Mittwoch, 26.09.2018

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Hoher Besuch bei Karfreitagsprozession in Neunkirchen

Zum Jubiläum nahmen prominente Vertreter aus Kirche und Politik teil - 30.03.2018 18:20 Uhr

Auch Innenminister Joachim Hermann (CSU) mischte sich unter die Prozessionsteilnehmer. © Harald Hofmann


Es war die 350. Karfreitagsprozession in der Marktgemeinde und prominente Gäste wie Erzbischof Ludwig Schick und Innenminister Joachim Hermann (CSU) zeugten wie auch die vielen auswärtigen Besucher von der Bedeutung dieses Jubiläums. Bis ins Jahr 1668 reicht die Tradition der figürlichen Bilderprozession zurück, die vom damaligen Ortsgeistlichen Wilhelm Kormann eingeführt wurde und erstmals 1750 unter dem Titel "Trauer Proceßion des bitteren Leydens und Sterbens Jesu Christi" in Form einer Prozessionsordnung schriftlich fixiert wurde.

Waren es einst 95 Einzelbilder, 2 Statuen und wohl auch Gruppen, die den Leidensweg darstellten, sind es nun elf bildhafte Darstellungen, die von Männern und Jugendlichen aus allen Ortsteilen der Pfarrgemeinde durch die Gemeinde getragen wurden. Die lebensgroßen holzgeschnitzten Figuren stammen teilweise noch aus dem Barock und zeigen Szenen wie Christus stehend mit Kelch, knieend am Ölberg oder angekettet an der Geißelsäule, den Schluss bildet die Figur des auferstandenen Jesus.

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Gläubige haben in Bayern am Karfreitag an den Tod und das Leiden Jesu erinnert. Bei der Prozession im oberfränkischen Neunkirchen am Brand nahm anlässlich des 350. Jubiläums der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick teil. Viele Christen hatten sich am Straßenrand versammelt um den Gedenkmarsch zu verfolgen.


 

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