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Lange Nacht der Wissenschaften: Roboter-Fußball an der Uni

Die Lehrstühle für Informatik und Kommunikationselektronik präsentieren ihre Arbeit - 16.10.2013 15:33 Uhr

Auch Roboter können Fußball spielen. Wie das funktioniert, erklärt der Lehrstuhl für Informatik der Friedrich-Alexander-Universität bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Nürnberg, Fürth und Erlangen. © dpa


Dass beim Fußball das Runde ins Eckige soll, ist den Fans klar – aber rundliche und würfelförmige Spieler? Die gibt es auch, beispielsweise bei der Langen Nacht der Wissenschaften. Die zwei Teams der FAU-Informatiker treten nur auf Rädern an, nicht auf zwei Beinen. Eine der Roboter-Mannschaften, trainiert von Studenten des Lehrstuhls Informatik 5, ist 2012 bei den NorthAmerican Open auf den 2. Platz gerollt. Im Foyer der Erlanger Cauerstraße 60 lassen die Vizemeister nun eigenständig den Ball tanzen.

Und da in der Wissenschaft jede Antwort neue Fragen aufwirft, steht in der Martensstraße 3 ein Rätsel an, das nur im Praxistest zu lösen ist: Wer schießt mehr Tore, Mensch oder Computer?

Unter anderem beim Hindernisparcour am Lehrstuhl Informatik 7 (Cauerstraße 7/9) zeigen Roboter den Gästen die Bandbreite der Forschungsarbeiten. Am Lehrstuhl Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik in der Egerlandstraße 7/9 wartet der dienstbeflissene NAO, eine lauf- und sprachbegabte Bilderbuch-Version eines Roboters, auf die Besucher der Galerie. Mag er auch nicht so gewitzt sein wie der zierliche Begleiter des genialen Entenhausener Erfinders Daniel Düsentrieb, einen Vorteil kann man ihm nicht nehmen: Er ist anfassbar.

Unter Umständen sind Automaten die besseren Beobachter, wie der Lehrstuhl Kommunikationselektronik im Fraunhofer-Gelände am Wolfsmantel 33 nachweist – beispielsweise, weil sie in die Tiefsee abtauchen können, wohin Menschen nicht kommen.

Eine Übersicht über alle Programmpunkte und Veranstaltungsorte gibt unsere interaktive Karte.

 

ynn

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