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Donnerstag, 18.10.2018

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Demo gegen Ostspange: Bus und Bahn statt Auto

Bürgerinitiative Wiesenttal ohne Ostspange (Biwo) wirbt für alternative Verkehrskonzepte - 11.09.2017 10:00 Uhr

Bunte Luftballons sollen die Höhe einer notwendigen Brücke für die Ostspange, Forchheims Umgehung, symbolisieren. Die Bürgerinitiative Wiesenttal ohne Ostspange (Biwo) hat am Bahnhof Pinzberg gegen das Vorhaben demonstriert. © F.: Lindner


Zu Gast bei der Demonstration war auch der Grüne Landtagsabgeordnete Markus Ganserer. Die Demonstration am Bahnhof stand auch im Zusammenhang mit dem von den Grünen initiierten Volksbegehren gegen Flächenversiegelung.

Für die Pendler in der Fränkischen Schweiz sprachen sich Ganserer und Kattenbeck für eine Elektrifizierung der Bahnstrecke nach Ebermannstadt aus, um so Züge direkt ins S-Bahnnetz einzutakten. Die Belange der Pendler vertrat auch Christian Kiehr, Stadtrat und Ortsvorsitzender des Bund Naturschutz in Ebermannstadt. Seine Heimatstadt bezeichnet er in punkto Verkehr entlang der B 470 als "Nadelöhr". Für ihn lautet die Frage: "Was kann getan werden, dass weniger Pendler im Auto unterwegs sein müssen?" Lisa Badum, Grüne Bundestagskandidatin aus Forchheim, merkte an, dass 70 Prozent des Verkehrs in Reuth Forchheim selbst zum Ziel hätte.

Ulrich Buchholz, Vorsitzender des BN Forchheim, fordert "landschaftlich verträgliche Alternativen zu prüfen". Für ihn bedeute der richtige Maßstab für Verkehrsplanungen daher nicht eine Zunahme des Individualverkehrs. 

PAULINE LINDNER

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