Mittwoch, 19.12.2018

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Mit Kusche-Gemälde die Heimat erforscht

Schülerprojekt zum Wandbild in der Effeltricher Schule mündete in eine öffentliche Präsentation - 27.06.2009

Schüler erläuterten das Wandbild von Wendelin Kusche, unterstützt von ihren Lehrkräften. © fra-press


Die Schüler und Schülerinnen der Klassen 3a und 3b sowie der 4. Klasse sollten sich ihre Gedanken zu den Inhaltsbereichen Wandbild und Künstler machen, zu Effeltricher Heimatgeschichte und Tradition sowie heutigem Gemeindeleben.

«Bewusste» Begegnung

Nach der ersten bewussten Begegnung mit dem in leuchtenden Farben gestalteten Wandbild waren die Buben und Mädchen zusammen mit ihren Lehrern dazu aufgerufen, sich geschichtliche und aktuelle Informationsquellen zu erschließen.

Da wurde auf der einen Seite das private Umfeld ebenso befragt wie Zeitzeugen, wurde im Internet recherchiert, unternahm man Unterrichtsgänge zur Linde, der Kirchenburg aber auch zur Gemeindeverwaltung, besuchte den Georgiritt und die Trachtenprozession und sprach mit den Bürgern vor Ort.

Plakate gestaltet

Gleichzeitig wurden Plakate gestaltet, ein Aufruf für das Mitteilungsblatt entworfen sowie die dabei gesammelten Erkenntnisse den jeweils anderen an dem Projekt beteiligten Klassen unterbreitet.

In diesem Zusammenhang wurden schließlich Lerninhalte aus den Fächern Deutsch, Heimat- und Sachunterricht, Mathematik und Kunsterziehung miteinander verknüpft und das gesammelte Wissen dann am Abschlussabend des Unterrichtsprojektes der Öffentlichkeit präsentiert.

Im Beisein von Bürgermeister Richard Schmidt, Pfarrer Albert Löhr, der Schulleiterin Erika Jordan sowie zahlreichen Effeltricher Bürgern wussten die Schüler und Schülerinnen zusammen mit ihren Klassenlehrern beachtliches zu dem Kunstwerk zu berichten.

Personen verewigt

Da waren auch die Personen auf dem Gemälde wie die Flüchtlingsfrau Theresia Brechelmacher als Bauernfrau, der damalige Schulleiter Ludwig Kramer ebenso verewigt, wie Hans Wisheckel und Conny Kaul als Kinder, der alte Gemeindediener Hans Förstel, Gemeindesekretär Josef Pinsel und Bürgermeister Josef Kotz.

Aber auch den früheren Pfarrer Georg Jung mit seinem Mesner Georg Schmidt und den Ministranten Heinz Wagner und Franz Schmidtlein hatte Wendelin Kusche zusammen mit den Trachtlern Gisela Derrfuß, Georg Meister, Agathe Mölkner und einer unbekannten Brautkronenträgerin auf seinem gemalten Streifzug durch das Effeltrich von vor 40 Jahren verewigt.

Tradition und Geschichte

Natürlich durfte auch die Zeitgeschichte dabei nicht fehlen, so steht die Kirchenburg für Tradition und Geschichte, während die Mondfähre samt Astronaut den Fortschritt in der damaligen Zeit dokumentieren soll. 

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