaufhof Spalier, als Oberbürgermeister Florian Janik und Geschäftsführer Werner Schmidt zum 50. Jubiläum ins Kaufhaus kommen. © Egbert M. Reinhold


Deshalb stand die Fußballmannschaft der neunten Klasse jubelnd Spalier als Oberbürgermeister Florian Janik und Galeria Kaufhof-Geschäftsführer Werner Schmidt das Kaufhaus in der Nürnberger Straße betraten. Bevor ein Kuchen zum Jubiläum angeschnitten wurde, blickte Schmidt auf die Geschichte des Hauses zurück.

1965 war es der „Merkur“, der die Erlanger in Scharen anlockte. Es war Wirtschaftswunderzeit und das Kaufhaus zeigte mit zwei jungen Elefanten des Zirkus Althoff auf der Rolltreppe eine Attraktion. Zehn Jahre später änderte „Merkur“ seinen Namen in „Horten“, was auch die Besitzverhältnisse widerspiegelte.

Nach der Übernahme von „Horten“ durch „Kaufhof“ gab es auch in Erlangen einen „Kaufhof“ mit der markanten Eiermann-Fassade. 2010 wurde das gesamte Haus komplett modernisiert, die Verkaufsfläche wuchs auf 10 500 Quadratmeter. Und Kaufhof wurde zur „Galeria“ mit viel Licht, helle Farben, und Werner Schmidt setzte auch auf kompetente Beratung. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei uns am wichtigsten.“

Dies bestätigte auch der OB. Jenseits der nüchternen Online-Einkaufwelt gebe es in der „Galeria Kaufhof“ noch echte Berater, „die zum Beispiel fragen, ob man das Gesuchte wirklich braucht und Alternativen suchen“, so Janik. Die aber auch so gut informieren, dass jeder Kunde mit einem guten Gefühl nach Hause gehen könne.

Als vor drei Jahren die Eiermann-Fassade durch eine vorgehängte 3D-Fassade ersetzt wurde, trennte sich die „Galeria Kaufhof“ auch optisch von der Horten-Vergangenheit in Erlangen. Prof. Matthias Loebermann, dessen Vater die alte Fassade gebaut hatte, setzte auf der rund 3100 Quadratmeter großen Fläche auf neue Elemente: die Aluminiumwinkelprofile wurden so angeordnet, dass sich die Fassade je nach Lichteinfall verändert.

Dafür erhielt der Kaufhof Erlangen jetzt in der Kategorie „Industrie- und Gewerbebauten“ den ersten Preis beim diesjährigen Fassadenwettbewerb. 

emr

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