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Feuer in ehemaliger Eltersdorfer Chemiefabrik

Nur das Bürogebäude war betroffen — Großaufgebot an Hilfskräften rückte aus — Flammen waren schnell gelöscht - 23.11.2014 15:03 Uhr

Die Erlanger Feuerwehrleute mussten den Fußboden aufbrechen, um nach Glutnestern zu suchen, die den Rauch aus dem Boden trieben. © Foto: Klaus-Dieter Schreiter


Dichter Rauch drang aus einem leer stehenden Bürotrakt an der Weinstraße, darum hatten Passanten die Feuerwehr gerufen. Weil der Betrieb in der Einsatzzentrale als Chemiefabrik deklariert ist, wurden neben der Ständigen Wache auch mehrere Freiwillige Feuerwehren einschließlich des Chemiezugs sowie der Rettungsdienst mit großem Aufgebot alarmiert.

Doch es brannte „nur“ im Bürotrakt; dort hatten offenbar Vandalen mit Papier und Verkleidungen Feuer geschürt. Die Flammen waren von der Erlanger Feuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Eltersdorf schnell gelöscht, weitere Wehren mussten nicht mehr eingreifen.

Die Flammen hatten sich aber in den aufgeständerten Fußboden gefressen, so dass die Kräfte ihn erst aufbrechen mussten, um nach Glutnestern zu suchen. Der Sachschaden durch das Feuer ist zwar gering, jedoch sind im Gebäude fast alle Scheiben eingeschlagen. Offenbar haben dort auch Vandalen übernac1htet.

Das Bürogebäude war auch schon einmal als Asylunterkunft ins Auge gefasst worden. Im jetzigen Zustand ist es dafür jedoch nicht mehr geeignet.  

kds

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