Montag, 17.12.2018

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«Mundarbeit» vom Feinsten

Der Kersbacher David Lugert singt bei Viva Voce - 02.03.2009

David Lugert © M. Johnston


Herr Lugert, «Tapetenwechsel» heißt das neue Programm von Viva Voce. Was wurde da umgebaut?

David Lugert: Um es auf den Punkt zu bringen: Aus den Jungs sind junge Männer geworden. Wir bezeichnen uns ja selbst gern als jüngste und erste A-cappella-Boyband Deutschlands. Mittlerweile sind wir aber auch schon eine Weile auf den Bühnen dieses Landes unterwegs und steuern unvermeidlich auf die 30 zu. Da macht man sich natürlich auch so seine Gedanken - und die sollen stärker denn je in unser Programm mit einfließen. Das heißt, es geht um gesellschaftspolitische Themen, Zwischenmenschliches, Schnelllebigkeit, Datenüberflutung - und natürlich auch um die Liebe. Das soll aber nicht heißen, dass wir einen schweren, ernsten Abend anbieten werden. Unser Ziel ist es nach wie vor, gute Stimmung zu verbreiten und zu unterhalten.

Sie sind in ganz Deutschland unterwegs, 150 Auftritte pro Jahr - bleibt da überhaupt Zeit, sich so viele Gedanken zu machen?

David Lugert: Die Hälfte des Jahres sind wir unterwegs und die andere Hälfte verbringen wir in der Wahlheimat Ansbach. Da bleibt schon noch Zeit übrig. Ich schaffe mir außerdem einen Ausgleich mit Sport, jogge regelmäßig und renne Fuß- oder Basketbällen hinterher. Und dann besuche ich, so oft es mir möglich ist, meine Heimat Kersbach.

Wurde dort der Grundstein für ihre Karriere gelegt?

David Lugert: Gesungen habe ich schon immer gern. Mit acht Jahren war ich im Forchheimer «Fröschles Chor», geleitet von Peter Bloß. Er war es, der mich auch dazu gebracht hat, dran zu bleiben. Mit zehn Jahren kam ich dann zu den Windsbachern. Nach dem Abitur habe ich in Nürnberg Gesang studiert. Viva Voce hat sich bereits während der aktiven Zeit im Windsbacher Knabenchor gegründet, während des Studiums dann wurde Viva Voce immer zeitaufwändiger und somit beschlossen wir 2004 ins professionelle Musikgeschäft zu wechseln - ein Wagnis, das sich gelohnt hat. RURIK SCHNACKIG

Viva Voce tritt am Freitag, 6. März, um 20 Uhr in der Forchheimer Jahnhalle auf. Karten zum Preis von 18 Euro bei H+E-Ticketservice oder beim Jungen Theater Forchheim. Wir verlosen zwei Tickets für den Abend: Die schnellsten Einsender mit dem Stichwort «Viva Voce» bekommen eine Karte. E-Mail: nn-forchheim-redaktion@pressenetz.de 

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