Dienstag, 13.11.2018

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Saubere Geldbörsen sollen bald neues Geld bringen

Traditionelles Geldbeutelwaschen am Aschermittwoch: Narrlangia-Präsident taucht Portemonnaies in die Schwabach - 23.02.2012

Narrlangia-Präsident Reinhold Bauer (l.) und sein Majestätenteam Katrin Markgräfin von Narrlangen und Jürgen, Markgraf zu Narrlangen, dürfen am Ufer stehen; das Volk wäscht die Beutel von der Essenbacher Brücke aus. © K.-D. Schreiter


Es sei wieder eine intensive Kampagne gewesen, stöhnte Narrlangia-Präsident Reinhold Bauer, als er den leeren Geldbeutel aus der Tasche zog und ihn an einer langen Schnur in der Schwabach versenkte.

„Taucht ihn tief“, befahl dazu von der Brücke der „Weiße Narr“ Walter Ross in seinem Prolog und stellte zudem fest: „Der letzte Pfennig ist längst raus, also ist die Session auch aus.“ Aber die Narren denken schon an die neue, und darum versprach Ross in seinen Versen ebenfalls: „Am 11. 11., neues Glück, holen den Narren wir zurück.“

Schon seit 1967 pflegt man bei der Narrlangia diesen Brauch, und ebenso lange spricht auch Walter Ross den Prolog dazu von der Brücke. Ansonsten, so stellte der Präsident fest, sei in Erlangen nicht mehr allzu viel los in der fünften Jahreszeit. Darum weiche man mit den Veranstaltungen aufs Land aus, wo Fasching noch „richtig“ gefeiert werde. An die 70 Auftritte hatte die Narrlangia so während der 46 Faschingstage zu absolvieren. 

kds

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