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Donnerstag, 13.12.2018

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Telefonaktion zum Welt-Parkinson-Tag

Leserinnen und Leser können heute zwischen 17 und 19 Uhr mit zwei Ärzten sprechen - 11.04.2012

Die beiden Experten Dr. Olga Kotova und Dr. Frank-Michael Reinhardt geben heute den EN-Leserinnen und Lesern Auskunft. © privat


Die Erlanger Nachrichten nehmen den heutigen Welt-Parkinson-Tag zum Anlass, sich in einer Telefonaktion mit dieser Krankheit, die sich mit dem steigenden Altersdurchschnitt der Bevölkerung in den kommenden Jahren sicherlich noch weiter verbreiten wird, zu befassen. Leserinnen und Leser können heute von 17 bis 19 Uhr zwei ausgewiesene Experten zur Parkinson-Problematik befragen. Privatdozent Dr. Frank-Michael Reinhardt ist Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation des Klinikums am Europakanal in Erlangen. Er wird zusammen mit seiner Oberärztin Dr. Olga Kotova den Anrufern Rede und Antwort stehen und wertvolle Hilfe geben. PD Reinhardt wird von 17 bis 19 Uhr in der Redaktion unter Tel. (09131) 97793-71 Auskunft zu Parkinson geben. Dr. Kotova ist unter Tel. (09131) 97793-51 erreichbar.

Auch für Fürth zuständig


Dr. Reinhardt wurde 2004 zum Chefarzt des neu gegründeten Zentrums für Neurologie und Neurologische Rehabilitation am Klinikum am Europakanal in Erlangen berufen und ist seit zwei Jahren auch Chefarzt der Neurologischen Klinik am Klinikum Fürth unter Beibehaltung der Chefarztfunktion im Klinikum am Europakanal Erlangen.

Dr. med. Olga Kotova, geboren und aufgewachsen in Nishnij Nowgorod in Russland ist Oberärztin der Klinik für Neurologie und Neurologische Rehabilitation am Klinikum am Europakanal in Erlangen und führt seit dem Jahr 2010 die Facharztbezeichnung „Facharzt für Neurologie“ bei der Bayerischen Landesärztekammer.

Rund zwei Millionen Menschen weltweit sind von der Parkinson-Kankheit betroffen, gut 250.000 davon in Deutschland. Mit dem steigenden Altersdurchschnitt der Bevölkerung in den kommenden Jahren wird sie sich noch weiter verbreiten. Als typisch für die Krankheit gilt Laien das charakteristische Zittern. Doch es gibt noch mehr Hinweise: „Die Verminderung des Geruchssinns, Muskelsteifigkeit, eine Veränderung des Sprechens mit leiser und weniger kräftiger Stimme, eine Verkleinerung des Schriftbildes und eine Verkürzung der Schrittlänge weisen ebenfalls auf eine Parkinson-Erkrankung hin“, zählt Dr. Reinhardt auf. Die ersten Symptome zeigen sich dabei meist zwischen dem 40. und dem 65. Lebensjahr.

Schnell zum Arzt

Beim ersten Auftreten solcher Störungen heißt es: schnellstens den Arzt aufsuchen. Denn: „Je früher man die Störung erkennt, desto besser können wir sie positiv beeinflussen“, betont Dr. Reinhardt. Klar ist: Der Betroffene muss damit rechnen, dass sich im Laufe der Jahre Funktionsstörungen einstellen, die dann mit den normalen Mitteln nicht mehr beherrschbar sind.

Wichtig für eine gute Langzeitbehandlung sind dabei außerdem die gute Kooperation zwischen der behandelnden Klinik und den niedergelassenen Hausärzten und Spezialisten, aber auch der enge Kontakt zu Selbsthilfegruppen oder Einrichtungen außerhalb der Klinik. Das Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation des Klinikums am Europakanal hält diese Zusammenarbeit für äußerst wichtig und „begleitet“ die Patienten weiter. 

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