Freitag, 18.01.2019

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„Team Olympia 2016“ im Aufwind

Die Wasserratten der SSG Erlangen kehren zufrieden von den „Deutschen“ zurück - 14.11.2010 20:00 Uhr

Sie hat gut Lachen: Die Erlangerin Nadja Müller war bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften die erfolgreichste Erlanger Schwimmerin und holte sogar Bronze. © Bernd Böhner


Zufrieden und optimistisch für die Zukunft sind Trainer Roland Böller und seine Wasserratten von den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften aus Wuppertal zurückgekehrt. „Der Kontakt zur Spitze ist wieder hergestellt, die Medaillenränge in Schlagdistanz“, strahlt der Erfolgstrainer. Nadja Müller hat sogar schon eine gewonnen, und zwar die bronzene über 1500 Meter Freistil in bayerischer Rekordzeit von 16:25 Minuten. Über die 800 Meter wurde sie sogar noch Vierte, und über die 400-Meter-Distanz Fünfte. Somit ist sie die erfolgreichste Schwimmerin im jungen Erlanger Kader.

Rahmenbedingungen stimmen

Mit Hannah Brinkmann über 100 Meter Rücken und Nils Wich-Glasen über 200 Meter haben zwei Erlanger Nachwuchskräfte auch noch das B-Finale gewonnen, damit Platz neun erreicht und dabei schon einmal erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man als Erster anschlägt. Zudem belegte Gina Rosenzweig im B-Finale über 200 Meter den beachtlichen zweiten Platz.

Fabian Schwingenschlögl, der im Erlanger Leistungszentrum trainiert, aber für Nürnberg startet, überzeugte ebenfalls und holte sich unter anderem über 100 Meter Lagen Bronze, und auch Florian Vogel mit Rang sieben über 800 Meter Freistil und Platz sechs über 1500 Meter macht Hoffnung für die Zukunft.

Die sieht Roland Böller auch deshalb rosig, weil „einige Unterstützer gefunden worden sind, die für das Leistungsschwimmen in Erlangen wieder die nötigen Rahmenbedingugen geschaffen haben“. Nur deshalb sei es möglich gewesen, ein Höhentraining in Flagstaff/Arizona zu absolvieren. „Wir wollen diese Unterstützung durch die Sponsoren mit Leistung zurück zahlen“, verspricht Böller. Er blickt aber auch deshalb zuversichtlich in die Zukunft, weil einige seiner Schützinge auch ohne das Höhentraining in den USA an die Leistungsspitze Anschluss gefunden haben. Und weil so viele seiner jungen Talente schon jetzt unter die besten Zehn geschwommen seien, sei die Perspektive für sein „Team Olympia 2016“ wirklich gut, sagt Böller. 

Klaus-Dieter Schreiter

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