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Dienstag, 17.07.2018

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Wirtschaftsgipfel an Neunkirchener Mittelschule

Zukünftige Ausbildungsbetriebe trafen zukünftige Auszubildende - 30.03.2018 18:00 Uhr

Auch in Sachen Service und Kochen wurden die SchülerInnen informiert. © Dieter Gertshauser


Weil die zunehmende Berufsorientierung von den Schulen eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft erfordert, lud die Mittelschule Neunkirchen diverse Betriebe zum vierten Mal zu einem Praxistag ein. Viele Unternehmen erklärten sich spontan bereit, die bei ihnen angebotenen Ausbildungsberufe vorzustellen. In den Veranstaltungen ging es einerseits um die Präsentation der Betriebe, andererseits aber auch um Aufstiegschancen, Verhaltens-Knigge für Vorstellungsgespräche, Möglichkeiten der beruflichen Aus- und Weiterbildung und vieles mehr.

In manchen Sitzungen konnten typische Tätigkeiten auch praktisch erprobt werden.

Auch Schülerinnen und Schüler aus der Verbundschule in Gräfenberg nahmen wieder zusammen mit ihren Lehrkräften am Praxistag teil.

Drei Wechsel

Alle Gäste aus den Betrieben, die vielen Helfer und interessierten Schüler/innen mit ihren Lehrern hieß Schulleiterin Carmen Dornheim zu Beginn der Veranstaltung willkommen. Im Vorfeld hatten R. Dürrbeck, R. Köberlein, I. Töpfer und U. Wich-Glasen alle Schüler in den von ihnen gewünschten Veranstaltungen untergebracht. Drei Wechsel zu fest vorgegebenen Terminen garantierten interessante Abwechslung in geordneten Strukturen und einen festen zeitlichen Rahmen.

In der Pause wurden die Gäste in einer eigens dafür eingerichteten VIP-Lounge mit kulinarischen Leckerbissen von der Schülerfirma unter Anleitung der Fachlehrerinnen Angela Frank und Monika Gütlein verwöhnt.

Dort präsentierten sich die Schüler/innen der Mittelschule Neunkirchen – organisiert vom Schule-Wirtschaft-Koordinator R. Köberlein – den anwesenden Betrieben und stellten sich und ihre Schule den aufmerksamen Zuhörern vor: Schülersprecher Jonathan Jung aus der 10. Klasse begrüßte alle Gäste und betonte, dass seine "Generation Z" sich nicht auf Handys, Facebook und Zocken reduzieren lasse, sondern mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet sei, genaue Vorstellungen vom Berufsleben habe und gute Qualifikationen mitbringe.

Dazu trügen die berufsorientierenden Zweige "Soziales", "Wirtschaft" und "Technik" einen großen Teil bei. Man sei durch Praktika, Betriebserkundungen und intensives Bewerbungstraining gut auf den Übergang ins Berufsleben vorbereitet. Im Folgenden berichteten Schüler/innen aus den 9. und 10. Klassen über ihre Tätigkeiten in der Schülerfirma, als Tutoren oder im Anti-Mobbing-Team. Außerdem skönne man an der Mittelschule den internationalen Computer-Führerschein ECDL erwerben. Erstaunt über die zusätzlichen schulischen Aktivitäten stellten die interessierten Gäste noch viele Fragen. 

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