Sonntag, 21.10.2018

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Musiker lassen in Erlangen Zeitgeschichte aufleben

Buchvorstellung mit Auftritten von Bands und Solisten aus der Region im „fifty fifty“ - 22.09.2015 18:00 Uhr

Die E-Werk-Band mit Ton Barmentlo, Andi Dorn, Eberhard Fohrer und Stephan Stöcker knüpfte bei der Präsentation des Buchs „Musik in Erlangen“ an alte Zeiten an. © Harald Sippel


Spätestens beim Auftritt von Lucky Schmidt kann sich das Publikum kaum noch halten vor Begeisterung. 70 Jahre alt und von unbändiger Vitalität, singt Lucky Schmidt einen wilden Song und stampft mit den Füßen den Rhythmus dazu. An alte Zeiten anknüpfen? Kein Problem.

„Liebe Freunde, wir sind zusammen alt geworden und aneinander verblichen, nun wollen wir unsere Jugend aufflackern lassen“, kündigt Bernd Böhner an. Das gelingt — auch wenn „fifty-fifty“-Macher Andi Büeler ulkt: „Früher waren wir Blumenkinder, jetzt sind wir Trockensträuße.“ Diesem Bonmot zum Trotz präsentieren sich die Musiker dann jedoch ganz und gar nicht „trocken“.

Nostalgische Gefühle bleiben nicht aus bei den Auftritten von Winni Wittkopp, Arne Unbehauen, Thomas Fink, Rainer Glas, Traugott Jäschke, Tobias Schleinkofer, Klaus Treuheit, der E-Werk-Band, „Die Suicides“, Franz Seeberger und weiteren Musikern. Spontan gesellen sich für einen Song der „Suicides“ die Jungs von JBO dazu.

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Regionale Musiker lassen ein Stück Zeitgeschichte im "fifty fifty" aufleben

Bei der Vorstellung des Buchs "Musik in Erlangen 1945–2014" von dem ehemaligen EN-Fotografen Bernd Böhner sind im "fifty fifty" zahlreiche Bands und Solisten aus der Region aufgetreten.


Stilistisch reicht der Abend von Jazz bis zu Punk Rock. Ein Konzertereignis, das wie die Fotos, ein „Erinnerungs-Wohlfühl-Gefühl“ auslöst, wie OB Florian Janik es in einer Würdigung des Fotografen  von der Bühne herab formuliert.

Dazu passt, wenn Winni Wittkopp singt: „Stoß mer oo aff die schena Zeit. Ich hab’ sie gmechd, die solchen Dooch.“

Und wer möchte ihm nicht zustimmen, als er endet: „Ich moog’s heit noch, die solchen Dooch.“ 

ek

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